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Schmierblutungen in der Schwangerschaft: Ursachen


Schmierblutungen in der Schwangerschaft: Ursachen

lc (CF)

Aktualisiert am 28.10.2013Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Gehen Schmierblutungen in der Schwangerschaft mit Unterleibsschmerzen einher, sollten Sie einen Arzt aufsuchen
Gehen Schmierblutungen in der Schwangerschaft mit Unterleibsschmerzen einher, sollten Sie einen Arzt aufsuchen (Quelle: Peter Widmann/imago-images-bilder)
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Schmierblutungen in der Schwangerschaft können viele verschiedene Ursachen haben. Meist handelt es sich dabei um eine leichte Blutung, die fernab der normalen Menstruation auftritt. Die gute Nachricht: Gründe für Besorgnis gibt es dabei in der Regel nicht.

Schmierblutungen: Mögliche Ursachen und Auslöser

Sobald sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnistet, kann sich Gewebe ablösen und in Form von dunkelroter bis brauner Flüssigkeit ausgeschieden werden. Das passiert entweder ganz von allein oder ausgelöst durch Überanstrengung sowie Geschlechtsverkehr. Der Grund: Das Gewebe rund um den Muttermund ist während der Schwangerschaft besonders gut durchblutet und deswegen für Irritationen jeder Art besonders empfänglich.

Stößt der Penis beim Sex dagegen, platzen kleine Blutgefäße und verursachen die Schmierblutungen. Ähnliches gilt für die Reizung durch eine vaginale Untersuchung beim Frauenarzt. Andere Ursachen können Zysten und vaginale Infektionen sein.

Übrigens: Bei einer von 200 werdenden Müttern setzt die Regelblutung während der ersten Schwangerschaftsmonate nicht aus. Sie tritt lediglich in Form von schwachen Schmierblutungen auf, weswegen die Frauen zunächst nichts von der Empfängnis ahnen. Sind Sie sich jedoch sicher, schwanger zu sein, sollten Sie Ihren Körper von Anfang an aufmerksam beobachten. Je schneller Sie bei Unklarheiten und Abweichungen reagieren, desto geringer ist das Risiko einer Früh- oder Fehlgeburt.

Unabdingbar: Die ärztliche Untersuchung zur Ursachenbestimmung

Bei rund 20 Prozent aller Frauen treten Blutungen während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft auf. In vielen Fällen haben sie harmlose Ursachen wie etwa einen schwankenden Hormonzyklus. Da Blutungen aber auch Vorboten einer Gebärmutterhalsinfektion sein können, sollten Sie dennoch in jedem Fall Ihren Frauenarzt konsultieren – vor allem, um sich schnell Klarheit zu verschaffen.

Die amerikanische Gynäkologen-Vereinigung "American Congress of Obstetricians and Gynecologists" (ACOG) empfiehlt, dem Arzt möglichst detailliert von den Beschwerden zu berichten: Wann haben die Schmierblutungen eingesetzt? Wie viel Blut haben Sie verloren? Beschreiben Sie auch die Farbe und Konsistenz der Ausscheidung.

Schmierblutungen am Anfang und Ende der Schwangerschaft

Häufen sich die Schmierblutungen, werden heller, gehen mit anhaltenden Unterleibsschmerzen oder Krämpfen einher, wird der Arzt genauere Untersuchungen durchführen, um eine Fehlgeburt auszuschließen. Laut ACOG können Fehlgeburten in der ersten Hälfte der Schwangerschaft auftreten, am häufigsten jedoch in den ersten 13 Wochen. Dies betrifft etwa 15 bis 20 Prozent aller Schwangerschaften.

Treten die Schmierblutungen dagegen in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft auf, kann dies auch auf eine falsche Lage des Mutterkuchens hindeuten. In seltenen Fällen kündigen sie auch ein Ablösen der Plazenta von der Gebärmutter oder vorzeitige Wehen an. Auch hier gilt: Ruhe bewahren und von einem Gynäkologen die möglichen Ursachen abklären lassen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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