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Neue Corona-Studie: Omikron-Symptome sind bei Geboosterten kürzer


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Omikron-Symptome bei Geboosterten kürzer als bei Delta

Von afp
Aktualisiert am 13.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Frau mit Corona-Symptomen (Symbolbild): Bei einer Omikron-Infektion ist das Risiko, den Geruchssinn zu verlieren, deutlich geringer als bei Delta.
Frau mit Corona-Symptomen (Symbolbild): Bei einer Omikron-Infektion ist das Risiko, den Geruchssinn zu verlieren, deutlich geringer als bei Delta. (Quelle: Ridofranz/getty-images-bilder)
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Wie unterschiedlich ist das Ausmaß der Beschwerden bei Geboosterten bei den verschiedenen Corona-Varianten? Eine neue Studie gibt jetzt Aufschluss darüber.

Vollständig geimpfte und geboosterte Menschen leiden bei einer Corona-Infektion mit der Omikron-Variante im Schnitt drei Tage kürzer unter Symptomen als bei einer Infektion mit der Delta-Variante.


Omikron-Symptome: Das sind die ersten Anzeichen

Müdigkeit: Omikron-Infizierte berichten auch über Erschöpfung und starke Müdigkeit.
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Bei einer Omikron-Infektion sei außerdem das Risiko, den Geruchssinn zu verlieren, deutlich geringer als bei Delta, heißt es in einer im Fachblatt "The Lancet" veröffentlichten britischen Studie weiter.

So lange hielten die Symptome bei Geboosterten an

Die Autoren nutzten für ihre Untersuchung die Daten aus einer kostenlosen Smartphone-App namens ZOE, bei der mehr als 63.000 bereits vor ihrer Infektion geimpfte Briten im Alter von 16 bis 99 Jahren zwischen Juni 2021 und Januar 2022 ihre Covid-Symptome schilderten.

Bei Menschen mit vollständiger Corona-Impfung und Booster-Dosis dauerten die Symptome bei einer Omikron-Infektion im Schnitt 4,4 Tage. Bei Delta hielten die Beschwerden bei dieser Gruppe hingegen 7,7 Tage an, also 3,3 Tage länger.

Das ist der Unterschied bei nicht Geboosterten

Bei vollständig Geimpften ohne Booster-Dosis war der Unterschied nicht ganz so groß. Bei einer Omikron-Infektion litt diese Gruppe 8,3 Tage unter Symptomen, bei Delta waren es 9,6 Tage.

Die schnellere Erholung von einer Omikron-Infektion deute darauf hin, "dass der Zeitraum der Infektiösität kürzer sein könnte", schrieben die Studienautoren. Dies hätte Auswirkungen auf "Gesundheitsregeln am Arbeitsplatz und staatliche Gesundheitsleitfäden".

Die Symptome der Virusvarianten sind unterschiedlich

Auch die Art der Symptome ist je nach Virusvariante unterschiedlich. Bei einer Infektion mit der im vergangenen Jahr dominanten Delta-Variante gaben 53 Prozent der geimpften ZOE-App-Nutzer an, dass sie ihren Geruchssinn verloren hätten.

Bei der Omikron-Variante litten nur 17 Prozent der Betroffenen darunter. Das Risiko von Halsschmerzen war bei Omikron jedoch um 55 Prozent erhöht, eine heisere Stimme war bei Omikron laut der Studie um 24 Prozent wahrscheinlicher als bei Delta.

Omikron hat seltener schwere Infektionen

Schwere Infektionen gab es bei Omikron hingegen deutlich seltener: Die Wahrscheinlichkeit für einen Krankenhausaufenthalt bei Geimpften mit einer Omikron-Infektion war laut der Studie 25 Prozent geringer als bei vorab geimpften Delta-Patienten.

Damit stützt die Studie die Vermutung, dass Omikron nicht nur wegen einer höheren Impfquote in der Bevölkerung weniger schwere Erkrankungen verursacht, sondern auch wegen der Eigenschaften der Virusvariante selbst.

Die erste Studie ihrer Art

Studienautorin Cristina Menni vom Londoner King's College hob hervor, es handele sich um die erste Studie nach dem Peer-Review-Verfahren mit einer großen Teilnehmerzahl, die sich mit den Unterschieden der Symptome je nach Corona-Variante beschäftigt hat.

Die ausgewerteten Daten stammten zwar aus einer Zeit, als noch nicht wie heute der Omikron-Subtyp BA.2, sondern die Subvariante BA.1 überwogen habe. Jüngste Daten aus der ZOE-App deuteten aber nicht auf Unterschiede zwischen BA.2 und BA.1 hinsichtlich der Symptome hin, sagte Menni der Nachrichtenagentur AFP.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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