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Rasenpflege-Mythen im Experten-Check

t-online, rw

Aktualisiert am 25.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Rasen wässern in der Mittagssonne
Achtung "Brennglaseffekt": Bloß nicht den Rasen in der Mittagssonne wässern (Quelle: Atlantic_Adv/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Mythen und Legenden rund um die Rasenpflege gibt es zuhauf. An manchen ist wenig bis gar nichts dran, andere sind nicht mehr zeitgem√§√ü und heute √ľberholt. Dr. Harald Nonn, Leiter Forschung und Entwicklung beim Rasensaatgut- und D√ľngemittelhersteller Eurogreen, kl√§rt auf, was an sechs h√§ufigen Rasenpflege-Mythen wirklich dran ist.

Nonn, der auch Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) ist, kann √ľber manch einen Rasen-Mythos, nur den Kopf sch√ľtteln.


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Mythos 1: Kalken hilft gegen Moos im Rasen

Zwar stimmt es tats√§chlich, dass Kalk den pH-Wert des Bodens erh√∂ht. Moosarten, die einen sauren Boden ben√∂tigen, lassen sich durch das Kalken also tats√§chlich zur√ľckdr√§ngen. "Aber es gibt auch viele kalkliebende Moosarten, die dann umso besser wachsen", warnt Nonn.

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"Zu viel Kalk schadet dem Boden eher als dass er n√ľtzt", mahnte er schon im Expertenchat zur Rasenpflege bei zuhause.de. Keinesfalls sollte man seinen Rasen generell jedes Jahr kalken. Sonst k√∂nne das Gr√§serwachstum nachlassen.

"Gr√§ser bevorzugen pH-Werte zwischen 5,0 und 7,6", sagt Nonn. Nur nach einer vorangegangenen pH-Wert-Messung sollten Hobby-G√§rtner ihren Rasen kalken. Liegt der Wert √ľber 7,5, darf man nicht mehr kalken. Wirklich notwendig ist Kalk nur dann, wenn der pH-Wert unter 5,5 liegt.

Mythos 2: Bloß nicht wässern in der Mittagssonne

Kritiker des mitt√§glichen Gie√üens f√ľrchten den sogenannten Brennglaseffekt. Trifft die intensive Sonnenstrahlung auf die Tropfen, k√∂nnten sie die sensiblen Halme versengen, so die Sorge.

Doch der Rasen-Profi gibt Entwarnung: "Da die Gräser fast senkrecht stehen und im Verhältnis gesehen nur eine geringe Fläche bilden, perlt das Wasser ab. Eine Verbrennungsgefahr durch den Brennglaseffekt besteht nicht."

Trotzdem raten viele Experten, am besten morgens zu gießen. Denn dann ist der Boden noch nicht so aufgeheizt. Das ausgebrachte Wasser verdunstet deshalb nicht so schnell. Schädlich ist die Bewässerung zur Mittagszeit aber nicht.

Mythos 3: Torf bei der Rasenerneuerung √ľbers√§uert den Boden

Saatgut-Hersteller Eurogreen empfiehlt f√ľr die Rasenerneuerung, die Nachsaat etwa zwei bis drei Millimeter dick mit Torf abzudecken. Auch wenn Torf grunds√§tzlich eine saure Bodenreaktion hat, beruhigt Rasenexperte Nonn: "Diese sehr geringe Menge Torf hat kaum Einfluss auf den pH-Wert des Bodens."

Die Saat profitiere aber stark von der Deckschicht, weil Torf ein sehr guter Feuchtigkeitsspeicher sei. Au√üerdem erkenne der Hobby-G√§rtner durch die Torfschicht ganz leicht, wann es Zeit f√ľr die n√§chste Bew√§sserung ist: "Sobald der Torf hell wird, sollte erneut beregnet werden."

Mythos 4: Samen muss man nach der Aussaat festtreten oder anwalzen

Viele Hobby-Gärtner schwören darauf, die Aussaat nach der Ausbringung anzuwalzen. Nonn hält davon gar nichts. Das Verfestigen des Bodens schade sogar.

"Wenn das Saatgut nach der Ausbringung mit Brettern unter den F√ľ√üen oder einer Walze angedr√ľckt wird, ben√∂tigt es bis zu einer Woche l√§nger um auf der sehr festen Erdschicht zu keimen", sagt der Experte. "Das Anwalzen auf B√∂schungen oder geneigten Grundst√ľcken kann bei st√§rkeren Regenf√§llen sogar zum Abschwemmen des Saatgutes f√ľhren."

Nonn empfiehlt stattdessen, frisches Saatgut mit der Harke oder dem Rasenrechen leicht in den Boden einzuarbeiten. Wenn der Boden sehr locker ist, sollte man ihn demnach walzen, bevor man das Saatgut ausbringt. "Danach erstellt man dann ein Saatbett, indem man die obere Bodenschicht wieder aufrecht." Das Saatgut werde dann wiederum nur flache in den Boden eingearbeitet.

Mythos 5: Neuer Rasen braucht im ersten Jahr keinen D√ľnger

"Gerade ein junger Rasen ben√∂tigt eine ausreichende N√§hrstoffversorgung mit optimal zusammengesetzten Rasend√ľngern", r√§umt Nonn mit einem weiteren Mythos auf, wonach man den jungen Rasen im Jahr der Aussaat nicht mehr d√ľngen sollte.

Er empfiehlt zun√§chst Rasen-Starterd√ľnger gefolgt von Rasenlangzeitd√ľnger etwa sechs Wochen sp√§ter. "Danach sollte bei nachlassendem Gr√§serwachstum und einer eventuellen gelblichen Verf√§rbung der Gr√§ser erneut ged√ľngt werden", r√§t Nonn. Im Herbst erfolge dann die letzte D√ľngung mit einem kaliumbetonten D√ľnger. Das macht die Gr√§ser widerstandsf√§higer gegen Frost und Krankheiten.

Mythos 6: Liegengelassener Rasenschnitt ersetzt den D√ľnger

Zwar stimmt es, dass dem Boden durch organisches Material geringe Mengen Stickstoff zugef√ľhrt werden. Der N√§hrstoffbedarf der Gr√§ser wird davon aber nicht vollends gedeckt. Nur ein geringer Teil der ben√∂tigten Stickstoffmenge k√∂nne durch liegengebliebenes Schnittgut an die Gr√§ser zur√ľckgegeben werden, best√§tigt Nonn.

Wird der Rasen nicht h√§ufig genug gem√§ht, k√∂nnten die Schnittreste sogar schaden: Verst√§rkte Filzbildung, sowie eine geringere Vitalit√§t und Trockenheitsresistenz seien dann die Folge. "Dies ist nicht der Fall bei einem Rasenroboter, der durch kontinuierlichen Schnitt stets geringe Mengen Schnittgut in die Grasnarbe zur√ľckf√ľhrt."

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
Rasen

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