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Feigenbäume schneiden: So gehen Sie dabei vor


Feigenbäume schneiden: So gehen Sie dabei richtig vor

t-online, Frank Wündsch

16.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Feigenbäume schneiden: Bei jedem Schnitt sollten Sie genügend Holz übrig lassen.Vergrößern des BildesFrüchte an einem Feigenbaum: Damit der Baum viele Früchte trägt, benötigt er den richtigen Schnitt. (Quelle: doğuhan toker/Getty Images)
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Soll Ihr Feigenbaum weiterhin viele Früchte tragen, benötigt er einen regelmäßigen Pflegeschnitt. Wir erklären, wann und wie Sie das machen.

Beim Feigenbaum verhält es sich nicht anders als bei anderen Obstbäumen. Damit er optimal wächst und eine ertragreiche Ernte bringt, kommen Sie nicht umher, ein paarmal im Jahr zur Gartenschere zu greifen. Wir zeigen Ihnen auf, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist und wie man Feigen im Garten fachgerecht schneidet.

Der einzig passende Zeitpunkt zum Kürzen

Bei Feigenbäumen ist die einzig richtige Jahreszeit zum Rückschnitt das Frühjahr. Wählen Sie dafür einen Tag mit bedecktem Himmel aus, der keinen Niederschlag erwarten lässt. So trocknen die Schnittwunden zügiger ab und verheilen schonender als bei starker Sonneneinstrahlung.

Was für Sommer und Herbst gilt

Vermeiden Sie dagegen den Schnitt im Sommer und Herbst. Während des Sommers kostet ein Rückschnitt den Baum zu viel Kraft und gefährdet die Ernte. Im Herbst sollten Sie die Schere ebenso ruhen lassen. Dann wachsen an der Feige die letzten Früchte und sie bereitet sich auf den Winter vor. Darüber hinaus heilen die Schnittwunden bei Kälte schlechter aus, schlimmstenfalls entstehen sogar Frostschäden.

Vorgehen beim Rückschnitt des Feigenbaums

Nutzen Sie ein sauberes, scharfes Werkzeug. Achten Sie beim Schneiden auf folgende Punkte:

  1. Schneiden Sie abgestorbene Äste bis zur nächsten Gabelung zurück.
  2. Entfernen Sie Triebe aus dem unteren Stammbereich.
  3. Beseitigen Sie beim Lichten der Krone eng beieinander liegende Äste. Durch das Auslichten erhalten die Früchte mehr Sonnenlicht und reifen besser aus.
  4. Die Haupttriebe etwa gleich stark werden zu lassen. Dominiert ein Trieb, kann er durch seine Kürzung bis zur nächsten Gabelung abgeschwächt werden.

Achten Sie bei jedem Schnitt darauf, ausreichend Holz stehenzulassen, das bereits mindestens ein oder zwei Jahre alt ist. Auf diese Weise erhalten Sie ein Feigenholz, das beständig Früchte trägt. Verschonen Sie Jungbäume vor starken Schnitten. Das beeinträchtigt ihr Wachstum. Versäumen Sie nicht, abgeschnittene Triebe als Stecklinge zu verwenden, um eine neue Feige heranzuziehen.

Feigen schneiden nach Frost

Starke Kälte kann die Feige schädigen. Vor allem die jüngeren Triebe sind davon betroffen. Entfernen Sie im Frühjahr die erfrorenen Äste und Zweige, um die Neubildung von Trieben anzuregen. Schneiden Sie solche Äste bis zur nächsten Knospe oder Astgabelung im gesunden Holz zurück.

Wissenswertes zur Feige

Die Feige ...

  • ... gehört zu den ältesten domestizierten Obstbäumen. Nachweise aus dem Orient sind annähernd 12.000 Jahre alt.
  • ... findet im biblischen Garten Eden als einziger Baum namentlich Erwähnung.
  • ... wurde im alten Rom an Schweine verfüttert, um ihr Fleisch noch besser werden zu lassen.
  • ... , genauer das Feigenholz, fand im ausgehenden Mittelalter für die Malerei auf Holztafeln Verwendung.
  • ... wird zur Herstellung von Kaffee genutzt. Ihre gerösteten Früchte werden zu "Feigenkaffee" verarbeitet.

Nicht jeder kann von sich behaupten, einen Feigenbaum im Garten stehen zu haben. Mit der richtigen Pflege werden Sie viel Freude an ihm haben.

Verwendete Quellen
  • mein-schoener-garten.de
  • gartenjournal.net
  • gartenpanda.de
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