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Nosferatu-Spinne und Co.: Diese invasiven Arten breiten sich in Deutschland aus


Diese invasiven Arten breiten sich jetzt in Deutschland aus


09.06.2023Lesedauer: 2 Min.
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Nosferatu-SpinneVergrößern des Bildes
Eine Nosferatu-Spinne: Das Spinnentier lebt seit einigen Jahren auch in Deutschland. (Quelle: Robert Pfeifle/Nabu/dpa/dpa-bilder)

Durch den Klimawandel und andere Faktoren wandern immer mehr invasive Arten nach Deutschland ein. Diese Insekten und Spinnen breiten sich aus.

Einige werden absichtlich ausgesetzt, andere kamen durch den Klimawandel – immer wieder siedeln sich Tier-, Pflanzen- und Insektenarten in Ländern an, in denen sie eigentlich nicht heimisch sind. Das kommt auch in Deutschland vor. Manche dieser invasiven Arten werden in ihren neuen Gebieten sogar heimisch.

Solche invasiven Arten können allerdings einheimische Arten verdrängen und ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Andere können Krankheiten übertragen und auch für den Menschen gefährlich werden. Ein Überblick.

Asiatischer Marienkäfer

Der Asiatische Harlekin-Marienkäfer wurde in den 1980er-Jahren nach Europa importiert, um Schädlinge biologisch zu bekämpfen – die Insekten lieben Blattläuse und können am Tag das Fünffache des heimischen Siebenpunkt-Marienkäfers fressen. Der Asiatische Marienkäfer vermehrt sich auch viel öfter. Das führt dazu, dass er in einigen Teilen Deutschlands schon flächendeckend vertreten ist (mehr dazu hier).

Asiatische Hornisse

Ein weiteres Insekt, das aus Asien nach Europa gezogen ist, ist die Asiatische Hornisse. Eigentlich lebt sie in den tropischen Gefilden Südostasiens, wegen der Klimaerwärmung breitet sie sich aber inzwischen auch in Deutschland aus. Die asiatische Hornisse ist eine Bedrohung für heimische Wespen und Bienen. Sie steht auf der Liste invasiver Arten der EU, für Menschen ist sie in der Regel nicht gefährlich, es sei denn, es besteht eine Allergie. Lesen Sie hier mehr zur Ausbreitung der Asiatischen Hornisse.

Riesenzecke Hyalomma

Hyalomma-Zecken, auch bekannt als Riesenzecken, kommen klassischerweise in den Trocken- und Halbtrockengebieten Afrikas, Asiens und Europas vor. In den vergangenen Jahren wurden allerdings diese Insekten vereinzelt auch in Europa gefunden, darunter in Deutschland. Hyalomma-Zecken können Krankheitserreger wie das Krim-Kongo-Fieber-Virus übertragen, das beim Menschen schwere Erkrankungen verursachen kann. Wie gefährlich die Riesenzecke sein kann, lesen Sie hier.

Asiatische Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Stechmückenart, die ursprünglich aus Asien stammt. Sie ist für ihr auffälliges schwarz-weißes Streifenmuster bekannt. Die Asiatische Tigermücke kann verschiedene Krankheitserreger übertragen – etwa das Dengue-Fieber, das Chikungunya-Fieber und das Zika-Virus. In den vergangenen Jahren wurde die Asiatische Tigermücke auch in einigen Regionen Europas, einschließlich Deutschland, nachgewiesen. Mehr über die Asiatische Tigermücke können Sie hier lesen.

Nosferatu-Spinne

Die Nosferatu-Spinne stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, breitet sich aber zunehmend auch in nördlicheren Gefilden aus. Sie gehört zu den Kräuseljagdspinnen, hat einen eher plumpen Körperbau und wird bis zu sieben Zentimeter groß. Nosferatu-Spinnen sind giftig, ihr Biss ist aber ungefährlich, außer für Allergiker. Im Normalfall greifen die Spinnen Menschen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen. Hier erfahren Sie mehr zur Nosferatu-Spinne.

Asiatische Buschmücke

Die Asiatische Buschmücke ist eine Stechmückenart, die ursprünglich aus Ostasien stammt. Sie hat in den vergangenen Jahren auch in einigen Regionen Europas, einschließlich Deutschland, Fuß gefasst. Die Asiatische Buschmücke kann verschiedene Krankheitserreger übertragen, darunter das West-Nil-Virus. Äußerlich ähnelt sie der Asiatischen Tigermücke.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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