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Rommé-Regeln – Spielregeln einfach erklärt

t-online, Christin Steinbach

29.08.2022Lesedauer: 5 Min.
Französische Spielkarten mit Joker - die richtigen Spielkarten für Rommé.
Französische Spielkarten mit Joker – die richtigen Spielkarten für Rommé. (Quelle: Midhun Joy / pexels.com)
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Sie sind zum Kartenspielen bei Freunden eingeladen, kennen aber die Rommé-Regeln nicht? Lesen Sie diese hier nach.

Ein Rommé-Spiel in geselliger Runde ist eine unterhaltsame Abendgestaltung und Abwechslung zum Alltag. Damit es allen wirklich Spaß macht, sollten die allgemeinen Regeln bekannt sein. Da häufig mit alternativen Regeln gespielt wird, müssen sich die Spieler im Vorfeld darauf einigen.

Allgemeines & Vorbereitung

Rommé ist für 2 bis 6 Spieler geeignet. Zu zweit ist der Spaßfaktor allerdings nicht so hoch. Der Unterhaltungswert liegt nicht nur im Spiel allein, sondern vor allem in der Interaktion mit den anderen Spielern. Daher ist ein Spiel mit mindestens vier Teilnehmern zu empfehlen.

Rommé wird mit zwei Kartensätzen, bestehend aus 55 Karten des französischen Blatts, gespielt. Die Decks beinhalten jeweils die vier Farben Herz, Karo, Pik und Kreuz. Je Farbe sind die Kartenwerte von zwei bis zehn vorhanden sowie Bube, Dame, König, Ass und drei Joker.

Vor dem Spiel müssen die beiden Kartendecks gut miteinander vermischt werden. Jeder Spieler erhält 13 Karten, die er verdeckt hält. Aus den restlichen Karten wird ein Stapel gebildet, der in der Mitte des Spieltischs platziert wird. Dies ist der Vorratsstapel, der sogenannte Talon. Die oberste Karte des Vorratsstapels wird aufgedeckt daneben gelegt. Sie bildet die erste Karte des Ablagestapels. Legen Sie zudem Stift und Papier bereit für die Zählung der Punkte.

Rommé – die wichtigsten Spielregeln

Kartenwerte: Beim Rommé hat jede Spielkarte einen eigenen Punktwert. Dieser entspricht bei den Zahlenkarten der angegebenen Zahl. Die Karte Pik-5 hat also einen Wert von fünf Punkten. Die Bildkarten Bube, Dame und König haben jeweils einen Punktwert von zehn. Das Ass hat einen Wert von elf Punkten. Der Joker nimmt eine Sonderrolle ein. Beim Auslegen hat er den Wert der Karte, die er ersetzt. Solang Sie den Joker auf der Hand haben, ist sein Punktwert 20.

Auslegen: Das Auslegen der Karten erfolgt zu mindestens drei Karten in Reihen oder Sätzen. Bei einer Reihe sind die Karten einer Farbe fortlaufend sortiert ohne Lücke, zum Beispiel Herz-7, -8 und -9. Bei Sätzen hingegen legen Sie die gleiche Karte aus verschiedenen Farben zusammen aus, beispielsweise Herz-Ass, Pik-Ass und Kreuz-Ass. Bei Sätzen darf jede Farbe nur einmal vorkommen, daher ist die Kartenanzahl auf vier beschränkt.

Erstkombination: Das erstmalige Auslegen nimmt eine Sonderrolle ein. Die Spieler müssen darauf achten, eine bestimmte Punktzahl mit den ausgelegten Karten zu erreichen. Die Punktzahl beträgt mindestens 30.

Anlegen: Sobald ein Spieler seine Erstkombination ausgelegt hat, kann er einzelne passende Karten an vorhandene Kartenreihen und Sätze anlegen. Es muss immer das bestehende Schema berücksichtigt werden.

Der Joker: Einen Joker können Sie nutzen, um eine fehlende Karte zu ersetzen. Er übernimmt dann den entsprechenden Punktwert. Wenn bereits eine Sequenz mit Joker ausliegt und Sie die entsprechende Karte besitzen, können Sie die beiden Karten austauschen. Der Joker ist nun in Ihrem Besitz und Sie können ihn weiterverwenden. Ein Joker darf nicht auf den Ablagestapel gelegt werden. Es ist möglich, zwei Joker in einer Reihe zu verwenden, wenn die Zuordnung eindeutig ist. Zum Beispiel: Herz-8, Joker, Joker, Herz-Bube. Das Auslegen von nur drei Karten ist in diesem Zusammenhang nicht möglich. Zum Beispiel: Herz-8, Joker, Joker. Hier ist nicht eindeutig, ob eine Zahlenreihe oder ein Satz mit 8en gebildet werden soll.

Joker im Spielkartenblatt für Rommé.
Ein Joker im Spielkartenblatt für Rommé. (Quelle: Akshay Anand / pexels.com)

Spielziel: Das Ziel von Rommé ist, alle seine Karten auszulegen. Der Spieler, dem dies als Erstes gelingt, hat die Runde gewonnen. Alle anderen Spieler zählen ihre verbliebenden Handkarten. Die Werte werden als Verlustpunkte notiert. Die Spieler können sich im Vorfeld auf eine feste Rundenanzahl oder eine Maximalpunktzahl einigen. Die Verlustpunkte aus allen Runden werden für jeden Spieler addiert. Wer am Ende die wenigsten Verlustpunkte hat, ist Sieger des Spiels.

Sonderfall Hand-Rommé: Wenn ein Spieler alle Karten auf seiner Hand mit einmal auslegen kann, bevor ein anderer Spieler seine Erstkombination ausgelegt hat, so macht er ein Hand-Rommé. Die Mindestpunktzahl für die Erstkombination gilt in diesem Fall nicht. Die Verlustpunkte der anderen Spieler werden bei einem Hand-Rommé verdoppelt.

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Schritt für Schritt – Anleitung

  • Der Spieler, der links vom Geber sitzt, beginnt die Runde. Er entscheidet, ob er die oberste Karte des Ablagestapels oder eine verdeckte Karte vom Vorratsstapel aufnehmen möchte.
  • Der Spieler kann nun Kartenreihen oder Sätze auslegen. Es besteht kein Zwang dazu.
  • Am Ende seines Zuges legt der Spieler noch eine Karte auf den Ablagestapel ab.
  • Nun geht es reihum im Uhrzeigersinn so weiter. Im weiteren Verlauf des Spiels können nach Auslegen der Erstkombination einzelne Karten an bestehende Sequenzen angelegt werden.
  • Die Runde endet, wenn ein Spieler alle seine Karten ausgelegt hat. Die Verlustpunkte der anderen Spieler werden notiert.

Alternative Rommé-Regeln

Rommé mit Klopfen oder Kaufen: Bei diesen Varianten ist es möglich, dass Spieler die abgeworfene Karte erhalten, obwohl sie nicht an der Reihe sind. Es wird im Vorfeld vereinbart, wie das erfolgen soll. Beim Kaufen meldet sich der interessierte Spieler. Wenn die Spieler vor ihm einverstanden sind, erhält er die Karte. Beim Rommé mit Klopfen geht es etwas wilder zu. Denn beim Abwerfen können alle Spieler auf den Tisch klopfen, die die Karte haben möchten. Der Spieler, der zuerst geklopft hat, erhält diese. Auch hier ist das Einverständnis des direkten Nachfolgers notwendig, da ein Vorkaufsrecht besteht. Beim Klopfen muss zudem eine Strafkarte vom Talon genommen werden.

Rommé ohne Auslegen: Hierbei wird nicht nach und nach ausgelegt, sondern die Karten so lang auf der Hand behalten, bis die meisten Karten als Reihen oder Sätze ausgelegt werden können. Die übrigen Karten dürfen maximal eine Punktzahl von zehn haben. Sobald ein Spieler ausgelegt hat, werden die Punkte der Handkarten aller Spieler gezählt und notiert.

Räuber-Rommé: Bei dieser Variante gilt für die Erstkombination eine Punktzahl von 40. Die Karte vom Abwurfstapel darf nur genommen werden, wenn sie sofort ausgelegt werden kann. Für die Erstkombination können bereits ausliegende Sequenzen teilweise oder vollständig verwendet und zu einer neuen Sequenz verarbeitet werden. Wenn Einzelkarten genommen werden, müssen mindestens drei Karten liegen bleiben. Geraubte Karten müssen immer sofort genutzt und dürfen nicht abgeworfen werden. Hand-Rommé ist möglich.

Wie Sie sehen, ist Rommé ein flexibles Kartenspiel, weshalb es sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Es gibt vermutlich noch weitere Varianten und Abweichungen. Häufig einigen sich feste Spielgruppen wie Familien oder Freundeskreise auf eigene Regeländerungen, beispielsweise die Punktzahl für die Erstkombination oder dass nur Reihen und keine Sätze ausgelegt werden dürfen. Bevor das Spiel beginnt, sollten Sie entsprechende Regeln erfragen, damit es später nicht zu Streit kommt.

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Verwendete Quellen
  • ASS Altenburg/ Spielkartenfabrik Altenburg GmbH: "Spielregel Rommé"
  • Nürnberger Spielkartenverlag GmbH: "Spielanleitung Rommé"
  • eigene Recherche
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