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Hallimasch: So sollten Sie ihn zubereiten

Von t-online
Aktualisiert am 02.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Honiggelber Hallimasch: Roh gegessen, löst der Pilz schwere Magen-Darm-Beschwerden aus.
Honiggelber Hallimasch: Roh gegessen, löst der Pilz schwere Magen-Darm-Beschwerden aus. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Die Frage, ob der Hallimasch Pilz giftig oder doch essbar ist, führt immer wieder zu Diskussionen. Beide Aussagen sind nicht grundsätzlich falsch. Es kommt darauf an, in welchem Zustand Sie ihn verzehren.

Das Wichtigste im Überblick


  • Hallimasch richtig zubereiten
  • Was passiert, wenn ein Hallimasch giftig war?
  • Verwechslung mit ähnlicher Pilzsorte
  • Der größte bisher entdeckte Pilz der Erde

Obwohl er als Speisepilz gilt, ist der Hallimasch giftig. Roh gegessen, löst der Pilz schwere Magen-Darm-Beschwerden aus. Zudem hat der Hallimasch im rohen Zustand einen sehr unangenehmen Geschmack, sodass man ihn so ohnehin nicht genießen könnte. In durchgegartem Zustand ist er allerdings genießbar.

Hallimasch richtig zubereiten

Wenn der Pilz lange genug erhitzt wird, ist er essbar und ausgesprochen schmackhaft. Die Giftstoffe werden zerstört. Auch der unangenehme Geschmack des rohen Pilzes verfliegt beim Kochen gänzlich. Einige Menschen reagieren jedoch auch dann empfindlich, wenn er ausreichend gekocht ist.

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  1. Putzen: Entfernen Sie Dreck mit einer Bürste.
  2. Stiele entfernen: Vor dem Zubereiten entfernen Sie die Stiele, da diese auch nach dem Kochen noch giftig sein können.
  3. Kochen: Sie sollten ihn dann für mindestens 15 Minuten kochen, um ihn genießbar zu machen. Das Kochwasser sollten Sie in keinem Fall weiterverwenden.
  4. Braten und Schmoren Sie den Pilz am Ende, wenn Sie möchten.

Was passiert, wenn ein Hallimasch giftig war?

Wenn Sie einen rohen oder zu kurz erhitzten Hallimasch verzehrt haben, kommt es frühestens nach einer Stunde zu Symptomen. Dann setzen Übelkeit mit Erbrechen, Darmkrämpfe und Durchfall ein. In Einzelfällen dauert es bis zu zehn Stunden, bis die Symptome auftreten. Suchen Sie unbedingt ein Arzt auf, wenn Sie den Verdacht haben, dass ein verspeister Hallimasch giftig war.

Verwechslung mit ähnlicher Pilzsorte

Der "Sparrige Schüppling" ist der ähnlichste Doppelgänger des Hallimasch. Er besitzt am Hut und Stiel abstehende Schüppchen. Er kann zwar ebenfalls verzehrt werden, aber spätestens beim Geschmack bemerkt man den Unterschied: Dieser Pilz ist nicht sehr schmackhaft. Er wächst auf alten Laubbäumen und verursacht eine Fäule. Sie entstehen bei Rindenverletzungen zum Beispiel nach Anfahrschäden durch Autos.

Hier finden Sie die Giftnotruf-Nummern für alle Bundesländer, sollten Sie Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Übelkeiten, Fieber oder Schmerzen haben:

  • Berlin: Giftnotruf der Charité
    Giftnotruf: 030 - 19 240
  • Bonn
    Giftnotruf: 02 28 - 19 240
    Giftnotruf: 02 28 - 287 - 33211
  • Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
    Giftnotruf: 03 61 - 730 730
  • Freiburg
    Giftnotruf: 07 61 - 19 240
  • Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Niedersachsen
    Giftnotruf (Jedermann): 05 51 - 19 240
    Giftnotruf (Fachleute): 05 51 - 38 - 3180
  • Saarland
    Giftnotruf: 0 68 41 - 19 240
  • Hessen / Rheinland-Pfalz
    Giftnotruf: 0 61 31 - 19 240
  • München
    Giftnotruf: 089 - 19 240
  • Österreich
    Giftnotruf: +43 1 - 40 64 343
  • Schweiz
    Giftnotruf: +41 44 25 15 151
Sparriger Schüppling: Er wird oft mit dem Hallimasch verwechselt, ist ungenießbar, aber nicht giftig.
Sparriger Schüppling: Er wird oft mit dem Hallimasch verwechselt, ist ungenießbar, aber nicht giftig. (Quelle: McPHOTO/imago-images-bilder)

Der größte bisher entdeckte Pilz der Erde

Der Riesen-Hallimasch in Oregon, USA wurde erst 2000 entdeckt. Er wächst größtenteils unterirdisch, hat eine Größe von etwa 1.200 Fußballfeldern und ist um die 2.400 Jahre alt. Damit ist er das wohl älteste noch existierende Lebewesen. Mit seinen Fäden bohrt er sich in das Erdreich und bildet so ein riesiges Geflecht. Dabei greift er auch die Bäume an und saugt sie aus.

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