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Rotkehlchen im Steckbrief: So erkennen Sie den Singvogel


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Mit diesem Futter locken Sie Rotkehlchen in Ihren Garten

Von t-online, jb

Aktualisiert am 08.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Trotz seiner geringen Größe ist das Rotkehlchen dank seiner rot-orangefarbenen Brust kaum zu übersehen
Rotkehlchen: Trotz seiner geringen Größe ist das Rotkehlchen dank seiner rot-orangefarbenen Brust kaum zu übersehen (Quelle: Wouter_Marck/getty-images-bilder)
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Das Rotkehlchen gehört in Deutschland zu den häufigsten Brutvögeln. Mit seinem putzigen Aussehen und der lieblichen Stimme ist der Zugvogel hierzulande überaus beliebt.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was fressen Rotkehlchen?
  • So erkennen Sie das Rotkehlchen
  • Lebensraum des Zugvogels
  • Nistkästen für Rotkehlchen

Rotkehlchen: Ein musikalischer Singvogel

Schon in der Morgendämmerung stimmt das Rotkehlchen seinen lieblichen Gesang an: Mit hohen Tönen, die sich zu einer langsam dahinfließenden Strophe formen, begrüßt der kleine Vogel den heranbrechenden Tag. Die Verwandtschaft zu den talentierten Sängern Nachtigall und zur Singdrossel hört man dem Rotkehlchen durchaus an.

In Deutschland kann man dem Gesang des Rotkehlchens vor allem in der warmen Jahreszeit lauschen, denn ein Großteil der Zugvögel zieht im Winter gen Süden, um im Mittelmeerraum oder im Nahen Osten zu überwintern. Sie sind somit eher Kurzstreckenzieher. Im Oktober brechen die meisten von ihnen auf, im März kehren sie zurück.


Vögel: Amsel, Drossel, Fink und Star

Amsel (Turdus merula): Das Männchen trägt ein schwarzes Gefieder und hat einen auffällig gelben Schnabel.
Amsel (Turdus merula): Im Gegensatz zum Männchen sind Amsel-Weibchen durchgehend schlicht braun gefärbt.
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Einige Rotkehlchen bleiben jedoch auch in der kalten Jahreszeit in Deutschland. Ihr Vorteil ist, dass sie sich so ein geeignetes Revier sichern können. Im Frühjahr, beim Buhlen um die Weibchen, haben die sesshaften Vertreter es dann umso leichter.

Was fressen Rotkehlchen?

Rotkehlchen ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Würmern, Spinnen aber auch Schnecken und Larven. Im Winter sind sie häufig auf Futterstellen von Menschen angewiesen. Hier bedienen sie sich gerne an Haferflocken und Samen.

Möchten Sie den kleinen Sängern etwas Gutes tun, lassen Sie im Winter das Unterholz sowie kleinere Laubhaufen liegen. Hier sammeln sich auch im Winter kleinere Insekten und Larven, an denen sich Rotkehlchen und andere Wintervögel gerne bedienen.

So erkennen Sie das Rotkehlchen

Auch wenn das Rotkehlchen mit einer Größe von bis zu vierzehn Zentimetern relativ klein ist, ist der weitverbreitete Zugvogel kaum zu übersehen. Grund hierfür ist die rot-orangefarbene Brust, die sich leuchtend vom braunen Federkleid abzeichnet. Auch die großen, dunklen Augen und der dünne Schwanz und Schnabel sind ein Merkmal des niedlichen Vögelchens, das sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut.

Zwischen männlichen und weiblichen Rotkehlchen gibt es keine signifikanten Unterschiede, wie das bei anderen Singvögeln häufig der Fall ist.

In der Wildbahn können Vogelfreunde Männchen nicht von Weibchen unterscheiden, da beide Geschlechter gleich aussehen. Während der Brutzeit bleibt das Weibchen jedoch im Nest und das Männchen versorgt sein Weibchen mit Nahrung. Zudem ist während der Balz im Frühjahr das Männchen verstärkt zu hören. Durch seinen Gesang will es ein Weibchen anlocken und ihm imponieren.

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Lebensraum des Zugvogels

Ursprünglich war das Rotkehlchen in dichten Wäldern Europas beheimatet, doch mittlerweile ist der Zugvogel auch in Dörfern und Städten anzutreffen. Überall dort, wo es dichte Hecken, Büsche und starken Bodenbewuchs gibt, findet der Zugvogel passenden Brutbedingungen vor. So ist es kein Wunder, dass der Singvogel immer häufiger in Parkanlagen, in privaten Gärten oder sogar auf Friedhöfen anzutreffen ist, wo er sich von Insekten ernährt.

Rotkehlchen: Im Oktober brechen die meisten von ihnen auf, im März kehren sie nach Deutschland zurück
Rotkehlchen: Im Oktober brechen die meisten von ihnen auf, im März kehren sie nach Deutschland zurück (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Nistkästen für Rotkehlchen

Aufgrund der geringen Anzahl an Hecken und Sträuchern, die dem kleinen Singvogel ausreichend Schutz während der Brut bieten, ist es in dicht besiedelten Städten sinnvoll, dem Rotkehlchen einen Nistkasten aufzuhängen. Diese Unterschlupfmöglichkeiten werden vom Rotkehlchen dankend angenommen.

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Damit der Brutkasten allerdings nicht zur Falle wird – schließlich können Feinde einfach durch das ovale Einflugloch eindringen – ist es ratsam, zwei Einfluglöcher auf der Frontseite zu planen.

Der Nachwuchs des Singvogels

In Nord-, West- und Mitteleuropa gehört das Rotkehlchen zu den häufigsten Brutvögeln überhaupt. Es brütet zweimal im Jahr zwischen April und Juli. Die Brutstätten sind häufig bodennah in Hecken oder dichten Büschen. Hier sind sie allerdings eine leichte Beute für Katzen, Eichhörnchen, Elstern und Wiesel.

Steckbrieg

Rotkehlchen auch Erithacus rubecula genannt
Familie: Drosseln
Merkmale: rot-orangene Brust, schwarze Knopfaugen, dünner, dunkler Schnabel
Verbreitung: Europa, Afrika, Asien
Lebensraum: Wälder, Parks, Gärten
Größe: bis zu 14 Zentimetern
Gewicht: bis zu 22 Gramm
Zugvogeltyp: Teilzieher und Standvogel
Zu beobachten: Ganzjährig, vermehrt ab April
Nahrung: Insekten, Würmer, Larven, Schnecken, im Winter auch Samen
Brutzeit: April bis Juli
Brutverhalten: Nester sind in Bodennähe, u. a. in Hecken, Sträucher
Eier: Fünf bis sieben Stück, bräunliche Flecken
Brutdauer: 14 Tage
Junge: Nesthocker, bis zu 14 Tage bleiben Junge im Nest
Feinde: Eichhörnchen, Elstern, Marder, Katzen
Lebenserwartung: bis zu fünf Jahre

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Verwendete Quellen
  • NABU
  • eigene Recherche
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Von Jennifer Buchholz
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