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Weniger LĂ€rm zu Hause schont die Nerven

dpa-tmn, dpa-tmn/sj

Aktualisiert am 06.02.2014Lesedauer: 3 Min.
LĂ€rm ist nervig und auf Dauer sogar ungesund.
LĂ€rm ist nervig und auf Dauer sogar ungesund. (Quelle: Steinach/imago-images-bilder)
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Scheppern, Knarren, Quietschen: LĂ€rm zerrt an den Nerven. Dabei wĂŒnschen sich vor allem zu Hause die meisten eine ruhige erholsame Umgebung. Einfache Tricks helfen, den Schall zu dĂ€mmen. Teppiche und VorhĂ€nge schlucken beispielsweise schon einiges an LĂ€rm. Eine gute Wohnraumplanung sorgt von vornherein fĂŒr ein WohlfĂŒhlklima fĂŒr Ohren und Nerven.

Textilien dÀmpfen den Schall

"Das Wichtigste ist, den Nachhallwert in den RĂ€umen zu verringern“, sagt Ines Wrusch, Innenarchitektin in Hamburg. Ganz gleich, ob in der KĂŒche, im Schlaf- oder im Wohnzimmer: "Wenn man ĂŒberall nur glatte FlĂ€chen einplant, wird der Schall ungebremst hin und her reflektiert.“ Jedes mittelmĂ€ĂŸig laute GerĂ€usch könne sich dann schnell zum Störfaktor entwickeln. Abhilfe schaffen am besten Textilien. Gardinen an den Fenstern und vor allem Polstermöbel jeder Art schlucken den Schall, speziell in niedrigen RĂ€umen. Wrusch empfiehlt auch schalldĂ€mmende Platten aus dem Baumarkt, die man unter der Zimmerdecke befestigen kann.

Der Trick mit dem Squashball

Besonders Ă€rgerlich ist es, wenn man ungewollt zum Musikhören verdammt wird. Da vor allem die BĂ€sse ĂŒber WĂ€nde und Decken ĂŒbertragen werden, kommt ein Stockwerk unter der Musik-Quelle oft nur ein dumpfes Wummern an. So wirken selbst die schönsten Songs auf Dauer nervtötend. Dabei kann man die unbeabsichtigte Beschallung ganz einfach abstellen. Dazu stellt man die Boxen einfach auf Squashball-HĂ€lften. Langsame SquashbĂ€lle sind wegen ihrer guten DĂ€mpfungseigenschaften am besten geeignet.

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Man schneidet die BĂ€lle mit einem scharfen Messer entlang der Fertigungsnaht auf und klebt die so entstandenen HĂ€lften als GummifĂŒĂŸe unter die Box. FĂŒr jede Ecke der Bodenplatte wird eine HĂ€lfte benötigt. Allerdings ist die Methode fĂŒr hohe, schlanke Boxen nur bedingt zu empfehlen, da die GummifĂŒĂŸe die Standfestigkeit erheblich verringern.

Alles ist besser als eine nackte Wand

Im Kinderzimmer, wo es oft laut wird, hilft ein dicker flauschiger Teppich. Die Fensterfront kann mit einem großen Vorhang dekoriert werden. "Der schluckt die GerĂ€usche, und die Kleinen können auch noch Theater spielen“, sagt Wrusch. "Aber alles ist besser als eine nackte Betonwand im Kinderzimmer.“

KĂŒchengerĂ€te machen weniger LĂ€rm

In der KĂŒche lĂ€sst sich lautes Klappern beim Arbeiten kaum vermeiden. Doch haben die Hersteller in den letzten Jahren deutliche Fortschritte in der LĂ€rmreduktion gemacht. "FrĂŒher hat man zum Beispiel Dunstabzugshauben kaum eingeschaltet, weil das so laut war und genervt hat“, erinnert sich Frank HĂŒther von der Arbeitsgemeinschaft "Die Moderne KĂŒche" (AMK) in Mannheim. Das habe sich geĂ€ndert. So liegen moderne SpĂŒlmaschinen beispielsweise heute deutlich unter 50 Dezibel. Das entspricht der LautstĂ€rke eines gedĂ€mpften GesprĂ€chs.

Moderne KĂŒchen schonen Nerven

Auch gleitende TĂŒren an KĂŒchenschrĂ€nken helfen gegen LĂ€rm. "Wo frĂŒher Tellerstapel stĂ€ndig gegeneinander klapperten, herrscht heute schon allein durch bessere Stauraumnutzung mehr Ruhe“, erlĂ€utert HĂŒther. "Und mit den neuen Waschmaschinen lĂ€sst sich nicht nur Wasser und Energie sparen, sie sind auch leiser“, sagt Hermann-Josef WĂŒstefeld, Jurist beim Deutschen Mieterbund (DMB) in Berlin. Falls es trotzdem stark vibriert oder rumpelt, helfe eine dĂ€mmende Unterlage aus Gummi.

"Blauer Engel“ verspricht Stille

Beim Kauf neuer KĂŒchen- oder HaushaltsgerĂ€te sollten Verbraucher außerdem auf das PrĂŒfzeichen des "Blauen Engel“ achten. "Das Zeichen wird auch fĂŒr Produkte vergeben, die besonders wenig LĂ€rm erzeugen“, erlĂ€utert Elke Stöcker-Meier vom nordrhein-westfĂ€lischen Umweltministerium in DĂŒsseldorf.

Öfter an die Nachbarn denken

Bewohner von Altbauwohnungen leiden hĂ€ufig unter den lauten Schritten der darĂŒberliegenden Wohnung. Denn zu Beginn des letzten Jahrhunderts galten heutige Bauvorschriften noch nicht. Teppiche helfen da schon viel. Wer seine schönen Holzdielen aber nicht verstecken will, sollte den Nachbarn gegenĂŒber wenigstens so rĂŒcksichtsvoll sein, nicht mit Absatzschuhen durch die Wohnung zu laufen.

Tipps gegen laute Holzböden

Alte Dielen können auch oft knarren. "Das tritt auf, wenn das Holz im Lauf der Jahre ausgetrocknet ist und sich die NĂ€gel gelockert haben. Am besten einen Tischler rufen, der sie mit Schrauben befestigt“, rĂ€t Wrusch. Weitere nervende LĂ€rmquelle: StĂŒhle, die ĂŒber den Holzboden geschoben werden. Filzgleiter dĂŒrften die Nachbarn freuen.

Die meisten Konflikte lassen sich von vornherein vermeiden

"RĂŒcksicht auf andere ist das A und O“, sagt Stöcker-Meier. Immerhin ist LĂ€rmbelĂ€stigung der hĂ€ufigste Grund fĂŒr Nachbarschaftsstreitigkeiten. Hier gibt es einfache Regeln: Zum Beispiel den Altglascontainer im Hinterhof nicht nachts benutzen, Stereoanlagen nicht direkt an die Wand stellen oder abends nicht mehr bohren. Manchmal muss man aber auch einfach tolerant sein: KinderlĂ€rm aus Wohnungen oder schleudernde Waschmaschinen am spĂ€ten Abend muss man einfach hinnehmen.

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