HomeLebenFamilieFreizeitHaustiere

Dürfen Hunde Nüsse essen?


Dürfen Hunde Nüsse fressen?

  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld

Aktualisiert am 17.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Nüsse: Welche Nüsse dürfen Hunde verspeisen?
Nüsse: Welche Nüsse dürfen Hunde verspeisen? (Quelle: Алексей Филатов/Getty Images)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPro-Putin-Protest bei Baerbock-AuftrittSymbolbild für einen TextPolen formalisiert ReparationsanspruchSymbolbild für einen TextSchlechte Nachrichten für BundesligistSymbolbild für einen TextWie bei den Männern: Hammerlos für FCBSymbolbild für einen TextBurger King verliert GütesiegelSymbolbild für ein VideoHier explodieren 1,6 Tonnen SprengstoffSymbolbild für einen TextZDF-Star wieder mit Ex-Freundin liiertSymbolbild für einen TextTirol: Deutscher hortet Schädel und WaffenSymbolbild für einen TextAndie MacDowell zeigt ihre grauen HaareSymbolbild für einen TextVermisst: Polizei sucht zwei ElfjährigeSymbolbild für einen Watson TeaserMeghan und Harry wollen ausziehen

Manche Lebensmittel vertragen Hunde nicht. Wie sieht es mit Erdnüssen, Walnüssen, Cashews und Co. aus? Ist es schädlich, wenn Hunde sie fressen?

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Nüsse und Co. Hunde generell fressen dürfen
  • Diese Nüsse sind gefährlich für Hunde

Nicht nur für Menschen, auch für Hunde ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Und auch abwechslungsreich sollte sie sein. Bei Nüssen ist allerdings zur Vorsicht geraten. Hunde vertragen manche Sorten, andere wiederum nicht.

"Einzelne ungesalzene Erdnüsse und Cashews sind beispielsweise nicht gefährlich", erklärt Tierarzt Dr. Jan-Peter Bach vom Verband für das Deutsche Hundewesen. "Generell sind Nüsse aber sehr fetthaltig, was die Entstehung von Fettleibigkeit und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse fördern kann." Manche Nusssorten seien zudem sogar giftig für Hunde. "Aus diesen Gründen würde ich von der Fütterung von Nüssen generell eher abraten", so der Experte.


Diese Lebensmittel sind für Hunde tabu

Giftige Lebensmittel für Hunde: Einige für den Menschen harmlose Lebensmittel können für Hunde schwer verdaulich oder sogar giftig sein.
Der im Kakao enthaltene Stoff Theobromin kann von Hunden nur sehr schwer verdaut werden. Kleinere Hunde, die große Mengen Schokolade gefressen haben, können an den Folgen sogar sterben. Daher sollten Sie derartige Naschereien nie offen herumliegen lassen.
+12

Welche Nüsse und Co. Hunde generell fressen dürfen

  • Erdnüsse: Hunde vertragen sie in der Regel gut, allerdings dürfen sie nur die ungesalzene Variante essen. Hunde, die an Krankheiten des Herzens oder der Niere leiden, sollten sie besser nicht fressen.
  • Haselnüsse: Auch Haselnüsse sind für Hunde unbedenklich.
  • Cashewkerne: Cashews sind ebenfalls okay, aber Hunde dürfen nur ungesalzene Cashewkerne fressen.
  • Maronen: Hunde vertragen sie gut und dürfen sie deshalb fressen.

Hunde sollten nur unbehandelte Nüsse fressen und auch diese nur in Maßen, da sie viele Kalorien enthalten. Zudem ist Vorsicht geboten, da auch Hunde allergisch auf Nüsse reagieren können. Beobachten Sie Ihren Hund also gut und lassen ihn im Zweifel beim Tierarzt auf eine Unverträglichkeit testen.

Diese Nüsse sind gefährlich für Hunde

  • Pistazien: Generell dürfen Hunde geschälte Pistazien fressen, allerdings enthalten sie oft Schimmelpilzsporen. Diese sind schädlich für die Tiere, sie reagieren stark darauf. Verzichten Sie also besser darauf, Ihrem Hund Pistazien zu füttern – und wenn Sie es doch tun, sollten Sie ausschließlich zu frischen greifen.
  • Walnüsse: Frische Walnüsse, aber auch alte Walnüsse sind oft von einem Schimmelpilz befallen, der ein Gift bildet, welches für Hunde tödlich sein kann. Gleiches gilt für die Walnussschalen.
  • Macadamianüsse: Die Nusssorte ist giftig für Hunde. Bereits vier Nüsse lösen bei einem mittelgroßen Hund mit 15 Kilogramm Körpergewicht ernste Vergiftungssymptome aus, erklärt der Verein Aktion Tier. Ein unregelmäßiger Gang und steife Gliedmaßen können demnach Anzeichen für eine Vergiftung sein. Aber auch Fieber und Zittern.
  • Bittermandeln: Süße Mandeln dürfen Hunde fressen. Bittermandeln sind allerdings giftig für die Tiere aufgrund der darin enthaltenen Blausäure. Sie kann die Nervenzellen des Atemzentrums schädigen – sodass das Tier im schlimmsten Fall erstickt. Da die Sorten kaum voneinander zu unterscheiden sind und sich in eine Tüte süße Mandeln auch einmal eine Bittermandel verirren kann, sollten Hundehalter besser Abstand von Mandeln nehmen.
  • Eicheln: Sie enthalten große Mengen an Gerbstoffen. Diese können beim Hund unter Umständen zu Magenschleimhautentzündungen und Erbrechen führen.
  • Bucheckern: Bucheckern können in bestimmten Mengen, die vom jeweiligen Gewicht des Hundes abhängig sind, Vergiftungen hervorrufen. Diese können sich beispielsweise durch Atembeschwerden, Taumeln und Durchfall äußern.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Anfrage an den Verband für das Deutsche Hundewesen
  • oekotest.de: "Dürfen Hunde Nüsse essen?"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Siamkatze: Das sollten Sie vor der Anschaffung wissen
Von Anastasia Klimovskaya
Lebensmittel
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website