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Hauptsache makellos: Kritik an Vorgaben f├╝r Obst und Gem├╝se

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Umweltbundesamt (UBA) und die Verbraucherzentralen fordern den Handel dazu auf, von seinen strengen Vorgaben zum "perfekten Aussehen" von Obst und Gem├╝se abzur├╝cken, um Lebensmittelverluste zu vermeiden.
Das Umweltbundesamt (UBA) und die Verbraucherzentralen fordern den Handel dazu auf, von seinen strengen Vorgaben zum "perfekten Aussehen" von Obst und Gem├╝se abzur├╝cken, um Lebensmittelverluste zu vermeiden. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild./dpa)
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Berlin (dpa) - Das Umweltbundesamt (UBA) und die Verbraucherzentralen fordern den Handel dazu auf, von seinen strengen Vorgaben zum "perfekten Aussehen" von Obst und Gem├╝se abzur├╝cken, um Lebensmittelverluste zu vermeiden.

In zwei aktuellen Ver├Âffentlichungen bem├Ąngeln beide Stellen, dass es in den Superm├Ąrkten in Deutschland noch zu wenig Obst und Gem├╝se mit "Makeln" gebe. Die Ursache daf├╝r sehen UBA und Verbraucherzentralen in "zahlreichen selbstgesetzten Vorgaben" des Handels, hei├čt es.

So w├╝rden beispielsweise "├äpfel nur mit makelloser Schale" verkauft, bei M├Âhren oder Kohlrabi w├╝rden "die frisch-gr├╝nen Bl├Ątter nur der Optik" dienen, lie├čen das Gem├╝se aber schneller welk werden, kritisieren beide Stellen. Das Umweltbundesamt sieht laut einer aktuellen Experten-Analyse auch eine Belastung f├╝r Umwelt und Klima, da die strengen Handelsvorgaben nicht ohne einen zus├Ątzlichen Einsatz von Pflanzenschutz- und D├╝ngemitteln erreichbar seien.

Es m├╝ssen alle aktiv werden

"Die gesetzlichen Vorgaben reichen aus f├╝r hochwertige Lebensmittel. Der Handel muss hier nicht noch unn├Âtig nachlegen. Damit die Umwelt beim Obst- und Gem├╝seanbau weniger belastet wird, m├╝ssen alle aktiv werden - auch der Handel", forderte UBA-Chef Dirk Messner.

Weitere Kritikpunkte gehen aus dem aktuellen bundesweiten Marktcheck der Verbraucherzentralen hervor, der 25 Superm├Ąrkte, Biom├Ąrkte und Discounter unter die Lupe nimmt. Die Untersuchung ergab, dass nur rund 28 Prozent der untersuchten M├Ąrkte "unperfektes" Obst und Gem├╝se zu reduziertem Preis anb├Âten, statt es zu entsorgen.

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Einige Gem├╝sesorten - etwa Kohlrabi, Blumenkohl oder Eisbergsalat - gebe es zudem nur zum St├╝ckpreis statt nach Gewicht. Eine Verkaufspraxis, "die wenig Anreiz bietet, auch zu kleinerem Gem├╝se zu greifen", hei├čt es dazu in der Mitteilung.

Lebensmittelhandel verweist auf Erwartungen der Kunden

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) wies darauf hin, dass "die Handelsunternehmen mit einer Reihe von Zielkonflikten umgehen" m├╝ssten, um etwa den Erwartungen der Kunden und rechtlichen Vorgaben gerecht werden zu k├Ânnen. Der Handel treffe "zahlreiche Ma├čnahmen gegen Lebensmittelverschwendung" und nutze daf├╝r auch den Spielraum zur Vermarktung von noch verzehrbarem, aber ├╝berreifem Obst und Gem├╝se, erkl├Ąrte der Verband auf Anfrage.

Viele Handelsh├Ąuser b├Âten zudem in eigenen Kampagnen "nicht normgerechtes Obst und Gem├╝se" an. Auch die Spenden an Tafeln w├╝rden "stetig ausgebaut". Um die Handlungsspielr├Ąume "f├╝r alle Akteure zu vergr├Â├čern", m├╝sse ein Dialog mit allen Beteiligten gef├╝hrt werden, vom Erzeuger bis hin zum Verbraucher, schreibt der Verband.

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