Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus >

Corona-Impftermin Saarland: Infos zu Anmeldung & Hotline

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Saarland: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

26.03.2021, 10:45 Uhr | t-online, mf

Corona-Impftermin Saarland: Infos zu Anmeldung & Hotline . Frau geht zum Impfenzentrum Saarland-Ost in der Nähe von Neunkirchen: Insgesamt gibt es etwa 120.000 Impfberechtigte in der ersten Priorisierungsgruppe im Saarland. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Frau geht zum Impfenzentrum Saarland-Ost in der Nähe von Neunkirchen: Insgesamt gibt es etwa 120.000 Impfberechtigte in der ersten Priorisierungsgruppe im Saarland. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

Im Saarland haben die Corona-Impfzentren ihre Arbeit aufgenommen. Wie in anderen Bundesländern werden zunächst Personen geimpft, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen.

Hier erhalten Sie eine Übersicht, wie die Terminvergabe im Saarland abläuft, wer zur Prioritätengruppe gehört und welche Unterlagen zur Impfung mitzubringen sind.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist im Saarland wie in allen deutschen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt. Diese basiert auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.


 

 
Seit Anfang März können sich alle Menschen aus der zweiten Priorisierungsgruppe für einen Impftermin registrieren. Dabei handelt es sich unter anderem um Lehrer, Erzieher, Personal in Arztpraxen, Menschen mit bestimmten Erkrankungen, Schwangere sowie bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren. 

Die von der pflegebedürftigen Person ausgewählten Personen können sich über das Online-Buchungssystem oder über die Impfhotline des Saarlandes auf die Impfliste setzen lassen. Eine genaue Beschreibung der impfberechtigten Personen aus der zweiten Priorisierungsgruppe und welche Nachweise benötigt werden, finden Sie hier.  

Wie werde ich benachrichtigt?

Die Landesregierung des Saarlandes hat sich dazu entschieden, die Bürgerinnen und Bürger nicht über die Möglichkeit der Corona-Schutzimpfung in einem persönlichen Schreiben zu benachrichtigen. Stattdessen ist es notwendig, dass sich impfberechtigte Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe angehören, selbst telefonisch oder online anmelden. 

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Personen der höchsten Priorisierungsgruppe können sich im Saarland unter der Hotline  0681 501 44 22 oder 0800 999 15 99 registrieren lassen und Wunschtermine angeben. Eine Terminbestätigung erhalten sie anschließende per E-Mail, SMS oder Post. Aktuell sind alle Termine ausgebucht. Neue werden aber ab dem 27. Januar wieder vergeben, für den Zeitraum vom 4. Februar bis zum 13. Februar 2021. Alle, die für den ersten Durchlauf keinen Termin erhalten hatten, werden ebenfalls informiert, dass sie sich weiter auf der Impfliste befinden. Termine werden anschließend in Abhängigkeit von der Impfstoffverfügbarkeit vergeben.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung zum Impftermin besteht im Saarland auch die Möglichkeit, sich über ein Online-Buchungsportal auf die Impfliste setzen zu lassen. Das Buchungsportal für die Schutzimpfung ist unter folgender Adresse aufrufbar: https://www.impfen-saarland.de/.

Auch bei der Online-Buchung eines Impftermins erhalten Sie zunächst eine Bestätigung der Eintragung und erhalten später einen Terminvorschlag. Hierbei wird bei der Terminvergabe wie oben beschrieben verfahren.

Eine Eintragung in die Impfliste per E-Mail ist im Saarland nicht möglich.

Gemeinsame Impftermine vereinbaren

Seit dem 30. Januar 2021 können sich Anspruchsberechtigte der höchsten Prioritätsstufe gemeinsam für einen Impftermin vormerken lassen. Jeder, der sich auf die Impfliste einträgt, erhält automatisch einen Gruppencode. Mit diesem einen Code können sich insgesamt zehn Personen eintragen. Dabei kann entweder eine Person die weiteren Personen eintragen oder der Code kann an an Dritte zum Eintragen weitergegeben werden, erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU). Die gesamte Buchungsgruppe erhält dann einen gemeinsamen Impftermin in dem gewünschten Impfzentrum, sobald sie an der Reihe ist.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannten Telefonnummern oder Internetseiten vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung durch ein mobiles Impf-Team. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung. Im Saarland sind insgesamt fünf mobile Teams unterwegs.

Pflegebedürftige Menschen, die nicht mobil sind und zu Hause leben, können erst geimpft werden, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist und die mobilen Impf-Teams genug Kapazität haben. Wann dies der Fall sein wird, kann derzeit nicht gesagt werden.

Liste der Impfzentren im Saarland

Bei der Registrierung können impfberechtigte Saarländerinnen und Saarländer ein Impfzentrum in ihrem Bundesland frei auswählen. Idealerweise befindet sich dieses in kurzer Distanz zu ihrem Wohnort. 

Im Saarland gibt es aktuell drei regionale Impfzentren, die für die Landkreise und Städte zuständig sind:

  • Impfzentrum Süd in Saarbrücken: Messehallen 1 und 2, Am Schanzenberg, 66117 Saarbrücken; Das Impfzentrum befindet sich auf dem Saarbrücker Messegelände.
  • Impfzentrum West in Saarlouis: Fasanenallee 30, 66740 Saarlouis; Das Impfzentrum befindet sich in einem ehemaligen Industriegebäude im Industriegebiet „Metzer Wiesen“, nahe der Autobahn.
  • Impfzentrum Ost in Neunkirchen: Redener Straße 20, 66540 Neunkirchen; Das Impfzentrum befindet sich im ehemaligen Baumarktgebäude.

Bis Ende Februar soll ein viertes Impfzentrum in Lenbach entstehen.

Mehr Informationen und Details zur Anfahrt finden Sie auf der Website der Landesregierung des Saarlandes. Die Impfzentren Impfzentren sind gut mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen und mit ausreichend Parkplätzen ausgestattet.

Mit dem Taxi ins Impfzentrum?

Impfberechtigte Senioren über 80, die weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch dem eigenen Auto ein Impfzentrum im Saarland aufsuchen können und niemanden haben, der helfen könnte, können lokale Fahrdienste in Anspruch nehmen. Betroffene sollten dann zunächst ihren Hausarzt kontaktieren und sich eine Transportbescheinigung ausstellen lassen. Außerdem sollten sie ihre Krankenkasse anrufen, um zu klären ob diese die Kosten für ein Taxi oder ein privates Transportunternehmen übernimmt.

Falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, besteht die Möglichkeit, die Transportbescheinigung mit Ihrer Transportrechnung und Angabe der Kontonummer beim Impfzentrum einzureichen, damit die Kosten vom Land erstattet werden.

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes St. Ingbert bietet impfwilligen Senioren kostenlose Hilfe bei der Anmeldung zum Impftermin an und verfügt über einen eigenen Fahrdienst. Interessierte können sich telefonisch unter 06894/1000 melden oder per Mail an info@kv-st-ingbert.drk.de.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den Impfzentren im Saarland gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt:

  • Ein amtliches Lichtbilddokument (Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis) oder ein Rentenbescheid
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Bestätigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte (falls vorhanden)
  • Terminbestätigung

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen. Aktuell wird der von BioNTech/Pfizer entwickelte Impfstoff verimpft. Für den vollen Impfschutz sind bei diesem Impfstoff zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig. Den vollen Impfschutz erreichen Sie nach derzeitigem Kenntnisstand sieben Tage nach der zweiten Impfung.


Am 6. Januar 2021 erhielt auch der Impfstoff der Firma Moderna von der Europäischen Kommission die Zulassung. In absehbarer Zeit ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller zu rechnen.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft.

Zwischenzeitlich wurden Astrazeneca-Impfungen gestoppt. Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung kam es zu Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen. Die Ursache konnte im Anschluss ermittelt werden, weshalb die Impfungen wieder freigegeben wurden.

► Impftermine Baden-Württemberg
► Impftermine in Bayern
► Impftermine in Berlin
► Impftermine in Brandenburg
► Impftermine in Bremen
► Impftermine in Hamburg
► Impftermine in Hessen
► Impftermine Mecklenb.-Vorpomm.
► Impftermine in Niedersachsen
► Impftermine Nordrhein-Westfalen
► Impftermine in Rheinland-Pfalz
► Impftermine in Saarland
► Impftermine in Sachsen
► Impftermine in Sachsen-Anhalt
► Impftermine in Schleswig-Holstein
► Impftermine in Thüringen

In absehbarer Zeit ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller zu rechnen.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus

shopping-portal