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So waschen Sie Anorak und Skihose richtig

dpa-tmn, Katja Fischer

Aktualisiert am 12.10.2017Lesedauer: 3 Min.
Weichspüler verstopft die Poren (Symbolfoto)
Weichspüler verstopft die Poren (Symbolfoto) (Quelle: Arno Burgi/dpa)
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Jacke, Hose und Unterwäsche fürs Skifahren wäscht man selten. Aber wenn das mal ansteht – wie macht man das gleich noch? In den allermeisten Fällen im Schongang und bei niedrigen Temperaturen, dazu oft ohne Weichspüler.

Nicht nur in Ski, Board und sonstiger Ausrüstung zum Wintersport steckt jede Menge Hightech. Auch in Anorak und Hose. Ihre speziellen Textilien können Schweiß nach außen ablassen, bilden aber zugleich für Feuchtigkeit von außen wie Schnee und Regen eine undurchdringliche Barriere. Damit diese und andere Funktionen erhalten bleiben, braucht es die richtige Pflege.

Eine Faustregel für Funktionskleidung für den Wintersport lautet: keinen Weichspüler verwenden. Denn der würde die Poren verstopfen, und die Textilien könnten dann ihren Dienst nicht mehr tun, erläutert der Deutsche Skiverband in Planegg.

Pflegetipps für die einzelnen Stoffarten

Softshell

Membrantextilien wie Gore-Tex oder Sympatex werden als Softshells bezeichnet. Sie haben mindestens eine Membran, also eine dünne Trennschicht, die Flüssigkeiten und Gase voneinander trennt. Wenn die Maschinenwäsche erlaubt ist, sollten Reiß- und Klettverschlüsse verschlossen und die Stücke auf links gedreht werden, rät Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Die Wäsche ist dann bei 30 oder 40 Grad möglich - im Schonwaschgang, mit reduzierten Schleudertouren oder nur kurzem Anschleudern. Dazu kommt flüssiges Feinwaschmittel oder ein Produkt für Funktionskleidung. Ist der Stoff getrocknet, sollte die Imprägnierung erneuert werden. Dafür gibt es Mittel im Handel.

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Hardshells

Daraus sind etwa regen- und winddichte Jacken gefertigt. Eine Membran oder Beschichtung, wasserabweisende Reißverschlüsse sowie verklebte Nähte sorgen dafür, dass Wasser nicht eindringt. Zum Waschen eignen sich Feinwaschmittel oder auch Waschmittel für Sport- und Funktionskleidung. Auch sie müssen im Schonprogramm gereinigt werden, damit die mechanische Belastung durch das Schleudern oder das Reiben der Textilien aneinander gering ist. Manche Waschmaschinen haben Spezialprogramme für Outdoorkleidung. Wichtig ist auch hier die anschließende Imprägnierung.

Polyester, Polyprobylen, Polyamid

Funktionsunterwäsche gibt Schweiß an die darüberliegende Schicht ab, nimmt selbst jedoch wenig davon auf. Häufig besteht dieser Stoff aus den schnell trocknenden Chemiefasern Polyester, Polypropylen oder Polyamid. Sie lassen sich mit Vollwaschmittel bei 40 Grad reinigen. Darf laut Etikett keine Bleiche verwendet werden, muss man auf Buntwaschmittel und 60 Grad zurückgreifen. Bei noch niedrigeren Temperaturen sollte laut IKW im letzten Spülgang Hygienespüler zugegeben werden.

Mikrofaser

Mikrofaser lässt sich mit Buntwaschmittel sowie Voll- oder Universalwaschmittel bei bis zu 60 Grad waschen.

Wolle

Sie ist zwar häufig pflegeleicht, im feuchten Zustand jedoch empfindlich. Zu starke mechanische Beanspruchung, zu hohe Waschtemperatur oder ungeeignete Waschmittel schaden der feinen Struktur. Wollwaschmittel hingegen sind pH-neutral und entwickeln feinporigen Schaum, der die Bewegungen der Trommel für die Wolle abpolstert. Für zusätzlichen Faserschutz und schnelleres Trocknen sorgen Weichspüler.

Fleece

Das Material aus Kunst- oder Naturfasern lässt sich bei niedrigen Temperaturen von bis zu 30 Grad mit flüssigem Bunt- oder Feinwaschmittel reinigen. Weichspüler verhindert elektrostatische Aufladung der synthetischen Fasern.

Daunen

Daunenjacken sollten nur zu Hause gewaschen werden, wenn es möglich ist, sie anschließend in einen Wäschetrockner zu geben. "Das Trocknen an der frischen Luft dauert ziemlich lange, und es kann passieren, dass die Wäsche nach zwei Tagen unangenehm riecht. Dann muss man wieder von vorn anfangen", erklärt Meinrad Himmelsbach, Sachverständiger für Textilreinigung in Freiburg.

Denn man darf die Teile nicht in die pralle Sonne legen, sonst werden die Daunen porös. Wer keine Alternative hat, dem rät Himmelsbach: Die Stücke müssen immer wieder aufgeschüttelt werden, damit sich die Daunen verteilen und aufrichten.

Die Daunenjacke kommt laut IKW idealerweise mit zwei bis drei Tennisbällen in die Trocknertrommel. Darin sorgen die Bälle für Bewegung und wirbeln die Daunen in der Jacke auf, damit diese fluffig bleiben. Denn sie entwickeln ihre Wärmewirkung nur, wenn ihre Beinchen strahlenförmig von einem Kern abgehen. Gewaschen werden Daunen bei maximal 30 Grad mit einem flüssigen Wollwaschmittel im Fein- oder Wollwaschgang.

Saubere Wäsche aus der Reinigung

Oft ist das Waschen der Kleidung zu Hause auch gar nicht möglich. Textilreinigungen arbeiten mit Maschinen, die das Waschen und Trocknen vereinen. Am Ende werden die Kleidungsstücke noch in der Maschine imprägniert, erklärt Himmelsbach. "Das gesamte Oberflächengewebe eines Kleidungsstücks wird mit einem umweltgeprüften, gesundheitsverträglichen Imprägniermittel behandelt", erklärt Daniel Dalkowski vom Deutschen Textilreinigungs-Verband. "Dieses legt sich wie eine Netzstruktur auf die Fasern, ohne sie zu verkleben oder zu verschließen. So bleibt das Gewebe atmungsaktiv, leicht und tragefreundlich." Gleichzeitig schützt Imprägnierung vor Flecken und Wasser.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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