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Schon an 2020 denken: Zweijährige Gartenpflanzen jetzt aussäen

Schon an 2020 denken  

Zweijährige Gartenpflanzen jetzt aussäen

05.07.2019, 10:40 Uhr | dpa

Schon an 2020 denken: Zweijährige Gartenpflanzen jetzt aussäen. Die Akelei ist eine zweijährige Pflanze.

Die Akelei ist eine zweijährige Pflanze. Sie bildet im ersten Jahr nur Wurzeln und Blätter. Im zweiten Jahr zeigen sich dann ihre Blüten. Foto: Andrea Warnecke. (Quelle: dpa)

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Zweijährige Pflanzen müssen ein gutes Jahr vor ihrer Blüte ausgesät werden. Das bedeutet: Schon jetzt müssen Hobbygärtner an 2020 denken und loslegen.

Um welche Pflanzen handelt es sich?

Akelei, Muskatellersalbei, Königskerze, Nachtkerze, Fingerhut, Stockrose und Mondviole gehören dazu. Die typischen Frühlingsblüher unter den Zweijährigen sind Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Goldlack. Auch manche Gemüsepflanzen sind zweijährig, darunter die Petersilie. Der Mangold zählt dazu, aber kann nicht mehr geerntet werden, wenn er erblüht, da die Stiele und Blätter zäh werden.

Ihnen allen ist gemein, dass sie im ersten Jahr nur Wurzeln und Blätter bilden. Die jungen Pflanzen bleiben oft noch recht klein, erreichen laut Bayerischer Gartenakademie maximal eine Höhe von zehn Zentimetern. Erst die Kälte des Herbstes und Winters regt die Bildung von Blüten an, die sich im kommenden Jahr öffnen. Dann geht der Zyklus von vorne los: Die Pflanzen bilden Samen - ihre Nachkommen - und sterben ab.

Wann genau wird am besten ausgesät?

Die Samen der Zweijährigen werden am besten direkt in die Erde gegeben, wenn sie an ihren Mutterpflanzen reif sind. Das heißt: Sommerblüher werden noch im Sommer ausgesät. Für Frühlingsblüher ist der Juni optimal.

Die Anzucht kann in Anzuchtschalen mit spezieller Aussaaterde oder direkt im Beet erfolgen. Bei letzterem rät die Bayerische Gartenakademie dazu, breitgefächert und üppig Samen zu verstreuen. Gehen zu viele davon auf und stehen die Pflanzen zu dicht, werden einige entfernt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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