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Kalt trotz geschlossenem Fenster? Was Sie tun können


Wärmeverlust durch Fenster? Diese Tricks zeigen es


Aktualisiert am 27.01.2024Lesedauer: 2 Min.
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Winter: Gut isolierte Fenster halten die Kälte von Außen ab.Vergrößern des Bildes
Winter: Gut isolierte Fenster halten die Kälte von außen ab. (Quelle: Oleh_Slobodeniuk/Getty Images)

Ist es draußen kalt, dann spürt man es drinnen vor allem an den Fensterscheiben. Denn das Glas schirmt die niedrigen Temperaturen selten gut genug ab.

Durch schlecht isolierte Fenster geht viel Wärme verloren. Dabei spielt nicht nur der Rahmen und der Einbau eine Rolle, sondern auch das Glas. Wie gut die Bauteile isolieren, wird anhand des sogenannten Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) festgelegt. Ist dieser hoch, geht entsprechend viel Wärme verloren. Ist dieser gering, so ist auch der Wärmeverlust niedrig.

Angegeben wird der Wärmedurchgangskoeffizient in Watt pro Quadratmeter und Kelvin W/(m²·K). Für Fensterscheiben gelten dabei folgende Werte:

U-Wert-Überblick

Der U-Wert gibt bei allen Bauteilen ihre spezifische Wärmeleitfähigkeit an. Dazu wird der U-Wert mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen. Also: UW (U-Wert Window), UD (U-Wert Door), UG (U-Wert Glazing), UF (U-Wert Frame). Die einzelnen Bauteile haben also ihren eigenen U-Wert, dennoch bedingen sie sich teilweise, was die Wärmedurchlässigkeit betrifft. Denn eine gut isolierende Glasscheibe benötigt den entsprechenden Rahmen und so weiter. Der U-Wert für das Fenster bezieht die U-Werte seiner übrigen Bauteile (Verglasung, Rahmen) mit ein.

Isoliert das Fensterglas gut? Der Trick zeigt es

Mit einem Trick können Sie erkennen, ob der Wärmeverlust in Ihrer Wohnung aufgrund der schlechten Fensterdichtung oder einer wenig isolierenden Scheibe erfolgt. Dafür benötigen Sie ein Feuerzeug oder eine Kerze. Entzünden Sie dieses und halten es dann vor das Fensterglas – idealerweise, wenn es draußen bereits dunkel ist. Die Flamme sollte sich im Glas spiegeln.

Ist die Spiegelung in der vorderen, inneren Glasscheibe verfärbt, liegt eine Wärmeschutzverglasung vor, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Das liegt an einer Metallbedampfung auf der inneren Scheibe. Sie reflektiert das Licht anders als eine unbeschichtete Glasoberfläche. Erscheint eines der hinteren Spiegelbilder verfärbt, handelt es sich um eine Sonnenschutzverglasung."

Zusätzlich können Sie den U-Wert direkt am Fenster ablesen. Er steht häufig auf dem silberfarbenen Distanzhalter zwischen den Scheiben.

Darum sollten Sie den U-Wert kennen

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) und Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden (GEG) dürfen Fenster einen U-Wert von maximal 1,3 (W/m²K) haben. Bei Dachfenstern liegt die Grenze bei 1,4 (W/m²K). Liegt der U-Wert unter der Grenze, kann der Austausch durch die KfW-Bank gefördert werden.

Fensterdichtung ganz einfach kontrollieren

Darüber hinaus sollten Sie überprüfen, ob auch die Fenster wirklich dicht sind und gut schließen. Das geht mit einem Blatt Papier. Klemmen Sie dieses zwischen den Fensterflügel und den äußeren Rahmen. Schließen Sie dann das Fenster. Können Sie das Papier mühelos herausziehen? Dann sollten Sie die Dichtung austauschen. Je schwerer das Entfernen des Blattes ist, desto besser schirmen die Fensterflügel und die Dichtungen die Außentemperaturen ab.

Verwendete Quellen
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