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Tipps zum Reinigen der Spülmaschine: So funktioniert es einfach und günstig

Reinigung  

Auch Spülmaschinen benötigen die richtige Pflege

10.04.2020, 15:28 Uhr | jb, t-online.de

Tipps zum Reinigen der Spülmaschine: So funktioniert es einfach und günstig. Spülmaschine: Wer seinen Geschirrspüler regelmäßig reinigt, kann sich unter Umständen den Handwerker sparen. (Quelle: Getty Images/sefa ozel)

Spülmaschine: Wer seinen Geschirrspüler regelmäßig reinigt, kann sich unter Umständen den Handwerker sparen. (Quelle: sefa ozel/Getty Images)

Auch Spülmaschinen benötigen regelmäßig eine gründliche Reinigung. In der Gebrauchsanleitung steht selten, wie es geht. Dabei verlängert eine gelegentliche Reinigung die Lebensdauer der Maschine und verbessert das Spülergebnis.

Um eine optimale Reinigung Ihres Geschirrs zu erreichen, sollten Sie auch Ihre Spülmaschine reinigen. Füllen Sie dazu regelmäßig das Regeneriersalz auf, das einer Verkalkung entgegenwirkt. Obwohl Sie das Innere der Maschine beim Spülvorgang automatisch mitreinigen, bleiben auf Dauer Verschmutzungen zurück.

Essigreiniger entfernt grobe Verunreinigungen

Als erste Maßnahme können Sie Ihre Spülmaschine reinigen, indem Sie einen Spülvorgang mit hoher Temperatur, wenig Reinigungspulver, aber ohne Geschirr durchführen. Falls in der Maschine grobe Verunreinigungen vorhanden sein sollten, entfernen Sie diese mit Essigreiniger und einem feuchten Tuch.

Die Spülmaschine reinigen: So geht es gründlich

Für eine gründliche Reinigung verwenden Sie speziellen Spülmaschinenreiniger aus dem Drogeriemarkt.

  1. Öffnen Sie die Flasche mit dem Reinigungsmittel und geben Sie ein paar Tropfen hiervon auf ein feuchtes Tuch.
  2. Wischen Sie mit dem Tuch die Dichtungen in der Maschine sowie das Fach für das Geschirrspülpulver aus.
  3. Stellen Sie die Flasche mit Reinigungsmittel mit der Öffnung nach unten in den Besteckkorb.
  4. Starten Sie ein Spülprogramm mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad. 
  5. Wischen Sie anschließend alle Dichtungen mit einem feuchten Tuch gründlich ab. Hierdurch entfernen Sie Reste des chemischen Reinigungsmittels.

Zitronensäure macht die Spülmaschine rein

Möchten Sie auf die Kosten für ein chemisches Reinigungsmittel verzichten, können Sie auch zu Hausmitteln greifen. Ein beliebtes ist Zitronensäure. Es entfernt sowohl unangenehme Gerüche als auch Kalkablagerungen.

  1. Entfernen Sie die Geschirrkörbe, Spülarme und das Sieb aus der Maschine.
  2. Lösen Sie einen Esslöffel Zitronensäure in etwas Wasser auf.
  3. Geben Sie etwas Lösung auf einen Lappen und wischen Sie damit die Gummidichtungen ab.
  4. Die restliche, aufgelöste Zitronensäure kommt auf den Spülboden der Maschine. Geben Sie zusätzlich noch weitere sieben bis acht Esslöffel der Zitronensäure in Pulverform in die Maschine. Die Dosierung ist auch von dem Grad der Verkalkung abhängig.
  5. Starten Sie ein Spülprogramm mit 60 Grad.
  6. Danach waschen Sie anschließend die Gummidichtungen in der Tür mit einem milden Reinigungsmittel und warmem Wasser gründlich ab.

Natron und Zitronensäure nur getrennt verwenden

Für eine effektivere Wirkung können Sie zusätzlich zur Zitronensäure auch noch Kaisernatron verwenden. Wichtig ist, dass Sie beides nicht zusammen in die Maschine geben. Andernfalls würden die Stoffe miteinander reagieren und einen großen Schaden in der Maschine anrichten.

  1. Geben Sie vier bis fünf Esslöffel Natron auf den Boden des Geschirrspülers.
  2. Wenn Sie Zitronensäure in Pulverform verwenden, geben Sie hiervon drei Esslöffel in das Fach für den Geschirspültab oder das -pulver in der Maschine.
  3. Starten Sie ein 60-Grad-Spülprogramm.
  4. Ist die Maschine fertig, wischen Sie mit einem feuchten Tuch die Dichtungen ab.

Die Variante funktioniert auch mit Essig. Achten Sie hier ebenfalls darauf, dass Natron und Essig nicht umgehend nach dem Start des Geschirrspülers in Kontakt kommen. Die dadurch ausgelöste chemische Reaktion kann dem Gerät stark schaden.

Eine schnelle Reinigung mit Essig

Anstelle von Zitronensäure können Sie auch Essigessenz verwenden. Es hat ebenfalls eine kalklösende und antibakterielle Wirkung.

  1. Geben Sie – je nach Stärke der Verkalkung – drei bis zehn Esslöffel Essigessenz in eine Schale.
  2. Verdünnen Sie die Säure mit klarem Wasser.
  3. Gießen Sie das Essig-Wasser-Gemisch auf den Boden der Spülmaschine.
  4. Starten Sie ein 60-Grad-Spülprogramm.
  5. Ist die Maschine fertig, sollten Sie die Gummidichtungen mit einem feuchten Tuch abwischen. So entfernen Sie Essigreste. Diese können das Gummi und die Dichtungen mit der Zeit stark angreifen.

Sorgfältige Reinigung der Einzelteile

Möchten Sie die Einzelteile Ihrer Spülmaschine einer Reinigung unterziehen, konzentrieren Sie sich zunächst auf das Sieb. Nehmen Sie es aus der Maschine und reinigen Sie es unter fließendem Wasser mit einer Spülbürste. Nach dem Wiedereinsetzen des Siebes säubern Sie die Sprüharme. Dies gelingt am besten, wenn Sie diese hierfür aus der Spülmaschine entnehmen. Dazu reicht es meist, die Arme von der Halterung abzuziehen. Falls Probleme auftreten, werfen Sie zur Sicherheit einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Geschirrspülers.

Reinigen Sie die Sprüharme ebenfalls unter fließendem Wasser mit der Spülbürste oder einem Schwamm. Ist ein Loch verstopft, legen Sie es mit einer Nadel oder Büroklammer vorsichtig frei. Sind die Sprüharme verkalkt, empfehlen sich Kalkreiniger oder ein Bad in verdünnter Zitronensäure. Spülen Sie alle Teile sorgfältig mit klarem Wasser ab, bevor Sie diese wieder in die Maschine einsetzen.

Warum sollte man die Spülmaschine reinigen?

In einigen Regionen ist der Kalkgehalt des Wassers sehr hoch. Das wird vor allem durch Ablagerungen in der Edelstahlspüle als auch an den Armaturen oder dem Wasserkocher schnell sichtbar. Nicht sichtbar ist der Kalk allerdings in der Waschmaschine oder Spülmaschine. Wird er nicht entfernt, kann das die Lebenserwartung der Geräte verringern. Zum einen erhöht er den Verschleiß, zum anderen können beispielsweise die Heizelemente nicht mehr ausreichend erwärmt werden – oder nur mit einem sehr hohen Energieaufwand. Das bestätigt auch der Haushaltsgerätehersteller Miele: "Die Funktionalität von einigen Bauteilen Ihres Geschirrspülers kann durch Fette und hohe Temperaturen mit der Zeit beeinträchtigt werden."

Darüber hinaus können sich an den Kalkablagerungen Speisereste und Fette absetzen, die wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien, Viren, Keime und Pilze bilden. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Miele
  • Utopia
  • smarticular
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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