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Wissenschaftsmuseum: Die Welt der Forschung

Einblicke in die Forschung  

Wissenschaftsmuseum: Die Welt der Forschung

15.08.2011, 14:06 Uhr | sd (CF)

Wissenschaftsmuseum: Die Welt der Forschung. Im Wissenschaftsmuseum Phaneo findet man unter anderem eine Plasmakugel (Quelle: imago images/photo2000)

Im Wissenschaftsmuseum Phaneo findet man unter anderem eine Plasmakugel (Quelle: photo2000/imago images)

Ein Wissenschaftsmuseum verschafft Ihnen einen direkten Einblick in Forschung, Technik und Wissenschaft. Selbst schwierige Ideen aus Luft- und Raumfahrt, Physik oder Mathematik werden anschaulich dargestellt. Im Gegensatz zu normalen Museen lautet die Devise außerdem meistens: Anfassen ausdrücklich erlaubt.

Wissenschaftsmuseum: Forschung für Jung und Alt

Im Wissenschaftsmuseum können sich die Besucher nicht nur Dinge anschauen, sondern werden meist praktisch und experimentell eingebunden, um so die Hintergründe wissenschaftlicher Themengebiete noch besser verstehen zu können. Um so moderner ein Wissenschaftsmuseum ist, desto interaktiver und experimenteller sind meist auch die Exponate gestaltet. Kinder sind von Grund auf schon sehr neugierig und wollen viel Neues entdecken, weshalb sich der Besuch in einem solchen Museum auch sehr gut als Familienausflug eignet.

Ein Wissenschaftsmuseum beschränkt sich nicht auf eine einzige Zielgruppe: Kinder und Jugendlichen soll genauso Wissen vermittelt werden, wie Pensionären. Für die Kleinen gibt es häufig sogar speziell zugeschnittene Angebote, Experimente und Ausstellungsstücke.

Tipp: Auch wenn Sie außerhalb von Deutschland Urlaub machen, können Sie die Vorzüge eines Wissenschaftsmuseums erleben. Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 400 der Einrichtungen, die im Englischen zumeist unter dem Begriff Science Center zu finden sind.

Einige bekannte Beispiele in Deutschland

Im Wissenschaftsmuseum Phaeno in Wolfsburg gibt es beispielsweise mehr als 300 interaktive Exponate, bei denen Sie als Besucher aktiv werden dürfen. Neben dem Phaeno , gibt es zudem das Universum in Bremen: Laut der „Apotheken Umschau“ liegen die Schwerpunkte dieser Einrichtung vor allem in den Forschungsgebieten „Mensch, Erde und Kosmos“. Im hessischen Gießen können Sie das Mathematikum besuchen: 150 Stationen in einem ehemaligen Hauptzollamt sollen den alten und jungen Gästen komplexe Zusammenhänge aus der Mathematik anschaulich näherbringen.

Mit 28.000 Ausstellungsstücken gehört das Deutsche Museum in München zu einem der beliebtesten Wissenschaftsmuseen. Jährlich machen sich etwa 1,5 Millionen Menschen auf in die bayerische Hauptstadt, um einen Blick in die Forschung zu werfen.

In Potsdam gibt es das Wissenschaftsmuseum namens Exploratorium, in dem zahlreiche spannende Experimente aus den Gebieten der Physik, Biologie und Chemie durchführbar sind. Sogar ganz kleine Kinder im Kindergartenalter können hier schon die ersten Kurse besuchen.

In Berlin bietet Ihnen das Technikmuseum eine Perspektive auf Pharmaindustrie, Energietechnik sowie Luft- und Raumfahrttechnik. In der Hauptstadt wird überholte und aktuelle Technik nebeneinander ausgestellt und eine stete Entwicklung begreifbar gemacht. Tipp: Auf der neu gebauten Fassade des Museums finden Sie einen echten "Rosinenbomber" aus den Nachkriegsjahren.

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