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Elefantenfuß: Standort und Pflege der Pflanze

Anspruchsloses Bäumchen  

Elefantenfuß: Standort und Pflege der Pflanze

11.03.2020, 11:45 Uhr | ji, jb, t-online

Elefantenfuß: Standort und Pflege der Pflanze. Elefantenfuß: Die pflegeleichte Zimmerpflanze sollte nicht der Mittagssonne ausgesetzt werden. (Quelle: Getty Images/Maria_Ermolova)

Elefantenfuß: Die pflegeleichte Zimmerpflanze sollte nicht der Mittagssonne ausgesetzt werden. (Quelle: Maria_Ermolova/Getty Images)

Wenn Sie auf der Suche nach einer pflegeleichten und schönen Zimmerpflanze sind, ist der Elefantenfuß ideal. Der kleine Baum braucht nicht viel Pflege und verzeiht auch seltenes Gießen. Lesen Sie, was Sie über Umtopfen und Winterquartier wissen sollten.

Der Elefantenfuß: Pflegeleichte Sukkulente

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), der auch Flaschenbaum genannt wird, trägt seinen Namen zu Recht: Nach unten hin wird der Stamm breiter und die Rinde erinnert an die Haut eines Dickhäuters. Nicht umsonst wird der Elefantenfuß auch Wasserpalme genannt: In seinem Inneren speichert der Baum Wasser und gehört damit zu den sukkulenten Pflanzen.

Wie viel Pflege braucht der Elefantenfuß?

Sollten Sie auf der Suche nach einer pflegeleichten Zimmerpflanze sein, die trotzdem hübsch aussieht, ist der Elefantenfuß etwas für Sie. Der Baum sollte aufgrund seines Wasserspeichers nur mäßig gegossen werden.

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Welcher Standort eignet sich für den Elefantenfuß?

Der Elefantenfuß braucht einen möglichst sonnigen Standort, immerhin stammt der ursprünglich aus Mexiko und ist heißes und regenarmes Klima gewohnt. Während der Mittagsstunden sollten Sie den Elefantenfuß dennoch nicht in der prallen Sonne stehen lassen, da es hinter Fensterscheiben schnell zu Verbrennungen der Blätter kommen kann. Tipp: Zwischen Mai und September können Sie den Elefantenfuß an einem halbschattigen Ort ins Freie stellen.

Um den Elefantenfuß nicht zu überwässern, warten Sie vor dem nächsten Gießen immer darauf, dass die Erde vollständig ausgetrocknet ist. Auch wenn ihre Pflanze im Freien steht, sollten Sie sie vor zu viel Regen schützen, da sie Staunässe nicht verträgt. Im Winter können Sie das Gießen sogar fast vollständig einstellen.

Der Elefantenfuß bekommt braune Blätter: Woran liegt es?

Auch wenn der Elefantenfuß zu den pflegeleichten Zimmerpflanzen zählt, kann es vorkommen, dass sich die langen Blätter braun verfärben. Häufig kann dies an einer einfachen Ursache wie zu viel oder zu wenig Wasser liegen. Eine Überdüngung kann ebenfalls zu braunen Blättern führen.

Einen plötzlichen Standortwechsel mag der Elefantenfuß auch nicht sonderlich: Eine zu schnelle Umstellung der Lichtverhältnisse könnte der Auslöser für die Verfärbung der Blätter sein. Diese Blätter sterben ab und der Baum bildet frische Blätter, die an die neuen Lichtverhältnisse angepasst sind.

Verfärben sich die Blätter weiterhin, kann auch ein parasitierender Pilz der Auslöser sein. Dieser ist mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Ein Grund zur Sorge sollte allerdings auch hier nicht bestehen: Der Elefantenfuß ist üblicherweise resistent genug, um aus eigener Kraft wieder gesund zu wachsen. 

Dürfen beim Elefantenfuß die Blätter geschnitten werden?

Braune Blätter können vom Elefantenfuß abgetrennt oder sogar abgeschnitten werden. Gehen Sie dabei allerdings äußerst vorsichtig vor und behalten Sie den weiteren Wachstumsverlauf gut im Auge.

Elefantenfuß umtopfen: Der richtige Topf

Da der Elefantenfuß nur sehr langsam wächst, müssen Sie ihn nur alle paar Jahre umtopfen. Wenn der Stamm des Bäumchens den Topfrand schon fast erreicht hat, wird es Zeit für einen neuen Topf. Viel größer sollte dieser aber nicht sein: Haben die Wurzeln zu viel Platz, wird das Wachstum des restlichen Baums gehemmt. 

Der Wurzelballen sollte auch im neuen Gefäß so weit aus der Erde schauen wie zuvor. Haben Sie einen zu großen Topf besorgt, können Sie dies mit Hilfe von Steinen wieder ausgleichen: Füllen Sie den unteren Teil des Topfes mit Steinen aus, bedecken Sie diese mit Erde und setzen Sie dann den Elefantenfuß hinein. Klopfen Sie dann die restliche Erde fest. Die Steine sorgen dafür, dass sich die Wurzeln nicht zu sehr ausbreiten.

Welche Erde eignet sich für den Elefantenfuß?

Die Erde für den Elefantenfuß sollte locker, durchlässig und humusreich sein. Am besten eignet sich Erde für Kakteen oder Sukkulenten, sie ist oft recht sandig und hat einen schwach sauren pH-Wert.

Düngen müssen Sie den Elefantenfuß nur sehr selten. Geben Sie einmal im Frühling und einmal im Sommer etwas Kakteendünger in die Erde. Das genügt der pflegeleichten Zimmerpflanze zum Wachsen. Im Winter sollten Sie auf das Düngen komplett verzichten.

Ist der Elefantenfuß giftig?

Wer Kinder oder Haustiere hat stellt sich vor dem Kauf einer neuen Zimmerpflanze die Frage, ob diese giftig ist. Der Elefantenfuß ist geringfügig giftig. Da vor allem Katzen gerne an den Pflanzen knabbern, kann es durch die im Elefantenfuß enthaltenen Saponine zu einer Reizung der Schleimhäute kommen. Halten Sie den Elefantenfuß also strikt von ihrer Katze fern. Haben Sie Kinder, stellen Sie den Elefantenfuß auf einen Schrank oder an einen Ort, den die Kinder nicht erreichen können.

Flaschenbaum: In seiner ursprünglichen Heimat blüht der Baum im Sommer. (Quelle: Getty Images/ernesto-photos)Flaschenbaum: In warmen Ländern blüht der Baum im Freien. (Quelle: ernesto-photos/Getty Images)

Blüht der Elefantenfuß?

In der freuen Natur bildet die exotische Pflanze weiß bis rosafarbene Blüten. Als Zimmerpflanze kommt dies jedoch nicht vor, da es oftmals zu kalt ist. Mit etwas Glück, fängt die Zimmerpflanze im Sommer an zu blühen, wenn sie draußen an einem sehr warmen, windgeschützten Standort steht und die Temperaturen hoch genug sind. 

Pflegesteckbrief

Elefantenfuß
(Beaucarnea recurvata)

 

Standort

Sonnig, Mittagssonne vermeiden..

Erde

Sandig, lehmiger Boden, humusreich

Düngen

Im Frühjahr und im Spätsommer
Kakteen-Dünger.

pH-Wert

schwach sauer

Gießen

Mäßig
Staunässe meiden

Blütezeit

-

Überwintern

Vor zu kalten Temperaturen und Zugluft im Winter schützen

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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