Weihnachtsartikel kΓΆnnten teurer werden
Im Handel ist Weihnachten bereits eingezogen, Spekulatius, Lebkuchen und Co. stehen schon seit August in den Regalen. Andere Weihnachtsartikel kΓΆnnten dieses Jahr hingegen zur Mangelware werden.
Wegen der Corona-Pandemie gestoppte Produktionen, Sperrungen von chinesischen HΓ€fen, die Havarie des Containerschiffs Ever Given: All das hat bei vielen Waren die Lieferketten durcheinandergebracht. Davon betroffen sind explizit auch Weihnachtsartikel aus dem Non-Food-Bereich, wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet.
Ein Ringen um Weihnachtsdeko
Ein Non-Food-HΓ€ndler sagte dem Blatt, dass alle derzeit darum kΓ€mpfen wΓΌrden, Christbaumkugeln und andere Artikel noch zu bekommen. Schon jetzt sei klar, dass die ursprΓΌngliche Planung bis Jahresende nicht mehr einzuhalten sei. Sowohl online als auch im Handel vor Ort werde bei einigen Artikeln darauf hingewiesen, dass sich die Lieferung derzeit verzΓΆgert. Auch SupermΓ€rkte und Discounter, bei denen bis zu 20 Prozent des Sortiments aus Non-Food-Artikeln besteht, hΓ€tten Probleme, die Artikel zu bekommen.
Durch die Lieferkettenprobleme werden die Transportkosten voraussichtlich steigen. Das wiederum kΓΆnne kΓΌnftig zahlreiche Artikel β auch Christbaumkugeln, Adventsbeleuchtung und Co. β teurer machen, heiΓt es weiter.
LieferengpΓ€sse fΓΌhren zu leeren Regalen
Nicht nur bei der Weihnachtsdeko, auch bei den WeihnachtsprΓ€senten kΓΆnnte es knapp werden. Der PrΓ€sident des Kieler Instituts fΓΌr Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, sagte bereits im Juli im GesprΓ€ch mit t-online: "Die Deutschen mΓΌssen sich Sorgen um ihre Weihnachtsgeschenke machen." Waren aus Fernost kΓΆnnten fΓΌr das WeihnachtsgeschΓ€ft zu spΓ€t ankommen. Wegen der LieferengpΓ€sse dΓΌrften in der Weihnachtszeit die Regale in vielen GeschΓ€ften also leerer sein als sonst.