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Das taugen RasenmÀher-Roboter wirklich

warentest, rw

Aktualisiert am 18.08.2016Lesedauer: 4 Min.
RasenmĂ€her-Roboter: Der "Honda Miimo 300" ĂŒberzeugte die PrĂŒfer der Stiftung Warentest.
RasenmĂ€her-Roboter: Der "Honda Miimo 300" ĂŒberzeugte die PrĂŒfer der Stiftung Warentest. (Quelle: Honda)
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Fast alle namhaften GartengerĂ€te-Hersteller haben mittlerweile mindestens einen RasenmĂ€her-Roboter im Sortiment. Aber können die RobomĂ€her den Rasenschnitt von Hand tatsĂ€chlich ersetzen? In MĂ€hroboter-Test zeigten sich große Unterschiede in Preis und Leistung. Das MĂ€hergebnis ĂŒberzeugte nicht bei jedem GerĂ€t. Diese Tipps sollten Sie bei RasenmĂ€her-Robotern beachten.

Ein unscheinbares, flaches GefÀhrt zieht wie von Geisterhand gezogen seine Bahnen auf dem Rasen und hinterlÀsst eine akkurat gestutzte Grasnarbe. RasenmÀher-Roboter werden immer beliebter. Namhafte Hersteller wie Husqvarna, Honda, Bosch oder Gardena sind mit eigenen Modellen am Markt vertreten.


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Nicht jede Rasenkante macht viel Arbeit.
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So funktionieren RasenmÀher-Roboter

Die Rasenroboter werden von einem Elektromotor angetrieben, der ĂŒber einen Akku mit Energie versorgt wird. An einer Basisstation, die mit dem MĂ€her ĂŒber Funk verbunden ist, laden die Gartenhelfer ihre Akkus selbststĂ€ndig auf und machen sich danach wieder an die Arbeit. Auch wenn plötzlich Regen einsetzt und ein weiteres MĂ€hen unmöglich macht, wird dies registriert und der Roboter kehrt wieder zur Ladestation zurĂŒck.

Die zu mĂ€hende FlĂ€che wird durch einen FĂŒhrungsdraht begrenzt, den man vor der ersten Inbetriebnahme je nach GerĂ€t knapp ober- oder unterhalb der Grasnarbe verlegen muss. Das kann man entweder selbst machen oder durch einen Fachbetrieb erledigen lassen. Die meisten Hersteller empfehlen, den Draht durch einen Fachmann verlegen zu lassen. "Honda verkauft seine Roboter nur samt Installation ĂŒber den Fachhandel", schreibt die Stiftung Warentest in einem Testbericht, den die Verbraucherschutzorganisation in ihrem Magazin test (5/2014) veröffentlichte*. Innerhalb dieser FlĂ€che ziehen die Rasenroboter dann selbststĂ€ndig ihre Bahnen.

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Perfekter Rasen, ohne einen Finger krumm zu machen

Rasenroboter arbeiten so leise, dass sie auch wĂ€hrend der Ruhezeiten ihre Kreise ziehen dĂŒrfen und der Stromverbrauch ist laut Stiftung Warentest sehr niedrig. Deshalb können die RobomĂ€her tĂ€glich ĂŒber den Rasen gleiten und das GrĂŒn ist stets optimal gestutzt. "Zudem hat man keine MĂŒhe mit dem WegrĂ€umen von Schnittgut", loben die Warentester. Die Grasspitzen können liegen bleiben. Sie dienen als natĂŒrlicher DĂŒnger. "Wenn alles klappt, lassen Rasenroboter den Traum eines jeden Greenkeepers in ErfĂŒllung gehen", lautet ein Fazit der Stiftung Warentest. "Perfektes GrĂŒn ohne einen Finger krumm zu machen."

MÀhroboter im Test: Nicht alle mÀhen "gut"

Das hat allerdings seinen Preis. Die acht getesteten Rasenroboter kosten zwischen 1000 und 2600 Euro. Gesamtsieger wurde der "Honda Miimo 300" fĂŒr 2550 Euro, der mit einem "guten" Gesamtergebnis abschnitt (2,1). Deutlich gĂŒnstiger ist der "Bosch Indego", der ebenfalls noch "gut" (2,5) abschnitt und nur 1500 Euro kostet. Das gĂŒnstigste GerĂ€t im Test, der "Worx Landroid WG794E" fĂŒr 1000 Euro, schaffte nur ein "ausreichend".

Auch das MĂ€hergebnis ĂŒberzeugte nicht bei allen GerĂ€ten. "Sehr gut" mĂ€hte nur der "Husqvarna Automower 320" – mit 2600 Euro das teuerste GerĂ€t im Test. Die MĂ€her von Honda und Bosch, sowie der "Sabo Mowit 500F" mĂ€hten "gut". Komplett durchgefallen ist der "Ambrogio L 75 Deluxe", der sowohl in der wichtigen Testkategorie "MĂ€hen" als auch insgesamt mit "mangelhaft" bewertet wurde.

Diese SchwÀchen beim MÀhen können auftreten

"MĂ€hroboter fahren lange und hĂ€ufig, zum Teil mehrere Stunden jeden Tag", so die Tester. Damit die automatischen Gartenhelfer ihr Werk verrichten können, sollte der Rasen also stets frei von Hindernissen sein, denn schon Tannenzapfen oder Fallobst könnten zur unĂŒberwindbaren HĂŒrde werden. Außerdem verletzten einige MĂ€her die Grasnarbe an oft befahrenen Rasenstellen. Insbesondere der "Gardena R70Li" fiel hier negativ auf. Der "Robolinho 100" von Al-Ko hinterließ entlang des FĂŒhrungsdrahts sichtbare Radspuren auf dem GrĂŒn.

Probleme haben alle GerĂ€te an der Rasenkante. "Umgeben Sie alle RasenrĂ€nder mit einigen Zentimetern Steinplatten auf Höhe der Grasnarbe", raten die Warentester. "Andernfalls mĂŒssen Sie mit einem Trimmer nacharbeiten." Wie sauber die Roboter den Rand des Rasens mĂ€hen, hĂ€ngt aber auch stark davon ab, wie gut und sorgfĂ€ltig der FĂŒhrungsdraht verlegt wurde.

Sicherheitsrisiken bei RasenmÀher-Robotern

Wie schon in frĂŒheren Tests von Öko-Test und der Fachzeitschrift "Selbst ist der Mann", fielen erneut die Ergebnisse in der Testkategorie "Sicherheit" negativ auf. Kein GerĂ€t kam hier ĂŒber ein "befriedigendes" Ergebnis hinaus. "Von den acht MĂ€hern ist keiner so sicher gebaut, dass man ihn ohne Aufsicht allein im Garten wissen möchte", ziehen die Warentester ein ernĂŒchterndes Fazit. Wenn hĂ€ufig Kinder im Garten spielen, verzichte man besser ganz auf MĂ€hroboter, empfehlen die PrĂŒfer.

"Nicht jedes GerĂ€t stoppt zuverlĂ€ssig, wenn es mit Hindernissen kollidiert; teils laufen die Messer weiter, falls man das GerĂ€t an der falschen Stelle anhebt." Beim Husqvarna fĂŒhrten die Sicherheitsdefizite dazu, dass er trotz des "sehr guten" MĂ€hergebnisses insgesamt nur mit "befriedigend" bewertet wurde. Die Messer liefen zu lange nach, wenn das GerĂ€t ausgeschaltet wurde.

Wartung und Pflege der RasenmÀher-Roboter

ÜbermĂ€ĂŸig hohen Wartungs- und Pflegeaufwand braucht man bei Rasenrobotern hingegen nicht zu fĂŒrchten. Einmal wöchentlich sollte man die MĂ€her reinigen und alle paar Monate die Messer wechseln. Das gehe meist leicht und Ersatzklingen seien fĂŒr wenige Euro zu haben, beruhigen die Tester. Das teuerste Verschleißteil ist der Akku. Er muss alle paar Jahre ersetzt werden. Bei den acht TestgerĂ€ten liegen die Kosten dafĂŒr zwischen 71 (Gardena) und 415 (Sabo) Euro. Um den teuren Akku zu schonen, sollte man gerade bei lĂ€ngerer Nichtbenutzung im Winter darauf achten, dass Ladezustand und Temperatur den Hersteller-Empfehlungen fĂŒr die Lagerung entsprechen.

Weitere Artikel


*Den kompletten MĂ€hrobotertest samt aller Teilergebnisse finden Sie im Magazin "test" (5/2014). Er kann auch kostenpflichtig auf den Internetseiten der Stiftung Warentest als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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