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Igel: Steckbrief zum stacheligen Insektenfresser

Nützling im Garten  

Steckbrief zum stacheligen Insektenfresser Igel

19.08.2014, 10:31 Uhr | om (CF)

Igel: Steckbrief zum stacheligen Insektenfresser. Igel halten sich gerne in hohen Wiesen auf (Quelle: imago images/blickwinkel)

Igel halten sich gerne in hohen Wiesen auf (Quelle: blickwinkel/imago images)

Der Igel ist in den hiesigen Gärten ein gern gesehener Gast. Kein Wunder – dem Igel-Steckbrief ist zu entnehmen, dass der stachelige Insektenfresser Insekten und Schädlinge wie etwa Schnecken vertilgt und somit für Ordnung sorgt. Hier finden Sie weitere Hintergrundinformationen.

Igel: Ein Insektenfresser mit Stachelabwehr

Der Igel (lateinisch: Erinaceidae) gehört zu den Säugetieren und wird zwischen 15 und 40 Zentimeter groß. Sein Gewicht variiert je nach Exemplar – bis zu 1.800 Gramm schwere Igel sind keine Seltenheit.

Die Insektenfresser werden im Durchschnitt zwei bis vier Jahre alt und weisen eine bräunliche Färbung auf. Charakteristisch ist das Stachelkleid des Igels. Dieses dient ihm in erster Linie zum Schutz vor Fressfeinden wie Füchsen, Adlern, Eulen, Dachsen oder Mardern. Wenn Gefahr droht, rollt er sich ein und richtet seine Stacheln auf.

Weitere Punkte auf dem Igel-Steckbrief

Der Lebensraum des in Europa, Afrika und Asien verbreiteten Igels kann vielseitig sein. Insbesondere Graslandschaften und Wälder gehören zum den bevorzugten Arealen. Oft streifen die Tiere auch durch heimische Gärten und suchen Nahrung. Igel sind Insektenfresser. Auf dem Lebensmittel-Steckbrief stehen Tiere wie Regenwürmer, verschiedene Insekten sowie Aas.

Sie sind nachtaktiv und nur selten tagsüber anzutreffen. Igel sind Einzelgänger und treffen sich nach der Geschlechtsreife, die mit circa 11 Monaten einsetzt, nur zur Paarungszeit mit anderen Igeln. Diese ist von April bis Juli.

Igel halten in Nordeuropa normalerweise Winterschlaf. Während dieser Zeit zehren die Säuger von den im Sommer angefressenen Fettreserven und können bis zu Dreiviertel ihres Körpergewichts verlieren. Der Winter ist eine harte Zeit für die Insektenfresser – rund die Hälfte der Jungtiere überleben ihren ersten Winter nicht.

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