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Klassisches Tiramisu: Diese Zutat gehört nicht hinein

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 15.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Italienischer Klassiker im Video: Mit diesem Rezept gelingt das perfekte Tiramisu. (Quelle: t-online)
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Das cremige Kaffeedessert gehört zu den berühmtesten italienischen Süßspeisen: Tiramisu können Sie ganz einfach selbst zubereiten. Der Clou ist seine delikate Creme, die locker auf der Zunge zergeht.

Das Wichtigste im Überblick


  • Rezept: Klassisches Tiramisu
  • Tiramisu: Varianten ohne Ei, Kaffee oder Alkohol
  • Tiramisu: Kalorienarme Zubereitung
  • Tiramisu: Wichtige Tipps zur Zubereitung
  • Woher kommt der Begriff Tiramisu?

Nach dem italienischen Originalrezept wird Tiramisu aus Eiern, Zucker, Mascarpone und einem Schuss Kaffee zubereitet. Sahne dagegen gehört nicht zu den klassischen Zutaten. Lesen Sie hier, was Sie bei der Zubereitung beachten müssen, damit der Desserttraum gelingt. Im Video sehen Sie, wie das Tiramisu herrlich leicht und fluffig wird.

Rezept: Klassisches Tiramisu

Rechnen Sie für dieses Rezept 30 Minuten Zubereitungszeit ein. Das fertige Tiramisu sollte dann auch noch etwa drei Stunden im Kühlschrank ziehen.

Zutaten:

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Löffelbiskuits
  • 2 Eier
  • 60 g Puderzucker
  • 100 ml frisch gebrühter Espresso (kalt)
  • 3 EL Amaretto
  • 1 EL Schokolade (gerieben)
  • 1 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Trennen Sie die Eier und schlagen Sie die Eigelbe mit 30 Gramm Puderzucker cremig. Geben Sie den restlichen Zucker sowie eine Prise Salz zum Eiweiß dazu und schlagen Sie es steif.
  2. Heben Sie den Mascarpone portionsweise unter das Eigelb und rühren Sie es glatt. Geben Sie dann einen Esslöffel Amaretto hinzu und heben Sie vorsichtig den Eischnee unter. Wie die Masse schön fluffig wird, sehen Sie oben im Video.
  3. Verrühren Sie nun den restlichen Amaretto mit dem kalten Espresso und wenden Sie die Löffelbiskuits darin. Legen Sie die getränkten Kekse dann in eine Form und bedecken sie gleichmäßig mit der Mascarponemasse.
  4. Bestreuen Sie die Schicht nun mit der geriebenen Schokolade und wiederholen Sie den Vorgang mit der nächsten Schicht. Bestäuben Sie das Tiramisu zuletzt mit dem Kakaopulver und stellen Sie es vor dem Servieren für mindestens drei Stunden kalt.

Dieses Rezept für Tiramisu stammt von der Koch-App "Kitchen Stories". Die Köche stellen ihre Videos exklusiv t-online.de zur Verfügung – und machen Kochen und Backen damit kinderleicht.

Tiramisu: Varianten ohne Ei, Kaffee oder Alkohol

Wollen Sie ein Tiramisu ohne Ei zubereiten, können Sie stattdessen Sahne verwenden und sie steifgeschlagen unter die Mascarponemasse heben.

Tiramisu gelingt auch ohne Alkohol: Lassen Sie den Amaretto einfach weg und wenden Sie die Löffelbiskuits einfach nur in Espresso. Wer dagegen nicht auf Alkohol verzichten möchte, aber keinen Amaretto mag, kann je nach Geschmack einen Schuss Marsala oder Cognac dazugeben.

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Mögen Sie keinen Kaffee, können Sie die Löffelbiskuits statt in Espresso in Orangensaft oder Kirschsaft wenden. Eine weitere Variationsmöglichkeit ist, Früchte unter die Mascarponemasse zu heben oder als dritte Schicht einzufügen. Zu Kirschsaft-Biskuits passt ein Püree aus frischen Erdbeeren, Waldbeeren oder Erdbeermarmelade. Ananasstückchen oder Mangopüree können ein Tiramisu mit Orangensaft-Biskuits ergänzen.

Tiramisu: Kalorienarme Zubereitung

Die Variationsmöglichkeiten für Tiramisu sind unerschöpflich. Für kalorienarmes Tiramisu können Sie den Zucker ganz oder teilweise durch Süßstoff ersetzen. Eine Hälfte des Mascarpone können Sie auch gegen Magerquark austauschen. Dann ist allerdings der Wasseranteil höher und es empfiehlt sich, ein Blatt Gelatine hinzuzugeben.

Tiramisu: Wichtige Tipps zur Zubereitung

Auf dem Teller sind die Schichten von Tiramisu ein Augenschmaus, im Mund kann man sie kaum noch unterscheiden: Eine luftig-lockere Mascarponecreme und in Espresso getränkte Löffelbiskuits zergehen auf der Zunge. Für alle Tiramisu-Varianten gilt jedoch: Mehr als zwei Schichten Biskuit sollten möglichst nicht gelegt werden, sonst verunglückt das Dessert später leicht auf dem Weg von der Form auf den Teller.

Wichtig ist zudem, dass Sie bei der Zubereitung zügig vorgehen: Das geschlagene Eiweiß sollte nicht zu lange stehen. Und auch beim Tunken heißt es, schnell zu arbeiten, sonst sind die Biskuits sofort durchweicht. Denn die Kekse müssen zwar feucht, dürfen aber nicht zu nass sein – sonst "suppt" das Tiramisu.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Süßspeise im Kühlschrank gut abgedeckt ist, denn Mascarpone nimmt schnell Fremdaromen an. Aufgrund der rohen Eier sollten Sie das Dessert so bald wie möglich verzehren und immer kühl aufbewahren.

Woher kommt der Begriff Tiramisu?

Einer weit verbreiteten Legende zufolge wurde das Tiramisu am Ende des 16. Jahrhunderts eigens für den Besuch des Herzogs der Toskana, Cosimo III. de Medici, in Siena erfunden. Eine andere Legende besagt, dass das Dessert während der Renaissance als ein Aphrodisiakum angesehen wurde. Die Venezianerinnen sollen es für ihre Geliebten am Abend zubereitetet haben, weil sie dachten, dass es ihnen mehr Energie verleihen würde.

Tiramisu bedeutet so viel wie "Zieh mich hoch" oder frei übersetzt "Hilf mir hoch". Grund dafür ist der starke Espresso, der der Süßspeise den richtigen Kick gibt.

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Britta Valentin
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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