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Amaryllis giftig für Menschen? Darauf müssen Sie achten


Lebensgefahr für den Menschen: So giftig ist die Amaryllis

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 01.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Amaryllis
Ritterstern: Alle Pflanzenteile der Amaryllis gelten als hochgiftig. (Quelle: Tetiana Soares/getty-images-bilder)
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Eine der giftigsten Zimmerpflanzen ist die Amaryllis. Dennoch steht sie in der Winterzeit in vielen Wohnungen. Was sollten Sie beachten, um die Gefahren zu minimieren?

Das Wichtigste im Überblick


  • Sind Amaryllis giftig für Menschen?
  • Welche Gifte enthält die Amaryllis?
  • Wie wirkt das Gift der Amaryllis?
  • Was können Sie bei einer Vergiftung durch die Amaryllis tun?
  • Wie giftig ist ein Hautkontakt mit der Amaryllis?

Die Amaryllis (Hippeastrum), auch Ritterstern genannt, ist vor allem aufgrund ihrer prachtvollen Blüte eine beliebte Zimmerpflanze. Allerdings vergessen dabei viele, dass sie zu den giftigsten Zimmerpflanzen zählt. Wie giftig ist die Amaryllis? Und was ist bei einer Vergiftung zu beachten?

Sind Amaryllis giftig für Menschen?

Ja, alle Teile der Amaryllis sind giftig – besonders die Zwiebel der Pflanze. Wird sie mit einer essbaren Gemüsezwiebel verwechselt und verzehrt, kann das zum Tode führen. Dabei reichen bereits geringe Mengen der Zwiebel aus.

Welche Gifte enthält die Amaryllis?

In der exotischen Pflanze sind folgende giftigen Stoffe enthalten:

  • Acetylcaranin
  • Amelin
  • Caranin
  • Lycorin
  • Undulation

Wie wirkt das Gift der Amaryllis?

Die Amaryllis enthält unter anderem toxische Alkaloide. Die höchste Konzentration dieser Giftstoffe befindet sich in der Zwiebel, weshalb ihr Verzehr zu schweren Vergiftungssymptomen führen kann. Aber auch der Konsum des Stängels, der Blätter oder der Knospe kann für die Gesundheit gefährlich werden. Dafür reichen bereits wenige Gramm aus.

Mögliche Symptome und Folgen einer Vergiftung mit Teilen der Amaryllis sind:

  • Benommenheit
  • Schwindel
  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Herzrasen
  • Nierenschäden
  • Lähmung – insbesondere der Atemwegsorgane

Was können Sie bei einer Vergiftung durch die Amaryllis tun?

Haben Sie oder eine andere Person Teile des Rittersterns verzehrt, sollten Sie zunächst den Mundraum vollständig leeren und anschließend mit klarem Wasser ausspülen. Nun ist Trinken wichtig. Am besten geeignet ist klares, stilles Wasser. Denn es verdünnt die Konzentration der Giftstoffe im Körper. Wichtig: Die betroffene Person sollte sich auf keinen Fall übergeben. Denn dadurch kann es zu noch schweren gesundheitlichen Folgen kommen.

Anschließend sollten Sie die Giftnotrufzentrale kontaktieren. Die Nummer ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Eine Übersicht finden Sie auf dieser Seite.

Wie giftig ist ein Hautkontakt mit der Amaryllis?

Da alle Bestandteile der Pflanze giftig sind, sollte ein Hautkontakt möglichst vermieden werden. Haben Sie die Pflanze berührt, sollten Sie anschließend Ihre Hände gründlich waschen.

Wenn Sie die Pflanze schneiden oder Pflanzenteile entfernen möchten, sollten Sie hierfür Handschuhe tragen. Andernfalls kann es zu Hautreizungen, Entzündungen oder Schwellungen auf Ihrer Haut kommen.

Info

Wenn Sie eine Amaryllis kaufen, kann es sich dabei entweder um die Echte Amaryllis (Belladonnalilie) oder den Ritterstern (Hippeastrum) handeln. Beide werden im Handeln unter demselben Namen verkauft. Der Unterschied: der Ritterstern bildet erst die Blüte, dann die Blätter aus. Bei der Echten Amaryllis ist es hingegen andersherum. Beide Pflanzen bedürfen nahezu dieselbe Pflege.

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Verwendete Quellen
  • mei-schoener-garten.de "Amaryllis"
  • DSH-Giftpflanzen-Datenbank "Giftige Weihnachtsblüher"
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