Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Kleinkind >

Kleinkinder: Stress in früher Kindheit kann Leben verkürzen

Rechtzeitig Hilfe suchen  

Stress in früher Kindheit kann das Leben verkürzen

12.01.2017, 18:11 Uhr | dpa-tmn

Kleinkinder: Stress in früher Kindheit kann Leben verkürzen. Kleinkinder: Belastende Erfahrungen im Kleinkindalter können das ganze Leben lang nachwirken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Belastende Erfahrungen im Kleinkindalter können das ganze Leben lang nachwirken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kleinkinder reagieren sensibel auf Spannungen und Veränderungen im vertrauten Familienumfeld. Streit, Trennung der Eltern, selbst die Geburt eines Geschwisterchens können psychischen Stress auslösen. Die Folgen können das spätere Leben massiv beeinträchtigen.

Eltern und Kinder brauchen in belastenden Situationen deshalb Unterstützung, rät die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM).

Kleinkinder haben Antennen für Konflikte der Eltern

Wenn Eltern in Krisen stecken oder Spannungen in der Partnerschaft bemerken sollten sie sich helfen lassen - möglichst bevor das Kind etwas mitbekommt. Dazu können sie sich zum Beispiel an eine Erziehungsberatungsstelle wenden. "Eltern sollten berücksichtigen, dass besonders kleine Kinder emotional eng mit ihnen verbunden sind", sagt Maria Große Perdekamp von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. "Sie sind hochsensibel für die Befindlichkeiten ihrer Bezugspersonen."

Risiko für Sucht und Depression

Unter anhaltendem Stress schüttet der Körper permanent zu viel des Stresshormons Cortisol aus. Das wiederum stört Funktionen des Gehirns - vor allem in Bereichen, die für die Konzentration und die Selbstregulierung verantwortlich sind. Waren Kinder gleich mehreren Stressfaktoren ausgesetzt, betäuben sie sich im Jugendalter deutlich öfter mit Drogen oder Alkohol, haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken, und entwickeln fünf Mal häufiger eine Essstörung.

Ihre Lebenserwartung kann neuen Studien zufolge dadurch um bis zu 20 Jahre sinken, warnt Professor Ulrich Egle aus der Schweiz, der zu dem Thema eine Übersichtsarbeit verfasst hat.

Den Weg zum Psychologen nicht scheuen

Wenn es für eine Erziehungsberatung zu spät ist, sei es sinnvoll, das Kind psychologisch betreuen zu lassen, rät Egle. Eltern wenden sich dazu am besten an einen spezialisierten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Luftig-leichte Looks in Großen Größen entdecken
jetzt bei C&A
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Kleinkind

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe