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Väterchen Frost kommt in Russland zu Weihnachten

af (CF)

Aktualisiert am 07.01.2018Lesedauer: 2 Min.
Väterchen Frost
Väterchen Frost: Eine Märchenfigur in Russland, die dem Weihnachtsmann ähnelt (Quelle: Gogiya/getty-images-bilder)
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In Russland wird Weihnachten in einer deutlich abgewandelten Form gefeiert als bei uns. Statt Weihnachtsmann bringt Väterchen Frost die Geschenke, und das eigentliche Fest findet erst am 7. Januar des folgenden Jahres statt.

Religiöser Charakter im Vordergrund

Das klassische Weihnachten gibt es in Russland in der Form, wie wir es kennen, nicht: Vom 24. bis zum 26. Dezember nimmt in dem großen Land alles seinen gewöhnlichen Lauf. Russisch-orthodoxe Christen feiern stattdessen am 7. Januar des Folgejahres den Tag, an dem Gott Mensch wurde – dieses Fest ist von seinem religiösen Charakter her entfernt mit dem europäischen Weihnachtsfest vergleichbar. (So feiern andere Länder Weihnachten)

Russische Weihnachten lange Zeit verboten


Weihnachten in anderen Ländern: So wird hier gefeiert

Für die Niederländer ist in der Weihnachtszeit der wichtigste Tag bereits der Nikolaustag. Schon am Abend des 6. Dezember gibt es Bescherung – damit sind die Niederlande das einzige christliche Land, das schon so früh das Familienfest feiert.
In Russland wird dagegen erst am Silvesterabend gefeiert. Da kommt Ded Moroz (Väterchen Frost) mit seiner Enkelin Snegurochka (Schneemädchen) und legt Geschenke unter den Tannenbaum. Währenddessen feiert man im familiären Kreis mit vielfältigem Essen und Sekt. Um Mitternacht gibt's Feuerwerk.
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Im Zuge der antireligiösen Haltung der sowjetischen Regierung wurde Weihnachten 1925 wie viele andere religiöse Feste verboten. 1935 wurde die Tradition zu neuem Leben erweckt, dabei jedoch in ein nicht-christliches Silvesterfest verwandelt. Das religiöse Fest blieb weiterhin verboten. Erst seit 1991 ist der 7. Januar wieder ein offizieller Feiertag und wird dementsprechend gefeiert.

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Heiliger Abend am 6. Januar

Der „Heilige Abend“ ist der Abend des 6. Januar. Er trägt den Namen "Sochelnik". Schlägt es Mitternacht, endet die strenge, vierzig Tage währende Fastenzeit für die strenggläubigen Russen. Das Highlight der russischen Weihnachten ist ein ausgedehnter Gottesdienst.

Die russische Version des Weihnachtsmanns

Den klassischen Weihnachtsmann gibt es in Russland ebenfalls nicht. Stattdessen kommt Ded Moroz ("Väterchen Frost") mit seiner Enkelin Snegurotschka ("Schneemädchen") auf einem Schlitten vorbei. Dieser wird nicht wie in der US-amerikanischen Vorstellung von Rentieren, sondern von Pferden gezogen. Brave Kinder erhalten in der Nacht Geschenke unter den Weihnachtsbaum. Optisch gleicht Ded Moroz weitgehend der internationalen Vorstellung des Weihnachtsmannes beziehungsweise Santa Claus: Er ist ein kräftiger alter Mann mit weißem Bart und einem blauen oder roten Pelzmantel.

Bescherung an Silvester

Das gegenseitige Beschenken findet nicht am 7. Januar, sondern bereits eine Woche zuvor an Silvester statt. Dementsprechend wird der Weihnachtsbaum häufig erst am 30. oder 31. Dezember aufgestellt und geschmückt. Der "Rutsch" ins neue Jahr wird von einem großen Fest begleitet, bei dem Familienmitglieder und Freunde an einem reich gedeckten Tisch zusammenkommen.

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