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Stromverbrauch senken: Mit diesen Tipps sparen Sie Strom und Geld

Wenig Aufwand  

Die besten Kniffe, um Strom zu sparen

28.04.2018, 11:51 Uhr | Jana Illhardt, dpa-tmn, jb, t-online.de

Stromverbrauch senken: Mit diesen Tipps sparen Sie Strom und Geld. Wechselstromzähler (Quelle: Getty Images/EdnaM)

Wechselstromzähler. Auch wenn Sie Strom sparen wollen, wird Ihre Wäsche weiß und das Duschwasser warm. (Quelle: EdnaM/Getty Images)

Die Preise für Energie entwickeln sich kontinuierlich nach oben. Als Verbraucher kann man bei einer Preiserhöhung zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln und den eigenen Stromverbrauch senken. Diese Stromspartipps helfen Ihnen dabei.

Zum Schnäppchenpreis ist Strom mittlerweile nicht mehr zu beziehen – auch nicht bei den günstigeren Anbietern. Tendenziell steigen die Preise unabhängig vom Versorger zumindest mittelfristig weiter auf immer neue Höhen. Wer seine Kosten trotzdem konstant halten oder sie gar senken will, muss seinen Stromverbrauch senken – durch zeitgemäße Technik und das eigene Nutzungsverhalten – und Anbieter vergleichen.

Einen günstigen Stromanbieter finden

Vergleichsportale für Stromanbieter aus dem Internet erleichtern die Suche nach dem geeigneten Angebot. Allerdings gibt es bei den Strompreisrechnern qualitative Unterschiede. Nicht immer ist beispielsweise klar gekennzeichnet, ob Sie unsicher per Vorkasse zahlen müssen. Bei solchen Angeboten droht für den Fall einer Unternehmensinsolvenz der Totalverlust aller bereits gezahlten Gelder. 

Die "Weiße Ware" frisst den meisten Strom

Einen Großteil des verbrauchten Stroms frisst die sogenannte "Weiße Ware" – also Hausgeräte wie Wasch- und Spülmaschine, Trockner, Herd und Kühlschrank. Die "Weiße Ware" macht vom sonstigen Stromverbrauch zwischen 25 und 45 Prozent des Gesamtbedarfs aus. Entsprechend groß ist das Stromsparpotenzial bei Waschmaschine und Co. Hier können Sie sowohl durch moderne, energieeffiziente Geräte als auch durch das eigene Verhalten Strom sparen.

Strom sparen beim Wäsche waschen

Bei jeder Wäsche sollte die Trommel so voll gemacht werden, dass zwischen Wäsche und oberem Trommelrand nur gut eine Handbreit Platz bleibt. Voller darf die Waschmaschine nicht sein, weil die Kleidung sonst nicht immer ordentlich sauber wird. Warten Sie am besten mit dem Waschen, bis Sie eine ganze Ladung zusammen haben. Auch wenn es extra einen Knopf für eine nur halbvolle Ladung gibt, wird hier für die Wäsche im Verhältnis deutlich mehr Energie benötigt.

Ein weiterer Tipp ist, Kleidung bei geringeren Wassertemperaturen in der Maschine zu reinigen. Dank der fortschrittlichen Technik und besseren Waschmittel wird die Wäsche ebenfalls sauber.

Auf 40 statt 60 Grad, 30 statt 40 und bei leicht verschmutzten Kleidungsstücken sogar teils 20 Grad abzusenken, hat keine Nachteile, erläutert die Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Auch Bettwäsche und Handtücher müssten nicht mehr bei 90 Grad gewaschen werden. Dadurch lässt sich sparen: Laut der Initiative benötigt ein Waschgang bei 90 Grad etwa die doppelte Energiemenge einer Wäsche bei 60 Grad.

Leerlaufverluste vermeiden

Gewöhnen Sie sich beispielsweise an, nicht benötigte elektrische Geräte komplett auszuschalten, den Stecker zu ziehen oder die Steckdosenleiste, an der sie angeschlossen sind, auszuschalten. Sonst verbrauchen sie auch Strom, ohne genutzt zu werden. Laut Verbraucherzentrale Bundesverband machen solche "Leerlaufverluste" im deutschen Durchschnittshaushalt rund zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs aus. 

Neuere Gerätemodelle aus den Bereichen Haushalt und Elektronik müssen jedoch nicht immer ausgeschaltet werden. Diese dürfen laut EU im Stand-by-Modus nicht mehr als 0,5 bis 1 Watt verbrauchen dürfen. Das gilt für viele Gerätearten ab Kaufdatum 2010 mit 1 Watt Standby-Leistungsaufnahme und ab 2014 mit 0,5 Watt.

Temperatur am Kühlschrank herunterregeln

Laut der Deutschen Energie-Agentur sind Kühlschränke in Deutschland zu kühl eingestellt. Wer etwas am Regler dreht, kann folglich sparen: 7 Grad sind für die Kühlschränke optimal, Tiefkühler brauchen minus 18 Grad. Wer sich dann noch bemüht, die Tür nur so kurz wie möglich zu öffnen, und das Gerät nicht neben ein Wärmegerät stellt, macht alles richtig.

Geräteeinstellungen nicht verändern

Eine Kostenfalle verbirgt sich in der Anpassung der Einstellungen von Haushalts- und Unterhaltungselektronik, denn der vom Hersteller ausgewiesene Verbrauch bezieht sich auf die Werkseinstellung. Bei einem Fernseher etwa könne allein das Verändern der Helligkeit zu einem zusätzlichen Stromverbrauch von 30 bis 40 Prozent führen, erklärt Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentralen.

Smart-Home-Technik nutzen

Wenn es Ihnen zu mühsam ist, ständig die Stecker herauszuziehen, können Sie auch eine Zeitschaltuhr zwischen Gerät und Steckdose schalten. Sie unterbricht den Stromverbrauch in der Nacht oder während Ihrer Arbeitszeiten.

Die moderne Variante der Zeitschaltuhr sind per App gesteuerte vernetzte Steckdosen. Hiermit können Sie den Strom für viele Geräte erst einschalten, wenn Sie nach Hause kommen. Diese Zwischensteckdosen haben auch eine Messstation, mit der Sie den Stromverbrauch der Geräte überprüfen können und so Stromfresser herausfinden.

Durchflussbegrenzer für Wasserhähne anschaffen

Wer sein Wasser über einen Durchlauferhitzer oder Boiler erhitzt, wird eine hohe Stromrechnung gewohnt sein. Hier liegt der Pro-Kopf-Stromverbrauch laut Experten um knapp 27 Prozent oder 385 Kilowattstunden jährlich höher als bei Haushalten, die ihr Wasser ohne Strom erhitzen. Das entspreche Stromkosten von 110 Euro. Abhilfe kann ein Durchflussbegrenzer schaffen. Dieser reduziert den Wasserdurchfluss und mischt zusätzlich Luft bei. So bleibt der Druck stabil.

Beim Gerätekauf auf Effizienzklassen achten

Großgeräte verbrauchen vergleichsweise viel Strom. Vor allem Kühl- und Gefrierschränke sind wahre Stromfresser. Ein Austausch alter Geräte durch neuere Modelle mit höchster Effizienzklasse kann sich schon nach wenigen Jahren rentieren. Auch die Unterklassen sind hierbei wichtig. So verbraucht laut Experten ein Kühlschrank der Effizienzklasse A++ bereits 50 Prozent mehr Strom als einer der Klasse A+++. Diese Effizienz wird jedoch meist nur erreicht, wenn Sie die entsprechenden Spar- oder Eco-Programme einstellen.

Weitere Tipps zum Senken der Energiekosten erfahren Sie hier.

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