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Black Friday, Cyber Monday & Co.: Lohnt es sich, jetzt Geschenke zu kaufen?


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Schnäppchengarantie oder Marketingfalle?

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 17.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Es ist nicht alle Gold, was glänzt: Bei Rabattaktionen im Handel ist Preise vergleichen erste Käuferpflicht.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt: Bei Rabattaktionen im Handel ist es erste Käuferpflicht, Preise zu vergleichen. (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa-tmn-bilder)
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Vielversprechende Rabattaktionen gehören zur Vorweihnachtszeit dazu. Der Handel lockt mit vermeintlich unschlagbaren Preisen. Lohnt es sich, zuzuschlagen?

Singles Day, Black Friday, Cyber Monday: Ganz gleich welchen Namen das Kind trägt, der Handel überbietet sich in den sechs Wochen vor dem Weihnachtsfest mit Rabattaktionen im Netz. Oder besser gesagt: mit vermeintlichen Rabattaktionen. Denn ob ein Angebot wirklich gut ist, gilt es von Fall zu Fall immer wieder neu zu prüfen, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Bei vielen vermeintlichen Super-Schnäppchen spare man deutlich weniger als gedacht. Viele Nachlässe beruhten auf einem Vergleich mit den unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller, die aber normalerweise kaum ein Händler aufruft.

Zwei Preissuchen können helfen

Um die Angebote richtig einordnen zu können, sollte man Preissuchmaschinen nutzen, die oft auch eine Preishistorie bieten. Erst wenn sich ein Sonderangebot nach dem Vergleich in zwei Preissuchmaschinen nicht unterbieten lässt, sollte man anfangen, über einen Kauf nachzudenken, so die Verbraucherschützer.

Wer längerfristig plant, sei auch gut beraten, die Preise für bestimmte Waren schon im Jahresverlauf online wie im stationären Handel ins Visier zu nehmen und im Blick zu behalten, so die Verbraucherschützer. Nur wer den marktüblichen Produktpreis kennt, kann die reale Ersparnis ermitteln und aufgeblasene UVP-Rabatte enttarnen.

Der Widerruf als Sicherheitsnetz

Trotz allem kann es vorkommen, dass einem gleich nach dem Klicken auf den "Kaufen"-Button aufgeht: Das war jetzt kein guter, günstiger oder notwendiger Kauf. Sollte es dann nicht möglich sein, die Bestellung über den Händler zu stornieren, bleibt immer noch das Widerrufsrecht.

Der Widerruf ist bei einem Onlinekauf in der Regel ohne Angabe von Gründen bis zu 14 Tage nach Lieferung des Produkts möglich, informiert die Verbraucherzentrale. Allerdings kann es sein, dass dafür Rücksendekosten anfallen. Es lohne sich, die Vorgaben eines Händlers vor dem Kauf zu prüfen.

Oh, du ärgerliche Fakeshop-Zeit

In der Zeit der Weihnachtsverkäufe und des Schnäppchen-Fiebers ist zudem die Gefahr groß, Fakeshops auf den Leim zu gehen. Diese sind oft nur schwer zu entlarven, insbesondere dann, wenn es sich um Kopien echter Onlineshops handelt. Grundsätzlich gilt: Ist ein Preis zu gut, um wahr zu sein, ist er es auch nicht.

Und wenn man dann am Ende nur mit Vorkasse zahlen kann, gilt: Finger weg. Als bevorzugte Bezahlmethode sollten Sie Rechnung oder Lastschrift wählen. Zusätzlich bietet die Verbraucherzentrale NRW den Fakeshop-Finder, ein Tool, das Webseiten auf typische Merkmale eines betrügerischen Shops hin prüft und Nutzerinnen und Nutzern dann eine Einschätzung zur Seriosität liefert.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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