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Bittere Schleifenblume für den Garten

Schleifenblume – pflegeleichte Blütenpracht

21.05.2012, 14:50 Uhr | hadiet, dpa-tmn

Bittere Schleifenblume für den Garten. Die Schleifenblume bildet ein dichtes, weißes Blütenkleid aus und ist ideal für den Steingarten. (Quelle: Zoonar)

Die Schleifenblume bildet ein dichtes, weißes Blütenkleid aus und ist ideal für den Steingarten. (Quelle: Zoonar)

Wer einen Steingarten hat, eine Natursteinmauer bepflanzen will oder ein dichtes blumiges Polsterkraut sucht, sollte sich die Schleifenblume in den Garten holen. Sie blüht von Mai bis April und entwickelt ein sehr dichtes Blütenkleid. Ein weiteres Highlight: Die bittere Schleifenblume ist immergrün und sehr pflegeleicht. Aus der Polsterstaude werden sogar Extrakte für die medizinische Verwendung gewonnen.

Weißes Blütenmeer in Kissenform

Wie verspätete Schneeflöckchen erscheinen ihre weißen Blüten im späten Frühling: Die Schleifenblume bringt mediterranes Flair in den Steingarten. Die ganzjährig grünen, sehr pflegeleichten Halbsträucher fühlen sich auf warmen Stein- und Felsböden besonders wohl. Zum Dank tragen die Polsterstauden dann ein üppiges Blütenkleid.

Schleifenblume nach der Blüte zurückschneiden

Die Schleifenblumen wachsen sehr kompakt und werden maximal 30 bis 40 Zentimeter hoch. Um den dichten Wuchs zu erhalten, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin, die Pflanze nach der Blüte um ein Drittel zurückzuschneiden. Ansonsten benötigen die dekorativen Pflanzen wenig Pflege.

In der prallen Sonne auf einem durchlässigen, möglichst nährstoffreichen Boden entwickeln sich die Pflanzen auch ohne große Zuwendung prächtig. Trotz ihrer Herkunft aus dem Mittelmeerraum überstehen sie die Winter im Deutschland problemlos ohne weiteren Schutz. Der BDG weist auf einen weiteren Vorteil der Schleifenblume hin: Da sie recht unempfindlich gegenüber Umweltbelastungen ist, gedeiht sie auch in abgasgeplagten Stadtgärten prächtig.

Naturheilkräfte der Schleifenblume

Im Pflanzensaft des Schleifenkrauts finden sich Bitterstoffe und Senfölglykoside, weshalb sie im Volksmund auch Bauernsenf genannt wird. Ihre Extrakte helfen gegeninaktive Muskeln des Magen-Darm-Traktes und regen die Magensaftsekretion an. Damit wird die Verdauung gefördert und verbessert. Ein Teeaufguss wird allerdings nicht empfohlen, da über weitere Wirkungen des Schleifenkrauts keine wissenschaftlich geprüften Erkenntnisse vorliegen.

In der Homöopathie wird das Schleifenkraut für den Einsatz gegen Herzschwäche nach Virusinfektionen wie der Grippe, bei stechenden Herzschmerzen und Atemnot sowie bei Hypertrophie im Herzen (Anschwellen des Organs) angewandt.

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