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Symbolismus in der Kunst: Definition und Überblick


Symbolismus: Spiel um Erotik und Tod

uc (CF)

Aktualisiert am 03.05.2016Lesedauer: 2 Min.
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Der Künstler Paul Gauguin zählt zu den klassischen Symbolisten. Die Besucher betrachten sein Werk "Wie? Bist du eifersüchtig?".
Der Künstler Paul Gauguin zählt zu den klassischen Symbolisten. Die Besucher betrachten sein Werk "Wie? Bist du eifersüchtig?". (Quelle: EQ Images/imago-images-bilder)
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Der Symbolismus stellte sich als Kunstströmung am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert gegen den Realismus. Die Symbolisten versuchten dabei, mit ihren traumartigen und symbolträchtigen Werken zum Nachdenken anzuregen.

Symbolismus als Spiel mit Zeichen und Symbolen

Als Symbolismus bezeichnet man eine Stilrichtung der bildenden Kunst, die hauptsächlich von 1880 bis 1910 präsent war. Wie der Name vermuten lässt, spielen Symbole eine wichtige Rolle in den Kunstwerken. Der französische Schriftsteller Jean Moréas legte mit seinem "Symbolistischen Manifest" einen wichtigen Grundstein für diese Stilrichtung. Er erklärte darin, dass in der symbolistischen Kunst niemals etwas direkt ausgedrückt werden sollte. Stattdessen sollten alle Dinge sinnbildlich, also symbolisch, dargestellt werden.

Ziel der symbolistischen Künstler wie Edvard Munch, Paul Gauguin oder Eugen Bracht war es, mit ihren Werken Ideen zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen. Sie grenzten sich damit vom vorausgegangenen Realismus ab. Neben der bildenden Kunst gab es auch eine symbolistische Strömung in der Literatur, die vor allem von den französischen Dichtern Charles Baudelaire, Paul Verlaine und Arthur Rimbaud geprägt wurde.


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Als bekannteste Vertreter des Symbolismus gelten unter anderem diese fünf Kunstwerke:

  • Die Toteninsel (Arnold Böcklin, 1880)
  • Die Nacht (Ferdinand Hodler, 1890)
  • Die Sünde (Franz von Stuck, 1893)
  • Liebkosungen (Fernand Khnopff, 1896)
  • Der Zyklop (Odilon Redon, 1898)

(Quelle: suite101.de)

Merkmal und Stellenwert der symbolistischen Kunst

Die Kunstwerke des Symbolismus zeigen in der Regel keine Handlungen, sondern traumartige Szenarien, in denen oft Motive aus der antiken Mythologie oder der Bibel aufgegriffen werden. Oftmals spielen Gemälde aus dieser Strömung mit der Verbindung von Erotik und Tod. Die Künstler stellen häufig blasse und melancholisch wirkende Frauen dar, die ein rätselhaftes Lächeln auf den Lippen haben. Außerdem spielt die symbolistische Kunst mit dem Kontrast von Reinheit und Sünde. Die Darstellung der Inhalte ist oft realistisch, allerdings werden sie in ungewöhnliche oder verwirrende Zusammenhänge gestellt.

Der Symbolismus lässt sich, ganz ähnlich wie der Jugendstil, als künstlerische Übergangsphase zwischen dem Impressionismus und dem Expressionismus deuten. Die Kunstrichtung wird häufig auch als Vorläufer des Surrealismus angesehen, welcher sich in den 1920er Jahren durch Künstler wie Salvador Dalí und André Breton etablierte.

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