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Kresse: Welche Arten sind gesund und reich an Vitaminen?

helack

Aktualisiert am 03.09.2014Lesedauer: 3 Min.
Kapuzinerkresse eignet sich nicht nur zum Verfeinern und Verzieren von Salat, aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften ist sie auch besonders gesund.
Kapuzinerkresse eignet sich nicht nur zum Verfeinern und Verzieren von Salat, aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften ist sie auch besonders gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Kresse gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern und ist vielseitig einsetzbar. Die würzige Pflanze eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Salaten oder als Brotbelag. Lepidium, wie die botanische Bezeichnung für die Pflanzengattung der Kressen lautet, gibt es in verschiedenen Sorten. In der Küche werden vor allem die Gartenkresse, Brunnenkresse und Kapuzinerkresse verwendet. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Kressearten und die gesunden Inhaltsstoffe.

Schmackhaft und gesund - die Gartenkresse

Die Gartenkresse ist hierzulande in fast jedem Supermarkt erhältlich und kann das ganze Jahr über kultiviert werden. Wahrscheinlich stammt Lepidium sativum, wie die Gartenkresse auch genannt wird, ursprünglich aus West- oder Zentralasien. Dort kommt sie bis heute auch wild vor. Ihren Namen, abgeleitet von "cresso", was scharf bedeutet, verdankt die Kresse ihrem pikanten Geschmack. Dieser wird durch die in ihr enthaltenen Senfölglykoside verursacht, die der Pflanze Schutz vor Fressfeinden bieten.

Die einjährige Pflanze kann bis zu 60 Zentimeter hoch werden und blüht von Juni bis August. Zur Verwendung in der Küche werden die pflegeleichten Pflänzchen etwa ein bis zwei Wochen nach dem Sprießen geerntet. Kressesamen können Sie selbst ohne großen Aufwand zuhause auf angefeuchtetem Küchenpapier oder Watte ziehen. Das unscheinbare Kraut hat aber noch mehr zu bieten als eine kurze Wachstumszeit.


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Kresse enthält viele Vitamine

Gartenkresse hat einen hohen Vitamin C-Gehalt und enthält außerdem Vitamin B1 und weitere Inhaltsstoffe wie Eisen und Kalzium. Laut Ursula Heller vom Ökologischen Lehrgarten der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe hat Kresse eine positive medizinische Wirkung. Durch den Verzehr wird die Verdauung angeregt, sie wirkt antibakteriell und hilft gegen Entzündungen der Harnorgane. Außerdem wird der Kresse eine appetitanregende Wirkung nachgesagt und bei regelmäßigem Verzehr fördert sie die Produktion roter Blutkörperchen.

Da die Gartenkresse auch im Winter im Haus angebaut und geerntet werden kann, ist sie in dieser Jahreszeit ein hervorragender Vitaminlieferant, wenn es an frischem Obst und Gemüse mangelt. Gerade in der Schwangerschaft ist der Verzehr von Kresse zu empfehlen, um den erhöhten Nährstoffbedarf zu decken.

Brunnen-, Bauch- oder Wasserkresse

Eine weitere Kresseart ist die mit der Gartenkresse verwandte Brunnenkresse, auch Bauch- oder Wasserkresse genannt. Diese Sorte benötigt für das Wachstum ausreichend Wasser, in der freien Natur wächst die Brunnenkresse bevorzugt an Flüssen, Bächen und Teichen. Wenn Sie die Brunnenkresse in Ihrem Garten anbauen möchten, sollten Sie daher auf eine ausreichende Wasserversorgung achten.

Die krautige Gewürzpflanze hat hohle Stängel und kann bis zu 80 Zentimeter hoch werden. Sie hat große, rundliche Blätter und blüht zwischen Juni und September. Ihr Geschmack ähnelt dem der Gartenkresse, durch ihre größeren Blätter eignet sie sich besonders für Salate.

Medizinische Wirkung der Kresse

Ebenso wie die Gartenkresse enthält Nasturtium officinale viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders Vitamin A, Vitamin C, Kalium und Kalzium. Laut "Apotheken Umschau" enthält auch die Brunnenkresse Senfölglykoside, die beim Kauen durch Enzyme in gesundheitsfördernde, antibakteriell wirkende Senföle umgewandelt werden. Da die Wirkstoffe beim Trocknen verloren gehen, sollten Sie Kresse am besten frisch genießen.

Botanisch nicht verwandt: Die Kapuzinerkresse

Anders als Garten- und Brunnenkresse gehört die Kapuzinerkresse nicht zu der Familie der Kreuzblütengewächse, sondern zu den Kapuzinerkressengewächsen. Die ursprünglich in Süd- und Mittelamerika heimische Pflanze ist hier vor allem als Zierpflanze verbreitet. Tropaeolum majus, wie die Kresse im Lateinischen genannt wird, ist eine kletternde Pflanze mit kreisrunden Blättern und großen, gelben, orangenen oder roten Blüten.

Die Kresse hat einen scharfen Geschmack, der ebenfalls durch Senfölglykoside hervorgerufen wird. Essbar sind sowohl die Blätter als auch die Blüten, und sogar die Knospen der Pflanze. Die in leuchtenden Farben vorkommenden Blüten eignen sich besonders gut als gesunde Verzierung auf dem Salat.

Arzneipflanze des Jahres 2013

Wegen ihrer antibiotischen Eigenschaften wurde die Heilpflanze vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gekürt. Die Kapuzinerkresse enthält nicht nur viel Vitamin C und Mineralstoffe, für ihre medizinische Wirkung sind die Senfölglykoside von großer Bedeutung. Sie sollen die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen.

Laut dem Online-Magazin "Einblick" der Universität Würzburg wird die gute Wirksamkeit der Kapuzinerkresse zur Behandlung von akuten Blasenentzündungen und Atemwegsinfektionen seit Jahren in Studien untersucht. Das Präparat aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel habe sich als gleichwertig gegenüber einer Behandlung mit Antibiotika erwiesen. Möglicherweise hat Kresse also das Potential, Antibiotika teilweise zu ersetzen und so Resistenzen gegen das Medikament zu vermeiden.

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Von Jennifer Buchholz

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