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Giftpflanze Roter Fingerhut: So giftig ist die Pflanze

Schöne Gefahr  

Roter Fingerhut: So giftig ist die Pflanze

26.03.2015, 09:31 Uhr | rk (CF)

Giftpflanze Roter Fingerhut: So giftig ist die Pflanze. Roter Fingerhut sieht verführerisch schön aus, kann aber tödlich sein. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Roter Fingerhut sieht verführerisch schön aus, kann aber tödlich sein. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die glockenförmigen, purpurfarbenen Blüten üben eine beinahe magische Anziehungskraft auf den Betrachter aus: Doch Vorsicht! Digitaloide sorgen dafür, dass Roter Fingerhut giftig ist. An welchem Standort Sie diese Giftpflanze finden können und weitere Informationen, erfahren Sie hier.

Roter Fingerhut: Standort und Merkmale

Roter Fingerhut gilt in Europa als die am meisten verbreitete Fingerhut-Art und ist hochgiftig. Die Pflanze wächst 30 bis etwa 130 Zentimeter hoch und ist in der freien Natur vorwiegend an Waldrändern, auf Waldlichtungen sowie an Kahlschlägen zu finden. Doch auch als Zierpflanze für Gärten ist Roter Fingerhut sehr beliebt.

Wichtig für den idealen Standort ist ein sandiger, stickstoffhaltiger Lehmboden. Von Juni bis August lockt die Giftpflanze mit außergewöhnlichen Blüten: Sie sind rot und weisen eine Glockenform auf. Die Glockenblüten werden etwa fünf Zentimeter lang und hängen in Trauben am oberen Teil des Stängels. Von innen sind die Blüten oft gefleckt. Roter Fingerhut besitzt Laubblätter, die als eiförmig bis lanzettlich zu beschreiben sind – an der Unterseite sind die Blätter graufilzig behaart.

Was macht Roten Fingerhut giftig?

Grundsätzlich sind alle Bestandteile vom Roten Fingerhut giftig, jedoch sind vor allem in Stängel und Blättern die giftigen Digitaloide konzentriert. Diese werden auch als Herzglykoside bezeichnet, da sie Einfluss auf den Herzrythmus nehmen.

Schon der Verzehr von zwei bis drei Blättern kann für Erwachsene tödlich enden, warnt die Informationszentrale gegen Vergiftungen des Universitätsklinikums Bonn. Vor allem für kleine Kinder stellt Roter Fingerhut daher eine extreme Gefahr dar: Diese sollten niemals in der Nähe vom Standort der Giftpflanze spielen und dabei vielleicht aus Versehen Blüten oder Blätter in den Mund nehmen. Familien mit Kindern sollten niemals vergessen, dass Roter Fingerhut giftig ist und sicherheitshalber darauf verzichten, die Giftpflanze im Garten anzupflanzen.

Mögliche Vergiftungserscheinungen

Zu den Symptomen einer Vergiftung durch Roten Fingerhut zählen bereits kurz, nachdem das Gift in den Organismus gelangt ist, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Außerdem können schwere Herzrhythmusstörungen sowie zentralnervöse Sehstörungen, Delirium und Halluzinationen auftreten. Im äußersten Fall kann der Tod durch Herzstillstand eintreten.

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