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Martin Luther: Lebenslauf des Reformators


Martin Luther: Lebenslauf des Reformators

mà (CF)

Aktualisiert am 18.10.2013Lesedauer: 2 Min.
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Dank Martin Luther wurde die Bibel den breiten Massen Deutschlands zugänglich (Quelle: epd/imago-images-bilder)
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Martin Luther gilt als geistiger Vater der Reformationsbewegung und Begründer des Protestantismus. Sowohl in theologischer als auch in politischer Hinsicht hat sein Wirken den Lauf der Geschichte geprägt. Mehr über den Lebenslauf des Geistlichen erfahren Sie hier.

Martin Luther: Kindheit und Jugend

Martin Luthers Lebenslauf nahm am 10. November 1483 in Eisleben seinen Anfang. Der spätere Reformator wurde im östlichen Harzvorland als Sohn eines vermögenden Mineneigners geboren und wuchs in einer strengen, kirchentreuen Familie auf. In seiner Jugend besuchte er mehrere Schulen, darunter die Pfarrschule zu St. Georgen in Eisenach, wo er die lateinische Sprache erlernte.

Sein Vater, der für Martin Luther eine Beamtenkarriere vorgesehen hatte, schickte seinen Sohn 1501 an die Universität Erfurt, wo der 18-Jährige zunächst eine akademische Grundausbildung erhielt und später das Jura-Studium aufnahm.


Initiationsfeste: Kommunion, Konfirmation und Jugendweihe

Gemeinschaft: Initiationsrituale gibt es auf der ganzen Welt. Sie dienen dazu, Außenstehende in eine Gemeinschaft einzugliedern. Dabei kann es sich um eine Stammesgesellschaft, eine religiöse Gemeinde oder einfach die Aufnahme von Jugendlichen in den Kreis der Erwachsenen handeln. In dieser Fotoshow stellen wir die wichtigsten Initiationsfeste in Deutschland vor.
Taufe: Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche bedeutet die Taufe den ersten Schritt und Eintritt in das Leben als Christ. In Deutschland ist die Kindertaufe weit verbreitet, allerdings überlassen viele Eltern mittlerweile ihrem Kind die Wahl, ob es später eine sogenannte Gläubigen- oder Erwachsenentaufe möchte.
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Wendepunkt im Lebenslauf: Hinwendung zur Religion

Doch in einer stürmischen Sommernacht des Jahres 1505 erfuhr der Lebenslauf Martin Luthers eine jähe Wende: Auf dem Heimweg von seinen Eltern soll der 21-Jährige von einem heftigen Gewitter überrascht worden sein. In Todesangst gelobte der junge Mann, Mönch zu werden, falls er die unheilvolle Nacht überleben sollte. Kurz darauf trat er am 17. Juli 1505 in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein, einem der strengsten Orden seiner Zeit.

Karriere als Geistlicher

Das Leben als Augustiner-Mönch führte Martin Luther mit großer Ehrfurcht. Aufgrund seines vorbildlichen Lebenswandels und intellektuellen Potenzials wurde er bereits 1507 zum Priester geweiht und anschließend zum Theologiestudium nach Wittenberg geschickt. Das Studium der Heiligen Schrift ließ in ihm Zweifel an der katholischen Kirche aufflammen. Im Mittelpunkt seiner Kritik standen der Sittenverfall innerhalb der Geistlichkeit und die Praxis des Ablasshandels, die den Gläubigen versprach, ihre Seele mit Geld reinwaschen zu können.

Martin Luther als Vater der Reformation

1517 machte Martin Luther seine Zweifel an der katholischen Kirche erstmals öffentlich: In seiner Disputation "95 Thesen" übte er Kritik am Papsttum und legte damit den Grundstein für die Reformation. Als Reaktion auf den Angriff verhängte die römische Kurie 1921 einen Bann über den Geistlichen, der sich daraufhin auf die Wartburg zurückzog. In der Überzeugung, dass die Heilige Schrift die Grundlage des christlichen Glaubens sei und für jeden Menschen zugänglich sein müsse, begann Luther damit, das Neue Testament aus dem griechischen Urtext in die deutsche Sprache zu übersetzen.

Anschließend begab sich Martin Luther auf Predigtreise durch ganz Mitteldeutschland, wo seine volksnahen Ansichten auf große Zustimmung trafen und die Reformationsbewegung nährten. Seine Heirat mit der Nonne Katharina von Bora und seine Abkehr vom Zölibat bedeutete einen weiteren Bruch mit der katholischen Kirche. Der Vater der Reformation kämpfte bis zum Ende seines Lebenslaufs für seine politischen Überzeugungen, bevor er am 18. Februar 1546 in seinem Geburtsort Eisleben starb.

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