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Wie Sie mit Corona-Leugnern in der Familie richtig umgehen

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 24.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein älteres Ehepaar guckt zusammen vor einem geschmückten Tannenbaum in ein Tablet. (Symbolbild)
Ein älteres Ehepaar guckt zusammen vor einem geschmückten Tannenbaum in ein Tablet. (Symbolbild) (Quelle: Westend61/getty-images-bilder)
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Verschwörungstheorien gibt es nicht mehr nur in dubiosen Internetforen. Auch in der Familie oder im Freundeskreis tauchen mitunter fragwürdige Bemerkungen auf. Ein Experte klärt, wie Sie darauf reagieren können.

In der Corona-Krise kursieren etliche Verschwörungstheorien. Und mitunter kann es passieren, dass sogar Angehörige oder Freunde von kruden Theorien erzählen oder sie über soziale Medien teilen. Das kann besonders bei Treffen an den Weihnachtsfeiertagen schwierig werden. Was ist der richtige Umgang mit so einer Situation?

Was ist, wenn es Gegner der Lockdown-Maßnahmen in der Familie gibt?

"An dieser Stelle würde ich unterscheiden zwischen wirklichen Leugnern, die die Fakten ignorieren, und Menschen, die die Maßnahmen kritisieren oder andere Standpunkte dazu haben", sagt Diplom-Psychologe und Familientherapeut Björn Enno Hermans.

Letztlich müsse jeder für sich eine Schmerzgrenze festlegen: Kann ich dem anderen diese Position zugestehen? Und an welcher Stelle wird es mir zu irrational? Dann bleibe nur zu sagen: "Wir haben da unterschiedliche Standpunkte und werden dazu nicht auf einen Nenner kommen." Die Konsequenz kann dann sein, nicht gemeinsam Weihnachten feiern zu wollen. Und das sollte man dann auch so offen sagen, findet Hermans.

Wie reagiere ich auf Verschwörungstheorien auf Whatsapp?

Bei aller Empörung empfiehlt sich zunächst ein freundlicher Ton: "Sobald der Ton ruppig wird, ist eigentlich alles verloren", sagt Sebastian Herrmann, der ein Buch zum Thema geschrieben hat. Teilt eine nahestehende Person ein fragwürdiges Video in einer Whatsapp-Gruppe, sollte man dieses nicht in der Gruppe kommentieren, sondern das direkte Gespräch suchen.

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In der Gruppe sei allenfalls der Hinweis erlaubt, dass Beiträge zu solch komplexen Zusammenhängen bitte nicht in einer Whatsapp-Gruppe zu verbreiten seien. Wenn eine direkte Nachricht nicht möglich ist, sollte man sich einfach aus der Debatte heraushalten.

Sich dem Thema vorsichtig annähern

Sinnvoll ist es auch, eine Gemeinsamkeit mit dem Gegenüber zu finden und sich auf diese Weise dem Thema anzunähern. Beispielsweise könne man das Gespräch mit der Bemerkung eröffnen, dass man sich auch über das Thema Gedanken mache und gerne darüber sprechen will. Im nächsten Schritt könne man sagen, an welchem Punkt man nicht der gleichen Meinung ist und dies dann erklären.

Hilfreich sei etwa ein Lob zu Beginn des Gesprächs. "Es darf natürlich nicht gelogen sein", sagt Herrmann. Man könne zum Beispiel betonen, welche Argumente man gut fand, bevor man erklärt, mit welchen Punkten man nicht einverstanden ist.

Die Vorteile des persönlichen Gesprächs

Grundsätzlich sei das persönliche Gespräch immer dem geschriebenen Wort vorzuziehen: "Eine Stimme stellt emotionale Nähe her, man bekommt Zwischentöne mit", so Herrmann. Gerade bei Diskussionen per E-Mail sei das Streitpotenzial deshalb besonders hoch.

"Je mehr Vertrauen zwischen zwei Menschen herrscht, desto mehr kann man eine Haltung zu etwas ändern", sagt Herrmann. Es seien nicht Fakten, die unsere Meinungen ändern, sondern Freundschaften.

Doch nicht jeder ist zugänglich für solche gut gemeinten Annäherungen: "Mit den Betonköpfen braucht man nicht zu diskutieren", sagt Herrmann auch mit Blick auf Ideologen, die ihre Ansichten einem großen Publikum im Internet darbieten. Das Schweigen über eine wahnwitzige Idee sei das Beste, was man machen könne. Denn davor fürchteten diese Leute sich am meisten.

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  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld
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