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Schmerzen im Arm nach Corona-Impfung – was hilft dagegen?

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 07.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Schutzimpfung: Zu den üblichen Impfreaktionen zählen Rötungen oder Schwellungen an der Impfstelle.
Corona-Schutzimpfung: Zu den üblichen Impfreaktionen zählen Rötungen oder Schwellungen an der Impfstelle. (Quelle: Jochen Eckel/imago-images-bilder)
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Zu den typischen Beschwerden nach einer Impfung gegen Covid-19 gehören Schmerzen im Arm. Aber wie entstehen sie überhaupt und was kann man dagegen tun? Sind Medikamente eine gute Idee?

Das Wichtigste im Überblick


  • Warum tut der Arm nach dem Impfen weh?
  • Was hilft gegen die Schmerzen im Arm?
  • Was bringen Schmerzmittel bei Impfreaktionen?

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf eine Impfung. Bei manchen bleiben Impfreaktionen völlig aus, andere klagen nach kurzer Zeit über Fieber, Abgeschlagenheit oder einen "dicken Arm". Insbesondere bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna treten Schmerzen im Oberarm und Schwellungen an der Einstichstelle häufig als Folgen auf. Mediziner sprechen hierbei vom sogenannten "Covid-Arm".


Corona: Auf diese Impfreaktionen sollten Sie sich einstellen

Wie bei jeder anderen Impfung auch kann es nach der Verabreichung der Corona-Impfstoffe zu Impfreaktionen und anderen Nebenwirkungen kommen. Von diesen Beschwerden berichten Betroffene am häufigsten.
Die häufigste Impfreaktion sind Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle – auch als "Covid-Arm" bekannt.
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Warum tut der Arm nach dem Impfen weh?

Betroffene berichten über einen dumpfen Schmerz im Arm, der Muskelkater ähnelt und sich schon bei den kleinsten Bewegungen bemerkbar macht. Gelegentlich ist auch die Injektionsstelle gerötet und warm.

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Die ARD-Intendanten v.l.n.r.: Manfred Krupp (HR), Prof. Dr. Karola Wille (MDR), Dr. Katja Wildermuth (BR), Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab, Programmdirektorin Christine Strobl, Martin Grasmück (SR), Dr. Yvette Gerner (Radio Bremen), Joachim Knuth (NDR). Vorne Ex-RBB-Intendantin Patricia Schlesinger, Tom Buhrow (WDR) und Dr. Kai Gniffke (SWR).


Besorgniserregend sind diese Schmerzen allerdings nicht. Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), das die Sicherheit von Impfstoffen überwacht, zählt der Covid-Arm zu den klassischen Impfreaktionen des Körpers. Sie signalisieren, dass das Immunsystem aktiv ist und Antikörper gegen die Erreger, gegen die geimpft wurde, bildet. Diese Vorgänge finden bereits dort statt, wo der Einstich der Spritze erfolgt.

Impfreaktionen wie Rötungen, Schwellungen und Druckgefühl sind also nicht unüblich. Sie fallen bei jedem Menschen unterschiedlich stark aus. Personen mit einem gut funktionierenden Immunsystem reagieren in der Regel schneller und stärker auf solche Lokalreaktionen. Ältere spüren meist weniger Impfnebenwirkungen als Jüngere.

Was hilft gegen die Schmerzen im Arm?

Die Schmerzen im Arm treten meist in den ersten acht Tagen nach der Impfung auf. Das Paul-Ehrlich-Institut schreibt dazu, dass die Reaktion innerhalb von "einigen Tagen" von allein verschwindet. Aus medizinischer Sicht muss sie demnach nicht behandelt werden.

Wichtig: Wenn die Schmerzen übermäßig stark sind oder länger als ein paar Tage anhalten, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Um die Armschmerzen zu lindern, können folgende Tipps helfen:

  • Während der Impfung empfiehlt es sich, den Arm locker hängen zu lassen und nicht anzuspannen.
  • Halten Sie den Oberarm nach der Impfung ruhig und belasten Sie ihn nicht. Auch auf sportliche Aktivitäten sollten Sie verzichten.
  • Besonders wenn Schmerzen in Kombination mit einer Schwellung und Rötung rund um die Einstichstelle einhergehen, ist es ratsam die Stelle zu kühlen. Nutzen Sie dafür kalte Kompressen oder halten Sie den Arm für wenige Sekunden unter kaltes Wasser.

Was bringen Schmerzmittel bei Impfreaktionen?

Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol können ebenfalls helfen, da diese entzündungshemmend wirken und Schmerzen lindern. Sie sollten aber nur in Absprache mit dem Hausarzt eingenommen werden.

Denn laut Robert Koch-Institut (RKI) gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässlichen Aussagen darüber, ob Schmerzmittel einen Einfluss auf die Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfungen haben. Experten raten deshalb dazu, mindestens sechs Stunden zu warten und solche Medikamente nur dann anzuwenden, wenn tatsächlich starke Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen auftreten. Vorbeugend sollten Schmerzmittel nicht eingenommen werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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