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Mythos oder Wahrheit: Werden mehr Babys bei Vollmond geboren?


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Werden mehr Babys bei Vollmond geboren?

t-online, aro

Aktualisiert am 06.07.2016Lesedauer: 2 Min.
Dem Mond wird nachgesagt, er beeinflusse das Einsetzen von Wehen. Was ist dran an diesem Mythos?
Dem Mond wird nachgesagt, er beeinflusse das Einsetzen von Wehen. Was ist dran an diesem Mythos? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Der Zyklus einer Frau entspricht der Länge des Mondzyklus. Da scheint es nur logisch, dass auch eine Schwangerschaft vom Mond beeinflusst wird. In Vollmondnächten sollen mehr Babys geboren werden als sonst - stimmt das?

Der Mythos hält sich schon lange. Mitarbeiterinnen von Geburtsstationen stöhnen "Wir haben so viel zu tun zur Zeit - kein Wunder, es ist ja auch fast Vollmond". Schwangere bekommen häufig den Rat, sich auf das Einsetzen der Wehen gefasst zu machen und die Kliniktasche bereitzuhalten, wenn der Mond sich rundet.

Das sagt die Wissenschaft dazu

Schaut man sich wissenschaftliche Studien an, so stellt man fest, dass keine einzige einen Zusammenhang zwischen der Mondphase und der Anzahl spontaner Geburten nachweisen konnte. Untersucht wurden Geburten über viele Mondzyklen hinweg in verschiedenen Ländern. Auch bei Naturvölkern, die ohne Gynäkologie, ohne künstliche Verhütung und ohne den Einfluss von jeglicher Technik leben, gab es keinen Einfluss des Mondes auf die Geburtstermine.

So werteten beispielsweise Forscher der Universität Wien die Daten zu allen gemeldeten Geburten in Österreich zwischen 1970 und 1999 aus. In diesem Zeitraum von 371 Mondzyklen konnten sie bei knapp 2,8 Millionen Geburten keinen Häufung der Termine an Vollmond feststellen.

Der Mathematiker Oliver Kuß wertete mehr als vier Millionen Geburten in Baden-Württemberg in den Jahren von 1966 bis 2003 aus und kam zum selben Ergebnis. Diese Studie gilt als eine der größten, sie umfasst 470 Mondzyklen.

Dass Hebammen und Gynäkologen glauben, an Vollmond mehr zu tun zu haben, führen Forscher darauf zurück, dass wir Menschen den Mond - wenn überhaupt - nur wahrnehmen, wenn er voll und rund am Himmel steht. Das führe zu der falschen Schlussfolgerung, dass an besonders stressigen Tagen beziehungsweise Nächten immer Vollmond sei. Wenn an einem hektischen Arbeitstag kein Vollmond sei, speicherten wir das einfach nicht als Besonderheit in der Erinnerung ab.

So lang sind Menstruationszyklen und Mondzyklen

Übrigens: Auch der Menstruationzyklus richtet sich nicht nach dem Mond. Er ist zwar ungefähr so lang wie eine Mondumkreisung um die Erde, nämlich 28 Tage. Aber eben nur ungefähr. Viele Frauen haben einen anders getakteten Zyklus, als "normal" gilt eine Dauer zwischen 23 und 35 Tagen. Auch der Mond selbst hält sich nicht an die 28-Tage-Regel: Vollmond ist ungefähr alle 29,5 Tage.

Mag sein, dass die Vorgänge und Zyklen im weiblichen Körper uns ebenso geheimnisvoll erscheinen wie der Mond - aber das ist auch schon die einzige Gemeinsamkeit.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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