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Impfausweis – Acht Fragen und Antworten zum Dokument

Von t-online, jb

Aktualisiert am 18.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Impfpass und Spritze
Impfpass: Der reguläre Impfausweis ist international gültig. (Quelle: Christian Ohde/imago-images-bilder)
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Der Impfausweis ist eines der wichtigsten Dokumente, das Sie Ihr ganzes Leben lang begleitet. Doch was hat es mit dem gelben Heft genau auf sich? Erfahren Sie hier Wichtiges zum Impfpass.

Das Wichtigste im Überblick


Der Impfausweis wird für viele meist erst dann wichtig, wenn eine Grippeimpfung oder Reiseschutzimpfung ansteht. Es kann aber passieren, dass er nicht auffindbar oder beim Umzug, Brand oder Ausmisten verloren gegangen ist. In diesem Fall sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.


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1. Was ist ein Impfausweis?

In einem Impfausweis oder auch Impfpass, wie viele das Dokument gerne nennen, wird jede Impfung eines Menschen mit Datum dokumentiert. So kann jeder Arzt nachvollziehen, wogegen ein Patient wann und wie oft geimpft wurde. Das ist sinnvoll, wenn es beispielsweise um mögliche Auffrischungsimpfungen geht. Patienten sollten ihren Impfausweis daher immer sicher aufbewahren und regelmäßig von ihrem behandelnden Arzt auf mögliche Auffrischungsimpfungen kontrollieren lassen.

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2. Wie kann ich einen Impfpass beantragen?

Einen Impfausweis müssen Sie nicht beantragen oder bestellen. In der Regel wird Ihnen das Dokument bei Ihrem Hausarzt kostenlos ausgehändigt. Meist erhalten schon Neugeborene den Ausweis im Rahmen der ersten Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt. Das Dokument ist dann das gesamte Leben lang gültig.

3. Ist Impfen auch ohne Impfpass möglich?

Haben Sie bei einem Arztbesuch Ihren Impfpass vergessen und es wurde eine Impfung vorgenommen, kann der behandelnde Arzt diesen Eintrag nachholen. Außerdem können Sie sich eine Bescheinigung, die so genannte Impfbestätigung, ausstellen lassen. Mit dieser kann die Impfung auch vom zuständigen Gesundheitsamt nachgetragen werden.

4. Was muss ich tun, wenn ich meinen Impfpass verloren habe?

Wenn Sie Ihren Impfpass verloren haben, bekommen Sie von Ihrem Hausarzt einen neuen Ausweis ausgehändigt. Schwerwiegender ist hier der Verlust der Impfdokumentation. Da jedoch alle erfolgten Impfungen für mindestens zehn Jahre vom Arzt in der Krankenakte dokumentiert werden, lassen sich die meisten Impfungen nachtragen. Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, können Impfungen auch ohne gesundheitliches Risiko wiederholt werden.

Haben Sie in der Zwischenzeit Ihren Arzt gewechselt, so kann der Sie aktuell behandelnde Arzt in Ihrem Auftrag Ihre Krankenakte mit der Impfdokumentation bei seinem Vorgänger anfordern. Erteilen Sie ihm nicht Ihr Einverständnis, so hat der Arzt keinen Zugriff auf diese Daten.

5. Was ist, wenn ich keine Nachweise über meine Impfungen habe?

Ist Ihre Krankenakte nicht mehr auffindbar und gibt es keinen schriftlichen Nachweis über Ihre Impfungen, erhalten Sie einen neuen, leeren Impfpass. Sie werden sodann von Ihrem Arzt als ungeimpft eingestuft. Mögliche, bereits erhaltene Impfungen werden nicht nachgetragen, solange nicht wirklich sicher ist, dass Sie diese erhalten haben.

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) rät, sich in diesem Fall so behandeln zu lassen, als sei noch keine Impfung erfolgt. Der Betroffene sollte sodann (erneut) eine Immunisierung gegen die wichtigsten Krankheiten durchführen lassen. Gesundheitliche Risiken seien, laut STIKO, nicht zu erwarten. Vielmehr könne eine nicht abgeschlossene Immunisierung, schwere Folgen haben.

6. Ist es kritisch, wenn Schwangere ihren Impfausweis verlieren?

Ja. Gerade in der Schwangerschaft können ohne Impfschutz Erreger von Krankheiten wie Masern, Röteln und Windpocken leicht auf das ungeborene Kind übertragen werden. Eine Impfung ist für Schwangere nicht möglich, da es sich hierbei um eine Impfung mit Lebendimpfstoffen handelt.

Anders verhält es sich bei einer Impfung gegen Grippe oder Hepatitis B. Diese sind laut Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF) auch noch während der Schwangerschaft durchführbar.

7. Was ist ein internationaler Impfausweis?

Der gelbe Impfpass ist per se ein internationales Dokument, das nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellt wurde. Aus diesem Grund sind alle Informationen außer in deutscher Sprache auch in Englisch und Französisch enthalten. Das ist bedeutsam, da für die Einreise in manche Länder eine Impfung gegen bestimmte Krankheiten nachgewiesen sein muss.


Es ist auch noch ein älteres Exemplar in Form eines weißen Faltblatts in Deutschland in Umlauf – dieses kann beim Arzt gegen einen neuen Impfausweis eingetauscht werden.

8. Gibt es einen Impfausweis für den Hund?

Auch der beste Freund des Menschen besitzt einen Impfpass. Er ist ganz ähnlich aufgebaut wie der des Menschen. Außerdem gibt es einen sogenannten EU-Heimtierausweis, der auch eine internationale Gültigkeit besitzt. Das Dokument gibt es seit 2004 und sollte bei Auslandsreisen unbedingt mitgeführt werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Geraldine Nagel
Von Andrea Goesch
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