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Zitronenfalter: Ein äußerst langlebiger Schmetterling


Zitronenfalter: Ein äußerst langlebiger Schmetterling

jk (CF)

Aktualisiert am 22.08.2013Lesedauer: 2 Min.
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Die männlichen Zitronenfalter stechen durch ihre knallige Farbe heraus
Die männlichen Zitronenfalter stechen durch ihre knallige Farbe heraus (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Mit seinen rund zehn Monaten Lebensdauer gehört er zu den langlebigsten Schmetterlingen in Mitteleuropa. Der Trick des Zitronenfalters: Er verfällt in eine Sommer- und Winterstarre, während der er nur wenig Energie verbraucht.

Besondere Vorlieben des Zitronenfalters

Mit ihren leuchtend gelben, spitz zulaufenden, fünf bis sechs Zentimeter breiten Flügeln bringen sie Licht in jeden Garten. Allerdings sind es nur die Männchen, die durch ihre knallige Farbe herausstechen. Die Zitronenfalter-Weibchen sind grünlich-weiß gefärbt und können sich deutlich besser im dichten Blattwerk verstecken.

Wer nicht ganz genau hinschaut, kann sie leicht mit anderen Weißlingen verwechseln. Im Gegensatz zu anderen Arten halten aber sowohl Männchen als auch Weibchen die Flügel im Sitzen stets geschlossen.


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Sie können die Schmetterlinge am besten auf Wiesen, am Waldrand, in Gärten und Parks beobachten. Laut dem Naturschutzbund (NABU) bevorzugen die jungen Schmetterlinge rot und violett blühende Pflanzen wie Kratzdisteln, Blutweiderich und Sommerflieder, während die älteren Tiere flexibler in der Wahl ihrer Nahrungs- und Brutstätten sind.

Im April und Mai legen die Tiere etwa 100 weißliche, kugelförmige Eier einzeln an junge Pflanzentriebe, von Juni bis Juli dauert dann die Entwicklung zur Raupe.

Das Geheimnis für ein langes Leben: Viel Schlaf

Schon zehn Tage, nachdem der Zitronenfalter geschlüpft ist, verfällt er in eine Art Sommerstarre. Im Herbst erwacht er wieder zum Leben, um kurze Zeit später erneut einzuschlummern. Wie der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge hält der Zitronenfalter nämlich einen Winterschlaf.

Im Gegensatz zu seinen Verwandten zieht er sich jedoch nicht in dunkle Höhlen und geschützte Dachstühle zurück, sondern bleibt während der kalten Monate im Freien. Um sich vor den niedrigen Temperaturen zu schützen, sucht er sich eine Baumspalte oder hängt sich an die Unterseite eines Brombeer- oder Stechpalmenblattes. Wer genau hinschaut, kann die Schmetterlinge während dieser Zeit auch in einem Efeudickicht oder in einem Grasbüschel entdecken.

Um sich auf die Minusgrade vorzubereiten, scheidet der Zitronenfalter zu Beginn der kalten Tage so viel Körperflüssigkeit wie möglich aus. Das verbliebene Wasser gefriert dank seinem körpereigenem Frostschutzmittel Glycerin nicht. Sowohl während der Ruhepausen im Winter als auch im Sommer fährt der Zitronenfalter seinen Stoffwechsel stark herunter, sodass er zehn bis elf Monate lang überleben kann.

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