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Aufbahrung bei einer Beerdigung: Das sollten Sie wissen

Verstorbenen ehren  

Aufbahrung bei einer Beerdigung: Das sollten Sie wissen

22.11.2012, 15:31 Uhr | kf (CF)

In früheren Zeiten war die Aufbahrung bei einer Beerdigung üblich. Familie und Angehörige hatten hierbei die Möglichkeit, sich vom Verstorbenen noch mal zu verabschieden. Sowohl offene als auch geschlossene Aufbahrungen können Sie sogar bei sich zu Hause durchführen.

Aufbahrung: Nicht mehr zeitgemäß?

Schon die alten Ägypter und viele andere Kulturen ließen ihre Toten einbalsamieren und aufbahren. Viele achteten dabei auf die äußere Erscheinung des Leichnams, weil sie glaubten, der Verstorbene könne auf diese Weise seine Reise zum Himmel angehen. Christen bahrten ihre Verstorbenen in Häusern auf, um deren Körper für die Beerdigung vorzubereiten. Dass Angehörige den Leichnam auch zu Hause aufbahrten, war sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gang und gäbe.

Mit der Zeit verwahrten Bestatter die Verstorbenen in speziell dafür vorgesehenen Räumlichkeiten und eine Aufbahrung zu Hause wurde immer unbeliebter. Viele Menschen scheuen zudem eine direkte Auseinandersetzung mit dem Tod, sondern verdrängen ihn eher. Aus diesen Gründen sind Aufbahrungen heutzutage kaum noch üblich. (Den Ablauf einer Beerdigung planen und organisieren)

Aufbahrung bei einer Beerdigung hilft beim Abschied

Obwohl die Aufbahrung bei einer Beerdigung nicht mehr zeitgemäß zu sein scheint, bietet sie einen entscheidenden Vorteil. Sie ermöglicht es den Angehörigen, ihre Trauer zu verarbeiten. Eine Aufbahrung bei einer Beerdigung hilft dabei, den Tod zu akzeptieren, sich zu verabschieden und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Verarbeitung der Trauer. (Trauerfeier bei einer Beerdigung; So planen Sie richtig)

Ort der Aufbahrung wählen

Wenn Sie sich für eine Aufbahrung entscheiden, folgt vor ihr eine Totenwaschung. Hierbei waschen und kleiden entweder Pflegepersonalkräfte, der Bestatter oder Familienangehörige den Leichnam. Sie haben später generell die Möglichkeit, den Sarg geschlossen oder auch offen zu lassen. Die geschlossene Variante ist mit 90 Prozent die mit Abstand am häufigsten gewählte Aufbahrungsart. Ist der Sarg offen, können die Angehörigen den Verstorbenen ansehen und auf Wunsch auch berühren.

Normalerweise findet die Aufbahrung außerdem in der Leichenhalle des Friedhofs statt. Sie können sie aber auch zu Hause ausrichten. Erkundigen Sie sich im Ordnungsamt über die Aufbahrungsfristen. Je nach Bundesland dürfen Sie den Leichnam dann zwischen 24 bis 48 Stunden bei sich zu Hause aufbahren. Beachten Sie hierbei aber, dass ein Zimmer verfügbar sein muss, das nicht zu anderen Zwecken genutzt wird. Hier sollten Sie während der Aufbahrung auch nicht heizen. Eine Aufbahrung zu Hause ist übrigens nicht möglich, wenn der Verstorbene an einer Erkrankung nach dem Bundesseuchengesetz litt.

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