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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Welches Streugut darf man verwenden – welches nicht?

Von dpa, t-online, ron

Aktualisiert am 15.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Schaufel mit Streugut: Damit die am Gehweg wachsenden Pflanzen nicht leiden, rÀt das Umweltbundesamt zu einem salzfreien Streumittel. (Quelle: dpa/Michael Reichel)
Schaufel mit Streugut: Damit die am Gehweg wachsenden Pflanzen nicht leiden, rÀt das Umweltbundesamt zu einem salzfreien Streumittel. (Quelle: dpa/Michael Reichel) (Quelle: Michael Reichel/dpa)
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Wenn Eis und Schnee die Gehwege glatt machen,

Das Wichtigste im Überblick


  • Streusalz
  • Splitt
  • Sand
  • Asche
  • Lava-Granulat
  • SĂ€gespĂ€ne

So schön die weiße Pracht auch ist – wird der Schnee auf Gehwegen nicht gerĂ€umt, kann's fĂŒr Passanten gefĂ€hrlich und fĂŒr GrundstĂŒckseigentĂŒmer teuer werden. StĂŒrzen FußgĂ€nger auf dem spiegelglatten BĂŒrgersteig, haften die EigentĂŒmer oder die Mieter des anliegenden Hauses. Schadenersatz droht.

Ist die Schnee- oder Eisschicht bereits gefroren und lĂ€sst sich nicht mehr wegschaufeln, hilft oft nur noch Streugut. Besonders praktisch ist Streusalz. Doch ist das Mittel fĂŒr Privatpersonen erlaubt? Und welche Alternativen gibt es?

Streusalz

Streusalz: FĂŒr Privatpersonen ist es verboten. StĂ€dte und Gemeinden verwenden es aber.
Streusalz: FĂŒr Privatpersonen ist es verboten. StĂ€dte und Gemeinden verwenden es aber. (Quelle: Ulrich Roth/imago-images-bilder)

Es hat den Vorteil, dass es Schnee und Eis – auch bei Temperaturen unter Null – zum Schmelzen bringt. Zudem sorgt es dafĂŒr, dass sich nicht erneut GlĂ€tte bildet. Allerdings ist Streusalz alles andere als umweltvertrĂ€glich: Das Salz löst sich, sickert in den Boden und reichert sich in Wurzeln an. Es kann am Rand wachsende Pflanzen schĂ€digen, bei direktem Kontakt sogar verĂ€tzen.

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Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Tiere entzĂŒnden sich zudem schnell die Pfoten an dem aggressiven Granulat. Letztlich greift das Natriumchlorid durch Korrosion auch Autoteile und HĂ€userfassaden an. Daher ist Streusalz in den meisten Kommunen fĂŒr Privatpersonen verboten – auch wenn es im Baumarkt und im Supermarkt zum Verkauf angeboten wird. Nur Straßenmeistereien dĂŒrfen je nach Witterung auch Streusalz einsetzen.

Splitt

Splitt: Er gilt als nachhaltig und lÀsst sich im nÀchsten Winter wiederverwenden.
Splitt: Er gilt als nachhaltig und lÀsst sich im nÀchsten Winter wiederverwenden. (Quelle: MiS/imago-images-bilder)

Als Streumittel ist Splitt erheblich umweltfreundlicher als Streusalz. Er besteht aus kĂŒnstlich zerkleinerten, kantigen Bruchsteinen mit KorngrĂ¶ĂŸen zwischen zwei bis 32 Millimeter. Nachdem Sie den Schnee gerĂ€umt haben, streuen Sie den Splitt aus. Die im Baumarkt erhĂ€ltlichen scharfkantigen Steinchen wirken dann wie Spikes auf glatter FlĂ€che. Zudem gilt Splitt als besonders nachhaltig, weil Sie ihn zusammenkehren und im nĂ€chsten Winter wiederverwenden können.

Der Nachteil: Splitt kann sich in Schuhsohlen oder unter HaustĂŒren festsetzen und den Fußboden im Haus zerkratzen. Christian Hönig vom Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz (Bund) in Berlin empfiehlt daher rundkörnige Granulate. Sie haben den weiteren Vorzug, Tierpfoten nicht zu verletzen.

Sand

Sand: Er gilt als preisgĂŒnstiges Streumittel, muss aber oft nachgestreut werden.
Sand: Er gilt als preisgĂŒnstiges Streumittel, muss aber oft nachgestreut werden. (Quelle: Revierfoto/imago-images-bilder)

Er ist feinkörniger als Splitt und daher nicht so rutschfest. Sein Vorteil: Auch Sand können Hausbesitzer im darauffolgenden Winter wiederverwerten, erklĂ€rt Eva Kafke vom Verband Privater Bauherren (VPB). Oder es werden im FrĂŒhjahr Reste in die Fugen der Gartenwege gekehrt und fĂŒllen diese so auf. Deshalb gilt Sand ebenso als nachhaltiges Streumittel.

Der Nachteil: Weil er weniger grobkörnig ist, muss Sand bei erneutem Schneefall nachgestreut werden. Zudem kann er auch Kratzer im Fußboden verursachen, wenn die Schuhsohlen ihn weitertragen. ErhĂ€ltlich ist er zum Beispiel im Baumarkt.

Asche

Asche-Eimer: Nicht jede Asche eignet sich als Streugut fĂŒr Gehwege.
Asche-Eimer: Nicht jede Asche eignet sich als Streugut fĂŒr Gehwege. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago-images-bilder)

Wer Asche aus dem Ofen auf die Wege streut, sollte wissen, was er verbrannt hat und welche Stoffe mit dem tauenden Schnee abfließen können. Darauf weist Bund-Experte Christian Hönig hin. Denn in Kohleasche können sich Schadstoffe befinden, in reiner Holzasche nicht. Asche kann zur Entsorgung zusammen mit Schnee auf Beete gekehrt werden, sagt Eva Kafke. Lesen Sie, fĂŒr was Sie Holz- und Kaminasche verwenden können.

Der Nachteil: Da Asche sehr fein ist, wird sie schnell in den Schnee eingetreten – und hilft dann nicht mehr gegen die GlĂ€tte. Und sie macht die Wege und damit auch die Schuhe schmutzig.

Lava-Granulat

Lava-Granulat: Es ist weitaus nachhaltiger als Streusalz.
Lava-Granulat: Es ist weitaus nachhaltiger als Streusalz. (Quelle: Frank Sorge/imago-images-bilder)

Lava-Streugut mit einer Körnung zwischen einem und fĂŒnf Millimeter aus dem Baumarkt bietet bei Eis und schneeglatten FlĂ€chen sicheren Halt fĂŒr FußgĂ€nger. Der Grund: Die poröse Lava bindet Schmelzwasser und kann ĂŒberfrierende NĂ€sse verhindern. Weil die Lava-Asche abgerundet ist, werden zudem keine Tierpfoten verletzt. Im FrĂŒhjahr kann das Lava-Streugut dem Gartenboden zugegeben werden. Es hilft die Erde zu belĂŒften und zu lockern.

Der Nachteil: FĂŒr eine ausreichende Wirkung brauchen Sie eine Menge Streugut und wenn es lĂ€nger schneit, muss nachgestreut werden.

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SÀgespÀne

SÀgespÀne: Sie können sich auf dem Gehweg mit Feuchtigkeit vollsaugen und rutschig werden.
SÀgespÀne: Sie können sich auf dem Gehweg mit Feuchtigkeit vollsaugen und rutschig werden. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)

Sie sind bei weitem kein Abfallprodukt, sondern vielseitig einsetzbar: SĂ€gespĂ€ne. Zum Beispiel als Streumittel im Winter. Der Vorteil: Sie lassen sich nach dem Tauwetter leicht zusammenkehren und auf dem Kompost oder in der grĂŒnen Tonne entsorgen. Sie sind damit nach Angaben von Philip Heldt von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen absolut ökologisch.

Doch Vorsicht: HobelspĂ€ne reichen nicht aus, erklĂ€rt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) und verweist auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Urteil v. 24.11.2014, Az. 6 U 92/12). Rutscht ein Passant aus, muss der HauseigentĂŒmer den Schaden bezahlen. Ein SachverstĂ€ndiger hatte fĂŒr den Prozess festgestellt, dass HobelspĂ€ne sich mit Feuchtigkeit vollsaugen und rutschig werden.

Unser Tipp
Generell gilt, dass die Streumittel ökologisch vertrÀglich und zum Beispiel mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet sein sollten. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass sie beim Winterdienst der Natur nicht schaden.

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