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Warum Nestlé bestimmte Schokokekse umbenennt

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Warum Nestlé bestimmte Schokokekse umbenennt

22.07.2021, 12:47 Uhr | AFP

Warum Nestlé bestimmte Schokokekse umbenennt. Nestlé: Der Konzern nennt eines seiner Produkte um. (Quelle: imago images/imagebroker)

Nestlé: Der Konzern nennt eines seiner Produkte um. (Quelle: imagebroker/imago images)

Ein in Schokolade getauchter Vanillekeks von Nestlé erhält einen neuen Namen. Zuvor hatte der Konzern bereits die Verpackung des Produkts verändert.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ändert vor dem Hintergrund der Debatte über Rassismus und Diskriminierung den Namen einer in Chile beliebten Sorte von Schokoladenkeksen. Das 60 Jahre lang als "Negrita" verkaufte Gebäck wird künftig unter dem Namen "Chokita" vermarktet, wie Nestlé am Mittwoch ankündigte. Die Entscheidung sei im Sinne einer "Kultur des Respekts und der Nicht-Diskriminierung" getroffen worden.

"Negrita" ist ein in Schokolade getauchter Vanillekeks. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie "kleiner schwarzer Mensch". Die männliche Version "Negrito" hatte dem uruguayischen Fußballstar Edison Cavani erst kürzlich eine Geldstrafe wegen Rassismus eingebracht. Auf Instagram hatte er sich mit "Danke, Negrito" bei einem Fan bedankt.

Auch das Bild auf der Verpackung wurde geändert

Die Bezeichnungen "negrito" und "negrita" sind wie auch "gordo" (Dickerchen) oder die weibliche Version "gorda" in einigen lateinamerikanischen Ländern als Kosenamen weit verbreitet. Sie werden auch für Menschen benutzt, die nicht schwarz beziehungsweise übergewichtig sind. Zugleich ist Rassismus gegenüber Schwarzen und Ureinwohnern in vielen Ländern Lateinamerikas weit verbreitet.

Nestlé gab an, es gebe ein "gestiegenes Bewusstsein von Marken und ihrer visuellen Sprache in Bezug auf die Verwendung von Stereotypen oder kulturellen Darstellungen", die als "unangemessen" angesehen werden könnten. Zuvor hatte der Konzern bereits die Verpackung der "Negritas" verändert. Sie zeigt nun nicht mehr das Gesicht einer schwarzen Frau.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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