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Acht Knigge-Tipps: Wie Sie ein guter Gastgeber werden

Von t-online, sah

Aktualisiert am 14.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Gastgeber: Einige Regeln gibt es zu beachten.
Gastgeber: Einige Regeln gibt es zu beachten. (Quelle: mapodile/getty-images-bilder)
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Ein guter Gastgeber zu sein, kann eine Herausforderung darstellen. Vor allem, wenn die Gäste über Nacht bleiben oder gar für mehrere Tage. Aber Gastfreundschaft bedeutet auch, sich ein wenig Mühe zu geben.

Zwar erwarten Familie und Freunde keinen Hotelstandard, wenn Sie zum Beispiel an Weihnachten zu Besuch kommen. Als ein guter Gastgeber können Sie sich trotzdem ein Stück weit daran orientieren. Diese acht Knigge-Tipps helfen Ihnen dabei.

1. Das Zimmer zur Übernachtung vorbereiten

Kündigen sich Gäste zur Übernachtung an, ist es schön, wenn die Betten bereits bezogen sind. Auch eine kleine Aufmerksamkeit wie eine handgeschriebene Karte mit Willkommensgruß vermittelt Wertschätzung.

Durch die Blume: Ein schöner Strauß im Gästezimmer ist ein Willkommenszeichen für Besucher.
Durch die Blume: Ein schöner Strauß im Gästezimmer ist ein Willkommenszeichen für Besucher. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn-bilder)

Auf dem Nachttisch können eine Flasche Mineralwasser, ein Glas und vielleicht eine kleine Nascherei stehen. Auch frische Blumen tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei. Diese sollten jedoch möglichst nicht stark durften, denn da sind die Geschmäcker verschieden.

2. Platz für die Gäste schaffen

Ebenso wichtig ist es, Platz zu schaffen. Selbst eigene Familienmitglieder, die kurz zu Besuch sind, sollten nicht aus dem Koffer leben müssen. Räumen Sie im Gästezimmer am besten ein oder zwei Schubladenfächer frei.

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Persönliche Gegenstände gehören weitestgehend weggeräumt. Dazu zählen auch Kuscheltiere. Im Badezimmer, das gründlich geputzt wurde, sollte ebenfalls etwas Platz geschaffen werden, damit der Besuch Kulturbeutel und Handtücher ablegen kann.

3. Snack vorbereiten

Damit sich die Gäste schon von der ersten Sekunde an wohlfühlen, bereiten Sie für ihre Ankunft am besten auch kulinarisch etwas vor. Nicht selten haben sie eine lange Anreise gehabt und treffen durstig und hungrig ein. Eine Mahlzeit oder zumindest ein Snack sollten bereitstehen.

4. Führung durch das Haus oder die Wohnung

Nach der kleinen Stärkung bietet sich – zumindest für Besucher, die das erste Mal kommen – eine Führung durch das Haus oder die Wohnung an. Hier können Sie als Gastgeber gerne Regie führen und Orientierung geben, indem Sie zeigen, wo sich welcher Raum befindet, wo die Garderobe abgelegt werden kann und Platz für das Gepäck ist oder sich der Tee befindet, sollten sich die Gäste einen aufbrühen wollen.

5. Welcher Gast muss mithelfen, wer wird umsorgt?

Wie stark der Besuch dann während des weiteren Aufenthalts umsorgt werden sollte, hängt davon ab, wer angereist ist: Freunde gleichen Alters können beim Tischdecken oder Kochen eingeplant werden. Großeltern sollten eher umsorgt werden, um ihnen das zurückzugeben, was man früher in der Kindheit von ihnen an Gastfreundschaft erfahren hat.

6. Klare Absprachen treffen

Um Ärgernisse zu vermeiden, ist eine klare Kommunikation im Vorfeld wichtig. Sprechen Sie offen die Standards an wie:

  • Wie wird das Gästebett beschaffen sein?
  • Sind genügend Handtücher vorrätig?
  • Muss ein Schlafsack mitgebracht werden?

Dann passt auch die Erwartungshaltung. Auch eventuelle Nahrungsmittelallergien können vorab abgefragt werden. Schön ist es im Übrigen auch, dem Besuch mitzuteilen, wie er am besten anreist und wo er einen Parkplatz findet.

7. Pläne besprechen

Zu Unstimmigkeiten führt nicht selten auch die Frage, wie häufig die Gäste zum Beispiel bei Ausflügen begleitet werden müssen. Hier hilft Ehrlichkeit. Finden Sie am besten schon im Vorfeld heraus, welche Pläne der Besuch hat und ob er eine Begleitung wünscht. Kommunizieren Sie ebenso, an welchem Abend Sie Zeit haben für gemeinsame Aktivitäten, und wann nicht.

8. Auch Gäste müssen sich anpassen

Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass auch der Besuch sich anzupassen hat. Denn Gäste haben sich nach den Sitten des Hauses zu richten. Dazu gehört etwa, nicht nach Stoffservietten zu fragen, wenn es Papierservietten gibt. Ein Besuch ist immer ein Geben und Nehmen.

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