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Karpfen für den Gartenteich: Welche Arten sind geeignet?

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Karpfen für den Gartenteich: Welche Arten sind geeignet?

16.02.2012, 12:20 Uhr | jk (CF)

Der Karpfen ist mehr Zuchttier als ein klassischer Gartenteichfisch. Dennoch erlebt gerade der japanische Koi einen anhaltenden Siegeszug in der heimischen Nasszone.

Koi werden immer beliebter

Goldfische beispielsweise fühlen sich in einem Gartenteich pudelwohl - der Karpfen dagegen ursprünglich eher weniger. Der aus Asien stammende Fisch wurde einst von den Römern nach Europa gebracht und ist den meisten vor allem als kulinarischer Leckerbissen bekannt. Mittlerweile gibt es unzählige Zuchtformen des Karpfens, womit wohl auch der Siegeszug in den Gartenteichen begründet wäre. In diesem Zusammenhang ist meistens explizit von Koi- oder Zuchtkarpfen die Rede. Koi haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Von Japan aus, wo „Koi“ einfach allgemein für alle Karpfen-Arten steht, avancierte die Gattung weltweit als der Inbegriff des teuren und hochwertigen Zierfischs für das heimische Aquarium oder den Gartenteich.

Mindestens 20.000 Liter Wasser

Sofern Sie Karpfen im heimischen Gartenteich halten möchten, sollte dieser möglichst flach ausfallen. Wohlgemerkt können nur wenige Teichfische unter solchen Bedingungen überleben, sodass sich eine Kombination mit anderen Arten schwierig darstellt. Die gute Nachricht: Die Haltung ist – sofern Sie einige Rahmenbedingungen beachten – vergleichsweise simpel. Der Gartenteich sollte mindestens 20.000 Liter Wasser fassen sowie einen glatten Untergrund ohne große Bepflanzung aufweisen. Ein paar Kieselsteine auf dem Boden unterstützen den Entdeckungstrieb der Fische, die gerne hin und wieder den Untergrund aufwühlen. Eine gute Filteranlage für klares und sauberes Teichwasser ist unabdingbar.

Überwinterung nur bei ausreichender Tiefe

Der Koi ist für die Gartenteichhaltung gut geeignet. Graskarpfen, auch als angeblich praktischer „Algenfresser“ bekannt, haben in einem Teich dagegen nichts zu suchen. Karpfen können nur schwer überwintern und sollten daher spätestens im Oktober abgefischt und in ein sicheres Quartier gebracht werden. Eine Überwinterung im Gartenteich ist nur bei einer Tiefe von mindestens 1,20 bis 1,50 Metern machbar, was den klassischen Gartenteich für gewöhnlich ausschließt.

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