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Zu viel Blei und Cadmium: Minister warnt vor Modeschmuck


Zu viel Blei und Cadmium
Darum sollten Sie keinen Modeschmuck tragen

Von dpa
11.12.2018Lesedauer: 1 Min.
Modeschmuck: Der Gehalt an Schwermetallen ist in den Schmuckstücken oft überstiegen.Vergrößern des BildesModeschmuck: Der Gehalt an Schwermetallen ist in den Schmuckstücken oft überstiegen. (Quelle: m.czosnek/Symbolbild/getty-images-bilder)
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Modeschmuck enthält oft Cadmium oder Blei. Das zeigt auch eine aktuelle Untersuchung von Schmuckstücken.

Wegen teils deutlich überschrittener Anteile von Blei oder Cadmium warnt der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) vor dem Kauf von Modeschmuck.

Ein Schmuckstück bestand zu 95 Prozent aus Cadmium

Bei Überprüfungen der Marktüberwachung wurde in Einzelfällen der Grenzwert für Cadmium um das 9.500-Fache und der für Blei um das 1.200-Fache überschritten, wie das Ministerium mitteilt. Die metallischen Teile der Schmuckstücke bestanden in einem Fall zu 95 Prozent aus Cadmium. Gelange dies in den Körper, könne es die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Cadmium gilt als krebserregend.

"Die Grenzwerte sind nicht aus Jux und Tollerei festgelegt worden, sondern sie dienen dem Schutz der Gesundheit von Verbraucher", sagte Untersteller und kündigte weitere Kontrollen an.

Jedes siebte Schmuckstück über den zulässigen Grenzwerten

392 Schmuckstücke wurden demnach überprüft, darunter Piercings sowie Schmuckbeilagen in Zeitschriften für Jugendliche. In 55 Fällen ermittelten die Behörden Schwermetallgehalte über den zulässigen Grenzwerten. Die betroffenen Schmuckstücke wurden von den Händlern in der Regel freiwillig und unverzüglich aus dem Handel genommen.

Werden in neuem Schmuck die Grenzwerte von 0,01 Gewichtsprozent für Cadmium und 0,05 für Blei überschritten, darf er nicht verkauft werden.

Verwendete Quellen
  • dpa
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