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Hund zieht an der Leine: Mit diesen Tipps läuft er ganz entspannt

Nicht dran reißen  

Mit diesen Tipps laufen Hunde entspannt an der Leine

01.07.2020, 15:10 Uhr | dpa, sah, t-online.de

Hund zieht an der Leine: Mit diesen Tipps läuft er ganz entspannt. Spaziergang: Hunde lernen schnell, richtig an der Leine zu laufen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Spaziergang: Hunde lernen schnell, richtig an der Leine zu laufen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Nicht jeder Hund ist begeistert, wenn er an der Leine laufen soll. Ständiges Ziehen und Zerren können Halter aber relativ einfach vermeiden.

In der Stadt, im Park oder im Gedränge: In vielen Situationen müssen Hunde an die Leine. Damit das Tier schon ab dem Welpenalter brav mitläuft, sollten Halter ein paar Dinge beachten.

1. Leine positiv verknüpfen

Hunde, die nicht gerne an der Leine laufen, verbinden mit dem Halsband und der Leine häufig etwas Negatives, nach dem Motto: "Jetzt ist der Spaß vorbei." Das können Sie schon im Welpenalter verhindern, indem Sie Ihren Hund positive Erfahrungen machen lassen. Leinen Sie ihn also am besten beim Füttern, Spielen oder Streicheln an, dann merkt er sich, dass etwas Spannendes und Gutes passiert.

2. Am Anfang Ablenkungen vermeiden

Üben Sie das lockere Gehen an der Leine am besten zunächst an einem Ort, an dem es nicht so viele Ablenkungen für den Hund gibt. Schließlich soll er sich auf Sie und das Training konzentrieren. Dafür eignet sich das Wohnzimmer oder der eigene Garten gut. Starten Sie, indem Sie Ihren Hund ansprechen und kurz mit ihm an der Leine losgehen. Läuft er entspannt, belohnen Sie ihn sofort mit einem Lob oder einem Leckerli. Wichtig ist hierbei, dass er Ihnen Aufmerksamkeit bei der Ansprache schenkt.

3. In Gehrichtung schauen

Hunde folgen den Augen und der Körpersprache des Menschen. Wenn Sie beim Laufen immer wieder Ihren Kopf zu Ihrem Hund wenden, bremsen Sie ihn ab. Zeigen Kopf und Körper jedoch in die Laufrichtung, registriert der Vierbeiner das und schlägt den gleichen Kurs ein.

4. Richtungswechsel einsetzen 

Läuft der Hund voraus und zieht an der Leine, bleiben Sie stehen und sprechen ihn an. Reagiert er nicht, drehen Sie sich um und gehen langsam, aber nicht ruckartig, in die andere Richtung. Zieht er wieder an der Leine, wiederholen Sie das Ganze. Üben Sie so einen Richtungswechsel am Anfang ruhig öfter, dann klappt es bald mit der Leinenführigkeit.

5. Nicht wegzerren

Das Tier hat einen Duft in der Nase und bleibt plötzlich stehen? Bitte nicht an der Leine zerren, denn sonst verbindet der Hund etwas Negatives mit ihr. Besser ist es, stehenzubleiben, das Tier anzusprechen und es wieder in die gewünschte Richtung zu locken.

6. Richtig belohnen

Läuft der Hund konzentriert an der Leine, ist gegen ein kleines Leckerli zwischendurch nichts einzuwenden. Sie sollten dem Hund aber keine Belohnung vor die Nase halten, damit er neben ihnen herläuft. Denn dann konzentriert er sich nicht auf Sie, sondern nur auf den lockenden Happen.

Sollten Hunde nur an der Leine in den Wald?

Ob Hunde nur angeleint im Wald laufen dürfen, kommt zunächst darauf an, ob in der jeweiligen Kommune Leinenpflicht für Hunde gilt und natürlich auf den jeweiligen Hund und den Einfluss des Besitzers auf das Tier. Ist es erlaubt, kann ein Hund von der Leine, wenn er auf Ruf und Pfiff von Herrchen oder Frauchen hört.

Zu empfehlen ist das Tragen der Leine aber immer in der Brunftzeit im April und Mai sowie in den späten Wintermonaten im Januar und Februar. Da sind die Energiereserven vom Wild aufgebraucht. Müssten die Tiere dann noch vor Hunden fliehen, könnten sie an Erschöpfung sterben.

Wann dürfen Hunde ohne Leine laufen? 

Vielen Hundehaltern ist es wichtig, dass ihr Vierbeiner auch mal ohne Leine laufen darf. Das ist in den meisten Bundesländern grundsätzlich möglich, dort gibt es keinen generellen Leinenzwang. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa für öffentliche Gebäude, Veranstaltungen mit Menschenansammlungen und Parks.

In Berlin und Hamburg gilt eine allgemeine Leinenpflicht. Besondere Regelungen gibt es in fast allen Ländern für Hunderassen, die als gefährlich gelten und auf einer entsprechenden Liste stehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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