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Studie: Wo die Deutschen in der Pandemie am meisten sparen

Neue Studie  

Wo die Deutschen in der Pandemie am meisten sparen

06.04.2021, 12:31 Uhr | dpa

Studie: Wo die Deutschen in der Pandemie am meisten sparen. Sparen in der Corona-Krise: Viele Befragte gehen davon aus, dass sich ihr Konsumverhalten durch die Pandemie auch langfristig verändert. (Quelle: dpa/Moritz Frankenberg)

Sparen in der Corona-Krise: Viele Befragte gehen davon aus, dass sich ihr Konsumverhalten durch die Pandemie auch langfristig verändert. (Quelle: Moritz Frankenberg/dpa)

Kein Kino, kein Konzert und kein Restaurant: Geld für Freizeitaktivitäten auszugeben, ist derzeit kaum möglich. Doch eine aktuelle Umfrage zeigt: Auch weitere Bereiche sind betroffen.

Verbraucher in Deutschland sparen nach einer aktuellen Studie während der Corona-Pandemie zwar nicht bei den Ausgaben für Lebensmittel und Haushaltwaren – aber an fast allem anderen.

Mehrere Bereiche mit weniger Einnahmen

"Wir sehen, dass entgegen der landläufigen Meinung nicht nur der Freizeit- und Eventbereich von der Pandemie betroffen ist", fasst der Alix-Partners-Experte Peter Heckmann das Ergebnis einer veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung zusammen.

Zwar seien die negativen Spitzenreiter beim Konsum der letzten Monate erwartungsgemäß die Tourismusbranche und die Gastronomie. Doch auch für Bekleidung, Möbel, Elektronik oder Kosmetik werde von einem Großteil der Konsumenten weniger ausgegeben. In 12 der 15 abgefragten Bereiche überwiege der Anteil der Verbraucher, die die Ausgaben im Zuge der Pandemie reduziert hätten.

Der Umfrage zufolge machen sich aktuell mehr als die Hälfte der Verbraucher in Deutschland (55 Prozent) Sorgen um ihre Gesundheit. Ein Drittel (33 Prozent) ist der Umfrage sowohl wegen der Gesundheit, als auch wegen der eigenen finanziellen Situation beunruhigt. Dagegen sind 37 Prozent der Verbraucher sowohl was die Gesundheit, als auch den eigenen Geldbeutel angeht eher optimistisch.

Die Corona-Krise wird sich langfristig auswirken

Fast jeder zweite Befragte (44 Prozent) geht davon aus, dass sich sein Konsumverhalten durch die Pandemie langfristig verändert hat. Immerhin fast 40 Prozent der Befragten gaben an, auch nach der Pandemie Schuhe und Textilien verstärkt online kaufen zu wollen.

Zum Vergleich: Bei Lebensmitteln beabsichtigen dies nur 14 Prozent der Befragten. Ein Drittel der Verbraucher plant der Umfrage zufolge nach der Pandemie bei seinen Einkäufen einen größeren Wert auf Nachhaltigkeit zu legen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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