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Düngen mit Mist: Was Sie beachten sollten

Im Privatgarten  

Düngen mit Mist: Was Sie beachten sollten

28.03.2019, 15:09 Uhr | dpa-tmn

Düngen mit Mist: Was Sie beachten sollten. Gartenarbeit: Düngen mit Stallmist kann Ihrem Beet ausreichend Nährstoffe liefern.  (Quelle: imago images/imagebroker)

Gartenarbeit: Düngen mit Stallmist kann Ihrem Beet ausreichend Nährstoffe liefern. (Quelle: imagebroker/imago images)

Viele Hobbygärtner verwenden Mist als Dünger. Das ist auch sinnvoll, wenn sie auf einige Details Acht geben. Ansonsten kann die Ernte in Gefahr geraten.

Mist wird nicht nur auf Feldern, sondern auch im Privatgarten als Dünger verwendet. Allerdings sollte er nur sehr dosiert eingesetzt werden. Sonst kann der Boden überdüngt werden oder die Ernte aus hygienischen Gründen sogar gefährdet sein. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Unter diesen drei Bedingungen ist Düngen mit Mist sinnvoll:

1. Auf die richtige Pflanzenart achten

In einem Kilogramm Kuhmist sind laut Gartenakademie fünf Gramm Reinstickstoff enthalten. Dieser wird über mehrere Jahre im Boden freigesetzt. Das bedeutet, die Pflanzen würden bei einem regelmäßigen oder zu hohen Einsatz zu viele Nährstoffe erhalten und ihr Wachstum entsprechend verändern. Eine Überdüngung kann gerade bei Hühner- und Taubenkot entstehen – sie enthalten besonders viel Phosphor und Kali.

Außerdem sollte der Mist nur bei Beeten zum Einsatz kommen, auf denen später sogenannte Starkzehrer wachsen. Das sind Pflanzen, die einen vergleichsweise hohen Nährstoffbedarf haben – etwa Gurken, Kohl und Tomaten. Auch Strauchbeeren und Obstbäume vertragen diese Düngerart.

2. Nur im Frühling düngen

Mist wird im Frühjahr ausgebracht, auch im Privatgarten. Von Tipps, Geflügelmist im Sommer zum Düngen von Kopfsalat, Tomaten oder Kürbissen zu nutzen, raten die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz ab. Wenn bereits Gemüse auf dem Beet ist, kann es sein, dass der Mist die Blätter oder Früchte verschmutzt.

Im frischen Kot befinden sich oft noch Keime wie etwa Salmonellen, Kolibakterien oder die Eier von Parasiten, die so auf das Gemüse gelangen können – und letztlich in die Küche.

3. Nie frischen Mist nutzen

Aus den oben genannten hygienischen Gründen raten die Experten sowieso dazu, keinen frischen Mist zu nutzen. Man sollte ihn mindestens ein Jahr lang ablagern. Es sei sogar besser, Stallmist erstmal zu kompostieren – auch wegen der Verträglichkeit für die Pflanzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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