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Mandeln: Darum sind die Steinfrüchte so gesund

Keine Nüsse  

Mandeln: Darum sind die Steinfrüchte so gesund

10.01.2019, 15:30 Uhr | sah, t-online.de, dpa

Mandeln: Darum sind die Steinfrüchte so gesund. Mandeln: Insgesamt gibt es drei Unterarten der Steinfrucht. (Quelle: Getty Images/Elenathewise)

Mandeln: Insgesamt gibt es drei Unterarten der Steinfrucht. (Quelle: Elenathewise/Getty Images)

Mandeln sind gesund – haben jedoch auch viele Kalorien. Neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen stechen aber vor allem zwei gesunde Inhaltsstoffe der Mandel hervor. 

Mandeln zählen nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Denn die Früchte des Mandelbaums enthalten einen Steinkern, in dem sich ein Samen – also die Mandel – befindet. Unterschieden werden Mandeln in drei Arten: Süßmandeln, Krachmandeln und Bittermandeln.

Verschiedene Mandelarten

Mandelbaum: In der Frucht befindet sich der Steinkern. (Quelle: Getty Images/SafakOguz)Mandelbaum: In der Frucht befindet sich der Steinkern. (Quelle: SafakOguz/Getty Images)

Süßmandeln eignen sich zum Rohverzehr und werden beispielsweise zum Backen oder Kochen und zur Herstellung von Likör oder Marzipan verwendet. Krachmandeln unterscheiden sich von Süßmandeln durch ihre sehr dünne Schale. Dadurch sind sie leichter zu knacken.

Bittermandeln sollten nicht roh gegessen werden. Sie enthalten Amygdalin, woraus im Körper giftige Blausäure entsteht. Für Erwachsene ist Amygdalin nicht gefährlich. Bei kleinen Kindern können aber schon fünf Mandeln eine lebensbedrohliche Vergiftung auslösen.

Bittere Mandeln sind optisch kaum von den süßen zu unterscheiden. Meist sind sie etwas kleiner und spitzer. Aus Bittermandeln wird das unbedenkliche Bittermandelöl zum Aromatisieren hergestellt. So geben sie in kleinen Mengen Stollen, Marzipan und Plätzchen ihr besonderes Aroma. 

So gesund sind Mandeln

Hände voll Mandeln: Die Steinfrüchte müssen gut gekaut werden, damit die Inhaltsstoffe vom Körper genutzt werden können. (Quelle: Getty Images/serezniy)Hände voll Mandeln: Die Steinfrüchte müssen gut gekaut werden, damit die Inhaltsstoffe vom Körper genutzt werden können. (Quelle: serezniy/Getty Images)

Mandeln sind gesund, denn sie enthalten viele Vitamine, wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Zwei Inhaltsstoffe stechen bei Mandeln aber besonders hervor: Sie enthalten sehr viel Eiweiß und Ballaststoffe, die sich vor allem unter der dünnen Schalenhaut befinden. Essen sollten Sie Mandeln allerdings nur in Maßen, denn 100 Gramm haben etwa 579 Kalorien.

MandelnNährwerte pro 100 Gramm
Fett49g
Kohlenhydrate21g
Ballaststoffe13g
Eiweiß20g
Kalzium269mg
Vitamin E25mg
Magnesium270mg

Mandeln sollen einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System haben und den Cholesterinspiegel senken. 

Mandelmilch selbst herstellen

Mandelmilch: Die pflanzliche Milch ist eine gute Alternative zu Kuhmilch. (Quelle: Getty Images/jlcst)Mandelmilch: Die pflanzliche Milch ist eine gute Alternative zu Kuhmilch. (Quelle: jlcst/Getty Images)

Mandelmilch können Sie mit wenigen Handgriffen selbst herstellen. Dazu lassen Sie ungeschälte Mandelkerne in kochendem Wasser kurz quellen, schrecken diese kalt ab und schälen sie. Pürieren Sie die Kerne dann in Wasser mit einem Mixer. Das Ergebnis ist eine leicht nach Marzipan schmeckende Flüssigkeit, die sich als Kuhmilchersatz verwenden lässt. Menschen mit Laktoseintoleranz können beispielsweise auf diese pflanzliche Möglichkeit zurückgreifen. Alternativ können Sie auch Mandelmus in Wasser auflösen.

Wenn Sie Mandelmilch für den Kaffee verwenden, besteht allerdings die Gefahr, dass der Milchersatz ausflockt, wenn er kalt in das heiße Getränk gegossen wird. Vermeiden lässt sich das, wenn beide Flüssigkeiten in etwa die gleiche Temperatur haben. Erwärmen Sie die pflanzliche Milchalternative daher für ein heißes Getränk, für einen Eiskaffee kühlen Sie sie entsprechend herunter. 

Mandelmus selbst herstellen

Mandelmus: Der Brotaufstrich aus Mandeln ist schnell selbst gemacht. (Quelle: Getty Images/HeikeRau)Mandelmus: Der Brotaufstrich aus Mandeln ist schnell selbst gemacht. (Quelle: HeikeRau/Getty Images)

Um Mandelmus selber zu machen, benötigen Sie einen leistungsstarken Mixer und eine beliebige Menge Mandeln. Entfernen Sie zuerst die dünne, hellbraune Haut der Mandeln. Ein Trick: Geben Sie die Steinfrüchte dafür kurz in kochendes Wasser und schrecken Sie sie danach mit kaltem Wasser ab. Nun können Sie die Schalen problemlos abziehen oder mit einem Tuch abreiben.

Geben Sie die trockenen und kalten Mandeln in den Mixer und pürieren Sie die Steinfrüchte zu Mus. Tipp: Schalten Sie den Mixer hin und wieder aus, damit sich die Mandelmasse setzen kann. Pürieren Sie so lange, bis eine flüssige Creme entstanden ist. Das fertige Mandelmus können Sie dann sowohl als Brotaufstrich genießen als auch zum Kochen verwenden. 

Mandelöl pflegt trockene Haut

Mandelöl: Es kann aus Süß- und Bittermandeln gewonnen werden. (Quelle: Getty Images/Amarita)Mandelöl: Es kann aus Süß- und Bittermandeln gewonnen werden. (Quelle: Amarita/Getty Images)

Mandelöl wird oft für Kosmetikprodukte verwendet. Denn es pflegt trockene und empfindliche Haut. Diese benötigt eine Extraportion Feuchtigkeit, sonst wird sie zusätzlich spröde und rau. Am besten geeignet sind Cremes mit natürlichen Fetten und Ölen, etwa Mandelöl oder Sheabutter, weil sie der Fettsäurestruktur der Haut ähneln. Daneben sollte eine Creme für die empfindliche und trockene Haut nur wenige, dafür aber hochwertige Inhaltsstoffe enthalten.

Mandeln kaufen und verwenden

Mandeln: Lagern Sie Mandeln trocken und kühl. (Quelle: Getty Images/yipengge)Mandeln: Lagern Sie Mandeln trocken und kühl. (Quelle: yipengge/Getty Images)

Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit sind Mandeln beliebt. Denn sie eignen sich gut zum Backen oder Snacken. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Beschaffenheiten: gemahlen, gehackt, gestiftelt, als dünne Plättchen, mit und ohne Schale. 

Meist findet man Mandeln ganzjährig mit diesen Bezeichnungen im Supermarkt:

  • Nonpareil
  • Neplus
  • Carmel
  • Largueta
  • Marcona
  • Valencia

Die Begriffe stehen für unterschiedliche Sorten und bezeichnen auch Qualitäts- und Geschmacksabstufungen. Largueta- und Marcona-Mandeln beispielsweise wird eine besonders hohe Qualität zugeschrieben. Obendrein weisen die Namen meist auf das Herkunftsland der Mandeln hin. So stammen Valencia-Mandeln zum Beispiel aus Spanien, Carmel-Mandeln werden hingegen in Kalifornien angebaut.

Verwendete Quellen:
  • Bundeszentrum für Ernährung
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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