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Carport-Fundament: Das sollten Sie beachten


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Carport-Fundament – Das sollten Sie beachten

t-online, nz (CF)

27.08.2014Lesedauer: 2 Min.
Streifen- oder Punktfundament? Sie haben bei Ihrem Carport die Wahl.
Streifen- oder Punktfundament? Sie haben bei Ihrem Carport die Wahl. (Quelle: Jürgen Schwarz/imago-images-bilder)
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Ein stabiles Carport-Fundament ist auf lange Sicht eigentlich unabdingbar. Wenn Sie die Pfosten eines Carports einfach nur in den Boden rammen, besteht die Gefahr, dass das Holz verrottet oder fault und der Carport nicht mehr stabil steht.

Das Wichtigste im Überblick


  • Carport-Fundament muss nicht großflächig sein
  • Alternatives Carport-Fundament: Das Streifenfundament

Carport-Fundament muss nicht großflächig sein

Keine Sorge, ein Carport-Fundament zu legen, ist weniger aufwendig, als viele zunächst denken. Für einen üblichen Carport mit Pfosten reicht ein Punktfundament völlig aus. Das bedeutet, dass jeder einzelne Pfosten einbetoniert wird. Sie müssen also nicht den gesamten Boden unter dem Carport ausheben, um eine Bodenplatte zu gießen. An den Stellen, an denen die Pfosten im Boden verankert werden sollen, heben Sie mindestens 80 Zentimeter tiefe Löcher von etwa 40 mal 40 Zentimeter aus. Die Tiefe ist wichtig, damit der Beton bei Frost nicht platzt.

Die Wände des Lochs werden idealerweise mit Holzbrettern verschalt, damit sich der Beton nicht mit dem umliegenden Erdreich verbindet. In den Beton stecken Sie Platzhalter im Format des einzubetonierenden Pfostens, die nach dem Durchtrocknen des Betons wieder entfernt werden. Geeignet sind hierfür Quader aus Styropor. Dann wird Beton eingefüllt, allerdings nicht bis zur Oberkante des Lochs, sondern bis etwa zwanzig Zentimeter darunter. Wenn der Beton getrocknet ist – die Trocknungszeit finden Sie in der Regel auf der Verpackung – werden die Pfosten eingesetzt und das Loch bis zur Kante mit Beton aufgefüllt.


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Als Alternative zu einer Verschalung mit Holz eignen sich auch PE-Rohre (Polyethylen), die mit dem Beton befüllt werden, erklärt Ulrich Wolf, Heimwerkerexperte der Einrichtung DIY-Acadamy in Köln, im Interview mit der "Welt". In den noch flüssigen Beton werden dann H- oder U-förmige Pfostenträger gesetzt, auf denen später die Pfosten verankert werden.

Alternatives Carport-Fundament: Das Streifenfundament

Ein Streifenfundament, das in einer Linie statt in Punkten gegossen wird, ist für einen gewöhnlichen Carport mit Pfosten zwar ebenfalls möglich, aber in der Regel nicht erforderlich. Streifenfundamente werden beispielsweise zur Stabilisierung von Mauern verwendet. Wenn eine feste Bodenplatte gegossen werden soll, ist ein Streifenfundament ebenfalls sinnvoll. Pflastern Sie den Boden des Carports hingegen, reicht das Punktfundament aus.

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