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Städte wollen Ausbreitung von Steingärten eindämmen

Schotter und Kies  

Städte wollen Ausbreitung von Steingärten eindämmen

04.05.2019, 11:21 Uhr | dpa

Städte wollen Ausbreitung von Steingärten eindämmen. Schottergarten: Pflanzen ragen aus einem Vorgarten mit grauen und schwarzen Kieselsteinen.  (Quelle: dpa/Carmen Jaspersen)

Schottergarten: Pflanzen ragen aus einem Vorgarten mit grauen und schwarzen Kieselsteinen. (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)

Ob in schwarz oder weiß, mit großen oder kleinen Steinen: Schottergärten sind pflegeleicht und daher immer beliebter. Doch diese Form der Gartengestaltung soll nun verboten werden. Warum?

Zu leblos und schlecht für das Klima: Einige Städte in Hessen wollen der Ausbreitung der umstrittenen Stein- und Schottergärten entgegenwirken. In Hanau seien beispielsweise Bebauungspläne entsprechend angepasst und darin Steingärten verboten worden, sagt der Sprecher der Stadt, Joachim Haas-Feldmann.

Auch in Neubaugebieten in Fulda enthalten einige Bebauungspläne bereits eine Klausel, die bestimmte Grünflächen vorschreibe und Schotterflächen verbiete, berichtet der Sprecher der Stadt, Johannes Heller. In Schotter- und Steingärten werden Wiesen, Rasen und Beete durch Schotter und Kies ersetzt und der Boden oft mit Folien versiegelt.

Ökologisch wertlose Schottergärten verhindern

Wiesbaden und Kassel planen derzeit eine Anpassung der kommunalen Grünsatzungen, um diese Art der Vorgartengestaltung einzudämmen, teilen die Sprecher der Städte mit. Ämterübergreifende Arbeitsgruppe prüfen derzeit, inwiefern man die Satzung anpassen und ökologisch wertlose Schottergärten verhindern könne.



Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) sind die monotonen Steinwüsten besonders schlecht für die ökologische Vielfalt und das Klima in den Städten. "Steingärten bieten nicht nur keinen Lebensraum für Bienen und Insekten, sie wirken sich durch die aufgeheizten Steine im Sommer auch noch negativ auf das Stadtklima aus", sagt Naturschutzreferentin vom Nabu, Ann-Sybil Kuckuk.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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