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Schwarze Tiere im Tierheim: Gründe für lange Adoptionszeiten


Black Dog Syndrome
Schwarze Haustiere: Darum sind sie unbeliebt

Von t-online, kma

25.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Eine schwarze Katze im Tierheim: Schwarze Tiere warten oft länger darauf, adoptiert zu werden.Vergrößern des BildesEine schwarze Katze im Tierheim: Schwarze Tiere warten oft länger darauf, adoptiert zu werden. (Quelle: Ivan Kovbasniuk/Getty Images)
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Eine Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes zeigt, dass schwarze Tiere länger im Tierheim bleiben als andere. Woran das liegen könnte.

313 Tierheime nahmen an der Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes zum Tierheimaufenthalt von schwarzen Hunden und Katzen teil. Ungefähr die Hälfte der Heime gaben an, dass Tiere mit schwarzem Fell länger auf eine Adoption warten. Hinter den angegebenen Gründen hierfür steckt vor allem eins: Vorurteile.

Aberglaube

Der Aberglaube, dass eine schwarze Katze, die den eigenen Weg von links nach rechts kreuzt, Pech bringt, ist wahrscheinlich so bekannt wie die Annahme, dass Freitag, der 13., ein Unglückstag ist. Was viele als Humbug ansehen, ist für andere tatsächlich ein Grund, keine schwarzen Katzen oder Hunde zu adoptieren: Die befragten Tierheime geben als häufigsten Grund für die lange Adoptionszeit Aberglauben und Vorurteile der schwarzen Fellfarbe gegenüber an.

Angst

Bei schwarzen Hunden ist der am zweithäufigsten genannte Grund die Angst. Der Deutsche Tierschutzbund gibt in ihrer Auswertung der Umfrage an, dass viele Menschen dunkleres Fell fälschlicherweise mit aggressiverem Verhalten assoziieren. Dabei hat die Fellfarbe nichts mit dem Charakter von Tieren zu tun.

Ästhetik und fotogene Tiere

Dieser Grund erscheint als den Tieren gegenüber besonders unfair: Viele Tierheime geben an, dass das schwarze Fell als weniger schön im Vergleich zu hellen Farben wahrgenommen wird. Auch gehen sie wohl neben anderen Tieren im Tierheim eher unter, weil Schwarz nicht so auffällig ist.

Ein weiterer Nachteil für schwarze Fellnasen ist, dass sie als weniger fotogen gelten. Bei Hunden mit schwarzem Fell und schwarzen Augen kann es schwierig sein, sie erkennbar abzulichten. In Zeiten von Social Media wählen einige Menschen ihre Tiere tatsächlich danach aus, wie gut sie ein Selfie mit ihnen schießen können.

Mit ein paar Tricks lässt sich aber auch schwarzes Fell schön in Szene setzen: Bunte Hintergründe wie ein Teppich oder grünes Gras sind vorteilhaft. Die Augen sollten fokussiert werden. Sehr helle und sehr dunkle Umgebungen eignen sich nicht.

Tieren eine Chance geben

Wer ein Tier aus dem Heim adoptieren möchte, sollte auch schwarzen Vierbeinern eine Chance geben und sich Zeit nehmen, ihren Charakter kennenzulernen. Denn ob Sie auf lange Zeit glücklich mit Ihrem Haustier werden, hängt nicht von der Farbe ab.

Verwendete Quellen
  • tierheime-helfen.de "Schwarze Tierheimtiere"
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